Eine echte Männer-Freundschaft

Für die gemeinsame Sache arbeiten: Rennfahrer Benjamin Leuchter und Fußball-Profi Max Kruse

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt. So sangen es die Comedian Harmonists im Film „Die Drei von der Tankstelle“ von 1930. Damals wie heute sind echte Freundschaften unter Männern eher selten. Ausnahmen bestätigen die Regel – wie Max Kruse und Benjamin Leuchter. Der Profi-Fußballer in Diensten des SV Werder Bremen und der Profi-Rennfahrer, der auch als Markenbotschafter und Motorsport-Repräsentant von Volkswagen fungiert. Ihre gemeinsame Geschichte beginnt im Herbst 2015. Max Kruse ist 27 Jahre alt, spielt beim VfL Wolfsburg und ist deutscher Nationalspieler. „Wir haben mit Volkswagen ein Fahrsicherheitstraining absolviert“, erinnert sich Kruse. „Das fand ich spannend, weil ich gemerkt habe, dass man noch einiges lernen kann.“ Wie viele seiner Berufsgenossen ist auch Kruse autoaffin. Kurze Zeit zuvor hat sich der Fußballer einen Sportwagen zugelegt. „Ich wollte meinen neuen Wagen besser unter Kontrolle haben“, erklärt Kruse. „Wenn man so ein Auto noch nie gefahren ist, dann sollte man auch in Grenzsituationen wissen, was man zu tun hat.“ Über den VfL Wolfsburg meldet sich Kruse bei Volkswagen und Instruktor Benjamin Leuchter. „Mein Telefon hat geklingelt und ein gewisser Max Kruse war dran. Ich kannte ihn nicht, da ich mit Fußball nichts am Hut hatte“, gibt Leuchter zu. Doch gleich beim ersten Telefonat wird der Rennfahrer hellhörig. „Ich war verwundert, weil gleich sehr konkrete Fragen kamen. Da wusste ich, dass sich Max mit der Thematik Fahrsicherheit bereits intensiv auseinandergesetzt hatte.“

Während eines Trainings kamen die beiden Sportler ins Gespräch. Max Kruse, der 1,81 Meter große Fußballer und Benjamin Leuchter, der 1,65 Meter kleine Rennfahrer sind sich auf Anhieb sympathisch. Der Kontakt reißt seit diesem Tag nicht mehr ab. Kruse ist extrovertiert, damals wie heute. Er braucht Freiheiten. Er will seine Ideen verwirklichen. Zum Beispiel aktiv in den Motorsport einzusteigen. Benny Leuchter ist derweil auf dem besten Weg im Motorsport Karriere zu machen. 2016 fuhr er einen Weltrekord für frontangetriebene Straßenfahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings, eine der anspruchsvollsten Rennstrecken weltweit. Zudem ist er mit einem bis zu 350 PS (257 kW) starken Volkswagen Golf GTI TCR unter anderem in der TCR Germany und in der VLN-Langstreckenmeisterschaft unterwegs – Kruse besucht ihn bei einem Rennen und ist fasziniert von der Atmosphäre.

Auch privat treffen sich die beiden regelmäßig. Die Idee für ein gemeinsames Projekt im Motorsport reift heran. Das primäre Ziel lautet: gemeinsamer Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Kruse will es wissen. So schnell wie möglich. Doch Talent beim Fahrsicherheitstraining ist das eine, die Teilnahme beim Langstreckenklassiker auf der Nordschleife das andere. Leuchter bremst seinen Kumpel ein. Einfach anmelden und fahren geht nicht. Kruse braucht eine Lizenz und vor allen Dingen Rennerfahrung. Der Fußballer erwirbt die nationale C-Lizenz. Und er erlebt zum ersten Mal die Nordschleife – als Beifahrer von Benny Leuchter. „Wir sind die Strecke abgefahren und am Ende des Tages konnte er jeden Streckenabschnitt exakt wiedergeben“, zeigt sich Lehrer Leuchter von Schüler Kruse begeistert. „Es gibt Profis, die brauchen dafür Jahre.“

Max Kruse hat ein neues Hobby gefunden. Aber Zeit ist ein rares Gut für einen Bundesliga-Profi. Beiden ist klar, dass es kein nachhaltiges Konzept wäre, sich bei anderen Rennteams für einen Tag einzubuchen, um hinter dem Lenkrad zu sitzen. „Das kostet schnell 10.000 Euro. Das Geld kann man besser investieren“, sagt Kruse. Besser investieren heißt: ein eigenes Rennteam gründen. „Uns ist klar, dass das Projekt keinen Profit abwirft“, gibt sich Kruse realistisch. „Aber so haben wir die Möglichkeit zu testen, wenn es für uns zeitlich passt. Und wir haben die Gelegenheit etwas Eigenes zu starten und groß aufzubauen.“

Gesagt. Getan. Anfang 2018 wird es ernst mit dem Projekt. Das Team Max Kruse Racing steht in den Startlöchern – ein Team aufzubauen ist für beide neu. Leuchter ist bislang hauptsächlich als Fahrer aktiv gewesen, Kruse hatte mit Motorsport noch gar nichts zu tun. Aber das Duo harmoniert, das merkt man bei jedem Satz. „Zu Beginn mussten wir uns auch auf Leute verlassen, die mehr Erfahrung haben“, gesteht Kruse und erklärt: „Die ADAC TCR Germany war für uns die beste Wahl. Die Qualität dieser Rennserie ist sehr hoch, aber von den Kosten liegt sie im Vergleich zu anderen Serien noch in einer unteren Region.“ Für Kruse soll das Engagement ein „neues Standbein“ werden. „Nach meiner Karriere als Fußballer möchte ich sicher auch hinterm Steuer sitzen, aber der Sicherheitsaspekt steht für mich derzeit an erster Stelle.“ Neben dem Motorsport bietet Max Kruse Racing Fahrsicherheitstrainings für Vereine, Verbände, Spieler und Unternehmen an. „Gerade Fußballprofis fahren häufig schnelle Autos, ohne sie in Grenzsituationen kontrollieren zu können“, weiß der Offensivspieler. „Mit unserem Trainingsangebot möchten wir zu verantwortungsvollem Fahren anleiten.“

Das GTI Erlebnis

Nicht nur der Golf trägt die populären drei Buchstaben am Heck – auch der Polo und der up! sind heute Teil der GTI-Geschichte.

Der Golf GTI ist ein Volkswagen für alle, der emotional und zugleich dynamisch und auf das Wesentliche konzentriert ist. Polo GTI und up! GTI wollen mit ihm den Mythos gemeinsam erfahren.