Der Formentor, das erste eigenständige Modell der jungen Marke CUPRA bekommt Nachwuchs. Der von AUDI behütete Fünfzylinder ist ein Motor der kraftvollen-kernigen Sorte und verhilft dem Formentor zu betont sportlicher  Dynamik. Mit dem Formentor VZ5 präsentiert CUPRA einen neuen Höhepunkt.

„Den dritten Geburtstag von CUPRA feiern wir auf eine ganz besondere Art und präsentieren zu diesem Anlass mit dem CUPRA Formentor VZ5 die neue Speerspitze der Marke. Dieses Modell kombiniert die überragenden Fahrleistungen des hochgelobten Fünfzylinder-Turbo mit einem noch anspruchsvolleren Design. Der CUPRA Formentor VZ5 ist in Sachen Verbrenner der Inbegriff von Leistungsfähigkeit und Emotionalität“, erklärte Wayne Griffiths, CEO von CUPRA und Vorstandsvorsitzender von SEAT, gegenüber DIE AUTOSEITEN anlässlich der Fahrvorstellung.

Seinen sportlichen Auftritt verdankt der neue CUPRA Formentor VZ5 seinen dynamischen Proportionen, die durch die betonte Optik des Hecks und der verlängerten Motorhaube unterstrichen werden. Hier arbeitet der 2,5-Liter Fünfzylinder-Turbomotor mit 390 PS (287 kW) und einem maximalen Drehmoment von stattlichen 480 Newtonmetern. Dieser kraftvolle Motor hat seine Tradition und wird exklusiv von AUDI geliefert – ebenso im Volkswagen Konzern beheimatet, gehört der beliebte Fünfzylinder zu den emotionalsten Triebwerken im Unternehmen. 

Den CUPRA Formentor VZ5 macht neben seiner Fahrdynamik und Leistungsstärke eine weitere Eigenschaft begehrt: seine Exklusivität. So ist die Auflage des neuen Modells auf eine Stückzahl von 7.000 begrenzt. Ob dies das letzte Wort ist? Könnte CUPRA-Chef Wayne Griffiths schon heute mehr Fünfzylinder-Triebwerke bei AUDI ordern, wären wohl auch diese schnell vergriffen –„schauen wir mal.“      

Sein auf ein Höchstmaß an Dynamik ausgelegtes Fahrwerk kann über die Adaptive Fahrwerksregelung DCC auf verschiedene Fahrsituation eingestellt werden. Der Fahrmodus lässt sich bequem per DCC-Touch-Slider einstellen. Kombiniert mit dem schnell schaltenden automatisierten Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und dem 4Drive-Allradsystems vereint der CUPRA Formentor VZ5 nicht nur Dynamik und Fahrleistung sondern auch Fahrsicherheit und sportbetonter Komfort. „Ich bin davon überzeugt, dass der Formentor die Zukunft der Marke CUPRA maßgeblich beeinflussen wird“, sagte Wayne Griffiths anlässlich des Produktionsstarts im September 2020 – diese Prognose hat heute noch mehr Substanz bekommen. „CUPRA hat in seinen ersten drei Jahren alle überrascht und konnte während der Pandemie sogar weiterwachsen. Diese großartigen Ergebnisse stimmen uns optimistisch, 2021 noch mehr erreichen zu können. Wir wollen den 2020 erzielten Absatz verdoppeln und unseren Anteil am Gesamtvolumen des Unternehmens auf zehn Prozent steigern“, sagte CUPRA CEO Wayne Griffiths gegenüber DIE AUTOSEITEN.

Ist der CUPRA Formentor VZ5 auf 7.000 Einheiten limitiert, so gibt es drei weitere Motorisierungen uneingeschränkt: Einstiegsmodell ist der Formentor 1.5 TSI mit 150 PS (110 kW) wahlweise mit Schaltgetriebe oder automatisiertem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zum Preis ab 31.490 Euro. Der Formentor 2.0 TSI ist 310 PS (228 kW) stark, serienmäßig mit Allradantrieb 4Drive und DSG ausgerüstet. Abgerundet wird das Formentor Modellangebot von der Plug-in-Hybrid Version: Die Antriebskombination aus 1,4 Liter TSI-Vierzylinder und einer 85 kW starken E-Maschine, die von einer 12,8 kWh großen Batterie gespeist wird, will für eine effiziente Steuerung des Antriebstrangs mit einer Systemleistung von 245 PS (180 kW) sorgen. Im Modus „Hybrid“ unterstützt der E-Motor den TSI und wirkt dabei wie ein zusätzlicher Booster. Aber auch rein elektrisch – und damit lokal emissionsfrei und ausgesprochen leise – ist der CUPRA Formentor e-HYBRID in diesem Modus immer wieder unterwegs – seine maximale elektrische Reichweite im „E-Mode“ beträgt 58 Kilometer.