Kia bringt mit dem EV6 ein Modell mit einem reichweitenstarken, emissionsfreien Antrieb, 800-Volt-Schnellladefähigkeit und markantes Design in den Crossover-SUV-Markt. Der EV6 ist der erste Kia, der auf der neuen, speziell für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEV) konzipierten Plattform des Unternehmens basiert. Dieser Crossover wurde als erstes rein batterieelektrisches Modell nach der neuen Kia-Designphilosophie „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze) kreiert – will heute ein zukunftsorientiertes, durch Hightech-Details geprägtes Elektrofahrzeug-Design zeigen. Der EV6 will den ersten Schritt des Unternehmens beim Übergang in die Ära der E-Mobilität unter dem neuen Markenslogan „Movement that inspires“ (Bewegung, die inspiriert) zeigen. Der neue Stromer markiert auch den Einstieg in die mittel- bis langfristige Strategie, nach der bis 2030 insgesamt 40 Prozent des Kia-Gesamtabsatzes auf Batteriefahrzeuge (BEV), Plug-in-Hybride (PHEV) und Vollhybride (HEV) entfallen und von diesen umweltfreundlichen Kia-Modellen dann pro Jahr 1,6 Millionen Einheiten verkauft werden sollen.

 Der EV6 ist das erste Kia-Modell auf Basis der neuen Elektroplattform E-GMP (Electric-Global Modular Platform): Aufgrund seines langen Radstands von 2,90 Metern verfügt er trotz der kompakten äußeren Dimensionen über ein ähnliches Raumangebot wie ein Mittelklasse-SUV. Das Gepäckraumvolumen von 520 Litern lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu rund 1.300 Liter erweitern – weiterer Stauraum findet sich vorn unter der Haube. Praktisch: Der Crossover kann Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 1,6 Tonnen ziehen.

 Beim Elektroantrieb stehen verschiedene reichweitenstarke Konfigurationen zur Wahl. Durch die 800-Volt-Ladefähigkeit kann der Akku an einer entsprechend leistungsfähigen Station in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Der EV6 wird neben dem Basismodell auch in den Versionen GT Line und GT angeboten. Die breite Palette der Antriebskonfigurationen beinhaltet zwei Batterievarianten (58 und 77,4 kWh), Heck- und Allradantrieb sowie vier Motorisierungen mit 169 PS bis 584 PS (129 bis 430 kW). Die Preise starten bei 44.990 Euro, der GT Line kostet ab 54.990 Euro – serienmäßig bereits mit der großen Batterie ausgestattet. Die Auslieferung des EV6 beginnt im Herbst 2021 – die GT-Version (ab 65.990 Euro) ist aufgrund des späteren Produktionsstarts im Winter 2022 zu haben. Wie bei Kia üblich gilt die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die auch für die Antriebsbatterie gültig ist.

Erste Sitzprobe für DIE AUTOSEITEN im neuen EV6

Beim EV6 haben die Käufer die Wahl zwischen mehreren vollelektrischen, emissionsfreien Antriebskonfigurationen, darunter zwei Batterievarianten für die Langstreckenversion (77,4 kWh) und das Modell mit Standard-Reichweite (58,0 kWh). Der EV6 GT Line wird mit beiden Akkuvarianten angeboten, die GT-Version ausschließlich mit der leistungsstärkeren Batterie. Der Crossover ist der erste Elektro-Kia, der neben dem Zweiradantrieb (2WD) optional auch als Allradler (AWD) erhältlich ist. Der EV6 2WD mit 77,4-kWh-Akku hat eine kombinierte Reichweite von über 510 Kilometern. Er verfügt über einen 229 PS (168 kW) starken Elektromotor, der die Hinterräder antreibt. Die Allradversion besitzt zwei Triebwerke an Vorder- und Hinterachse mit insgesamt 325 PS (239 kW) Leistung und 605 Nm Drehmoment. Der EV6 AWD mit Standardbatterie (58,0 kWh) wird von zwei Elektromotoren mit zusammen 235 PS (173 kW) angetrieben, die ebenfalls 605 Nm Drehmoment zur Verfügung stellen. Der Hecktriebler mit Standard-Akku verfügt über einen Elektromotor mit 169 PS (125 kW) Leistung. Der serienmäßig allradgetriebene EV6 GT ist wie der GT Line mit dem 77,4-kWh-Akku ausgestattet, mobilisiert aber hier 430 kW (584 PS) und bietet Fahrleistungen auf dem Niveau eines Sportwagens: Er passiert die 100 km/h-Marke nach 3,5 Sekunden und erreicht in der Spitze 260 km/h.

 Jeder EV6 ist für ultraschnelles Laden ausgerüstet und lässt sich ohne zusätzliche Komponenten oder Adapter an 800- und 400-Volt-Ladestationen anschließen. Dadurch ist es bei allen Modellvarianten möglich, den Akku in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufzuladen. Und das „Nachtanken“ von 100 Kilometern Reichweite kann zum Beispiel beim Hecktriebler mit 77,4-kWh-Akku in weniger als viereinhalb Minuten erledigt werden. Durch die „Vehicle-to-Load“-Funktion lässt sich die Batterie des EV6 auch als Stromquelle nutzen, um zum Beispiel einen Elektrogrill zu betreiben oder ein E-Bike aufzuladen.

Kia will schnelles Laden ermöglichen

Käufer des neuen Elektro-Crossovers Kia EV6 sollen von umfassenden Schnelllademöglichkeiten und einer integrierten Bezahlplattform profitieren – als Partner des Joint Ventures Ionity kann Kia seinen Kunden reduzierte Preise für dieses einzige europaweite Ladenetzwerk mit ultraschnellen 350-kW-Stationen anbieten. Eine der vielen Besonderheiten des ersten ausschließlich für Batterieantriebe konzipierten Kia-Modells ist die 800-Volt-Batterie, die erstmals in diesem Segment das so genannte High Power Charging (HPC) ermöglicht. An Ionity-Ladestationen lässt sich daher der EV6 in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. Und ein „Nachtanken“ für 100 Kilometer Reichweite ist je nach Ausführung in weniger als viereinhalb Minuten möglich. Ionity verwendet den europäischen Ladestandard CCS (Combined Charging System). Das Netzwerk setzt zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien ein, somit können Nutzer von Elektroautos nicht nur emissionsfrei, sondern auch CO2-neutral fahren.

Durch die Partnerschaft von Kia und Ionity erhalten die Kunden der Marke Zugang zu dem wachsenden Schnellladenetzwerk des Joint Ventures. Es umfasst bereits über 400 Ladeparks in 24 Ländern, die sich im Abstand von durchschnittlich 120 Kilometern an wichtigen europäischen Hauptverkehrsachsen befinden. „Für unser Bestreben, Elektrofahrzeuge zu einer praktikablen, zukunftsfähigen Alternative zu machen, spielt unsere Partnerschaft mit Ionity eine wichtige Rolle“, sagt Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Deutschland. „Eine zuverlässige Infrastruktur, die die Schnellladefähigkeit unserer Fahrzeuge zum Tragen bringt, ist unverzichtbar, um mehr Menschen zum Umsteigen auf die E-Mobilität zu bewegen. Die Kombination des reichweitenstarken, hochmodernen Kia EV6 mit dem umfassenden Ionity-Netzwerk führt zu einem neuartigen Nutzererlebnis bei Elektrofahrzeugen. Denn sie sorgt durch den leichten Zugang zu einem riesigen Ladenetzwerk, einen einfachen Bezahlvorgang, niedrigere Strompreise und vor allem das ultraschnelle Hightech-Laden für nahtloses Reisen.“

Im Navigationssystem des Kia EV6 werden die Ionity-Ladepunkte als dynamische POI (Points of Interest) inklusive Angaben zur Verfügbarkeit in Echtzeit angezeigt. Mithilfe der KiaCharge-App können die gebündelten

Zahlungen für die Nutzung öffentlicher Ladestationen dann einfach verwaltet werden. Kia bietet für das Schnellladen an Ionity-Stationen zwei Tarifpakete an.Auf häufige Nutzer zugeschnitten ist das „Power-Paket“: Bei diesem Tarif mit einer monatlichen Grundgebühr von 13 Euro werden für die Kilowattstunde Strom nur 29 Cent berechnet. Daneben wird es das „Access-Paket“ geben, bei dem die Monatsgebühr 4,50 Euro beträgt und die Kilowattstunde 52 Cent kostet.

Neben dem Schnelllade-Netzwerk von Ionity stehen KiaCharge-Kunden nahezu alle öffentlichen Gleich- und Wechselstrom-Ladestationen zur Verfügung. Kia arbeitet bei dem Ladeservice mit dem Unternehmen Digital Charging Solutions (DCS) zusammen, das die Nutzung von europaweit 228.000 Ladestationen ermöglicht, darunter 98 Prozent aller öffentlichen Ladepunkte in Deutschland. Über einen einzigen Account erhalten die Nutzer von KiaCharge Zugang zu diesem riesigen Ladenetzwerk – bei voller Preistransparenz inklusive einer monatlichen Abrechnung, in der alle Ladevorgänge übersichtlich aufgelistet sind.