Suzuki feiert runden Geburtstag: Was 1920 von Michio Suzuki unter dem Namen Suzuki Loom Manufacturing gegründet wurde, hat sich im Laufe der letzten hundert Jahre zu einem der größten Motorrad-, Automobil- und Außenbordmotoren-Hersteller weltweit entwickelt. Den Grundstein für den Erfolg legten dabei vor allem Off Roader und kompakte Autos. In Deutschland präsentierte Suzuki auf der IAA 1979 erstmals den LJ80 – er war 3,19 Meter kurz. Bis dahin waren Off Roader meist groß und schwer, doch der LJ80 (LJ = Light Jeep) zeigte, dass es auch anders geht: mit kompakten Abmessungen, zuschaltbarem Allradantrieb und hinterer Differenzialsperre.

Heute kooperiert Suzuki mit Auto-Riese Toyota. Die Zusammenarbeit wurde nun verstärkt: Suzuki nutzt die Kooperation mit Toyota zur Erweiterung der Modellpalette und für die nächsten Schritte zur Elektrifizierung. Dabei fährt mit dem Kompakt-SUV Across der erste Plug-in-Hybrid in den Suzuki Showroom und der Swace ist nicht nur der erste kompakte Kombi der Marke, sondern auch der erste Hybrid. Der Suzuki Across basiert auf dem Toyota RAV4 Plug-in Hybrid, der Suzuki Swace auf den Corolla Touring Sports.

Erster Eindruck: der Suzuki Swace (ab 31.350 Euro) ist ein solider Kombi, der durch seinen effizienten Hybridantrieb ebenso überzeugt wie mit seiner umfangreichen Serienausstattung. Der Elektromotor produziert gemeinsam mit dem speziell für den Hybrideinsatz entwickelte 1,8-Liter Vierzylinder-Benzinmotor eine Systemleistung von 122 PS (90 kW). Die Kraft wird über ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe übertragen. Mit der Wahl des Fahrmodus kann der Fahrer die Leistung des Suzuki Hybridantriebs den jeweiligen Fahrbedingungen anpassen – zur Wahl stehen Normal, Eco und Sport. Im Innenraum bietet der 4,65 Meter lange Kombi viel Platz für Passagiere und Gepäck. Das Kofferraumvolumen beträgt 596 Liter und lässt sich durch Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1.606 Liter erweitern.