Suzuki baut sein Modellangebot mit dem neuen Across weiter aus. Ein geräumiger wie sportlicher SUV, der auch durch seine hohe Leistungsfähigkeit und Effizienz punkten will. Erstmals ist ein Suzuki mit dem Plug-in-Hybrid Antrieb und dem elektronischen E-FOUR Allradsystem ausgerüstet. Der Across ist das erste Modell, das von Toyota im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Automobilherstellern  geliefert wird. Diese Vereinbarung hat bereits zur gegenseitigen Belieferung von Modellen für relevante Märkte in mehreren Ländern geführt – in Deutschland mit dem Across und Swace. Der Suzuki Across fährt mit einer sehr umfangreichen Serienausstattung vor und kostet 54.990 Euro.

Das Herzstück des Plug-in-Hybrid ist ein kraftvoller Elektromotor mit 134 kW Leistung und 270 Nm Drehmoment an der Vorderachse. Der Elektromotor wird von einer im Unterboden platzierten 18,1 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt. Dadurch kann der Suzuki Across bis zu 75 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Für kraftvolle Beschleunigung bei höheren Geschwindigkeiten sorgt der 2,5-Liter Vierzylinder-Benzinmotor mit 185 PS (136 kW), der darüber hinaus auch die Batterie auflädt – die Systemleistung beträgt stramme 306 PS (225 kW). Der Fahrer kann zwischen vier Fahrmodi wählen. Im EV-Modus wird das Fahrzeug ausschließlich vom Elektromotor angetrieben – auch bei voller Beschleunigung. Im Auto-EV/Hybrid-Modus und im Hybrid-Modus schaltet sich der Verbrennungsmotor je nach Leistungsanforderung automatisch zu. Im Batterielade-Modus agiert der Benzinmotor als Generator und produziert elektrische Energie für die Batterie.

Der elektronisch gesteuerte Allradsystem E-FOUR hat einen zusätzlichen 40 kW starken Elektromotor an der Hinterachse. Dieser regelt zusammen mit dem vorderen Elektromotor die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse im Bereich von 100:0 bis 20:80. Dieses Allradsystem will unter anderem die Stabilität beim Anfahren auf Schnee oder anderen rutschigen Oberflächen sowie bei Kurvenfahrten auf verschiedenen Straßenbelägen unterstützen.

Die Kraft bündeln  

Die Suzuki Motor Corporation und die Toyota Motor Corporation sind bereits 2019 noch enger zusammen gerückt: Die Unternehmen haben eine Vereinbarung über eine Kapitalallianz geschlossen, um ihre bereits bestehende Partnerschaft weiter zu intensivieren. Gemeinsam wollen sie so neue Herausforderungen im sich stark wandelnden Automobilsektor angehen. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung von Technologien zum autonomen Fahren. Die Kooperation soll für die Automobilkonzerne den Weg zu weiterem nachhaltigen Wachstum ebnen. Dabei bringen beide Unternehmen ihre individuellen Stärken in die Zusammenarbeit ein: Suzuki im Kompaktfahrzeugsegment und Toyota im Bereich der Elektrifizierungs-technologien. Mit dem gebündelten Know-how wollen sie ihre jeweilige Marktposition weiter stärken. Hintergrund: Durch verschärfte Umweltvorschriften und neue Mobilitätsformen verändert sich das Wettbewerbsumfeld in den jeweiligen Märkten.