Das „Welt-Auto des Jahres 2021“ ist ein Volkswagen: Der neue vollelektrische ID.4 setzte sich bei den internationalen World Car Awards gegen die starke internationale Konkurrenz durch. Die World Car Awards werden jährlich verliehen – mehr als 90 internationale Motorjournalisten aus 24 Ländern stimmen über die besten Neuheiten am Weltmarkt ab „Über die Auszeichnung unseres ID.4 als „World Car of the Year“ freuen wir uns besonders“, sagt Ralf Brandstätter, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen. „Nicht nur, weil es einer der wichtigsten Autopreise der Welt ist – sondern weil die Jury auch eine große Idee und ein großartiges Team ausgezeichnet hat. Das erste ID. Modell für die Schlüsselmärkte Europa, China und USA, trägt unsere Elektrooffensive um die Welt. Ein überzeugendes Auto, eine große Idee – und die Auszeichnung zum World Car of the Year? Das passt für uns gut zusammen!“

 Fahrzeuge, die für die Auszeichnung zum World Car of the Year in Frage kommen, müssen in mindestens 10.000 Einheiten pro Jahr hergestellt werden und auf mindestens zwei Kontinenten angeboten werden. „Die Auszeichnung als World Car of the Year ist ein toller Erfolg für unser gesamtes ID.-Team“, sagt Thomas Ulbrich, Entwicklungsvorstand der Marke Volkswagen. „Es ist uns gelungen, ein Auto zu entwickeln, das im weltweit wichtigsten Segment der kompakten SUV den Systemwechsel hin zur E-Mobilität startet und eine hervorragende Alltagstauglichkeit bietet. Mit ihm, dem ID.3 und den kommenden ID. Modellen machen wir innovative Elektromobilität im Volumenmarkt für alle erlebbar.“

DIE AUTOSEITEN: Erste Testfahrt im ID.4

Die Juroren lobten neben der Umweltfreundlichkeit auch das Thema Innovation. So ist beim ID.4 zum Beispiel das zukunftsweisende Augmented-Reality-Head-Up-Display optional an Bord. Es kann wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe projizieren, darunter Abbiegepfeile der Navigation. Der Fahrer sieht diese in einem scheinbaren Abstand von drei bis zehn Meter dreidimensional gestaffelt, sie integrieren sich perfekt in die reale Außenwelt. Wenn die Abstandsregelung ACC oder der Travel Assist (Option) aktiv ist, wird ab einer gewissen Geschwindigkeit das Fahrzeug vor dem ID.4 im Head-up-Display mit einem Leuchtstreifen markiert, um den nötigen Abstand einzuhalten.

Der ID.4 will auch Maßstäbe bei der Digitalisierung setzen. Er kann regelmäßige Updates und neue Funktionen „over the air“ empfangen. Fakt ist, dass Volkswagen der ersten Anbieter im Volumen-Segment ist, der das ab Sommer anbieten will. Der ID.4 bleibt so stets auf dem neuesten Stand. Diese Fähigkeit ist zudem eine wichtige Voraussetzung, um neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Mit dem Sieg bei der 17. Auflage des World Car of the Year-Awards setzt der ID.4 die Erfolgsgeschichte von Volkswagen bei dieser renommierten Preisverleihung fort. Das neue E-SUV kommt aber nicht nur bei den Fachmedien, sondern auch beim Kunden sehr gut an. Volkswagen plant, in diesem Jahr weltweit rund 150.000 ID.4 auszuliefern. Die Beschleunigung der E-Offensive ist ein Kernelement der Volkswagen Strategie ACCELERATE, die unter anderem vorsieht, jedes Jahr mindestens ein neues vollelektrisches Modell in den Markt zu bringen.

Performance-Marke GTX erweitert ID. Familie

Mit dem neuen ID.4 GTX zeigt Volkswagen das erste sportliche Spitzenmodell seiner vollelektrischen Baureihe: In Europa werden die jeweiligen Performancemodelle der ID. Familie künftig das Kürzel GTX tragen. Ähnlich wie GTI und GTE steht es für eine eigene Produktmarke – „es lädt die Welt der elektrischen Mobilität von Volkswagen mit neuer, intelligenter Sportlichkeit auf.“

„Die Buchstaben GT signalisieren schon seit Langem Fahrfreude“, sagt Klaus Zellmer, Vorstand Marketing und Vertrieb der Marke Volkswagen. „Jetzt schlägt das X die Brücke zur Mobilität der Zukunft. Nachhaltigkeit und Sportlichkeit schließen einander nicht aus, sondern ergänzen sich intelligent.“ Die GTX-Modelle wollen vor allem in den Bereichen Performance und Design überzeugen. Ein zusätzlicher Elektromotor an der Vorderachse bringt den Allrad-Antrieb in die ID. Familie, der auf maximale Effizienz ausgelegt ist. Der zusätzliche Motor schaltet sich innerhalb weniger Millisekunden intelligent dazu, wenn sehr hohe Leistung oder starke Traktion gefordert sind. Im neuen Fahrmodus „Traction“ ist er sogar permanent zugeschaltet. Zudem unterstreichen sportliche Designdetails und eine eigene Licht-Signatur die Top-Performance der GTX-Modelle.

Die neue Produktmarke für die ID. Familie gibt der Unternehmensstrategie ACCELERATE weiteren Schub. Volkswagen will damit die begehrteste Marke für nachhaltige Mobilität werden. Das Ziel ist, bis 2030 den Anteil reiner E-Autos in Europa auf 70 Prozent des Absatzes zu erhöhen. Volkswagen will bis 2050 klimaneutral werden; bis 2025 werden rund 16 Milliarden Euro in E-Mobilität, Hybridisierung und Digitalisierung investiert.

ID.4 mit Fünf Sterne im Euro-NCAP-Test

Der neue ID.4 überzeugt beim renommierten Sicherheitstest Euro NCAP (European New Car Assessment Programme): Ausgezeichnet mit fünf Sternen erreicht der erste Kompakt-SUV der Marke Volkswagen auf Basis des innovativen Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) die Bestnote. Die Prüfer gaben dem ID.4 in allen Kriterien gute Wertungen – beim Schutz von erwachsenen Insassen, Kindern und ungeschützten Verkehrsteilnehmern sowie bei den Assistenzsystemen.

Die Bewertung des Insassenschutzes für Erwachsene basiert unter anderem auf Frontal-, Seitenaufprall- und Schleudertraumaversuchen. Anhand dieser Crashtests und einer Beurteilung der Maßnahmen für eine möglichst schnelle Rettung und Befreiung wurde für den ID.4 ein Ergebnis von 93 Prozent der möglichen Wertungspunkte für Fahrer und erwachsene Passagiere ermittelt. Für Kinder wurde ein Ergebnis von 89 Prozent erzielt. Diese Bewertung basiert auf drei wichtigen Aspekten: Neben dem Schutz, der durch Kinderrückhaltesysteme beim Frontal- oder Seitenaufprall gewährt wird, standen auch die Möglichkeiten für den Einbau von Kindersitzen der verschiedenen Größen und die Ausrüstungen, die ein Fahrzeug zum Transport von Kindern bietet, im Fokus.

Zusätzlich zum Insassenschutz in Fahrzeugen prüft Euro NCAP auch, wie gut automatische Notbremssysteme (AEB) ungeschützte Verkehrsteilnehmer – Fußgänger und Radfahrer – bei einer drohenden Kollision schützen können. Ebenso legen die Prüfer Wert auf weitere serienmäßige Assistenzsysteme. Positiv: Der ID.4 hat in allen Ausstattungsvarianten den Spurhalteassistent „Lane Assist“ und den Notbremsassistent „Front Assist“ an Bord. Im ID.4 ist auch ein sogenannter Center-Airbag für die vorderen Sitzplätze verbaut. Er kann dazu beitragen, z. B. bei seitlichen Kollisionen einen möglichen Kopfkontakt zwischen Fahrer und Beifahrer zu reduzieren oder im besten Fall zu verhindern. Eine weitere Technologie, die jeder ID.4 in Deutschland an Bord hat, ist Car2X. Sie erlaubt es dem Fahrzeug, über den Funkstandard WLANp mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur Informationen über lokale Gefahrenstellen auszutauschen.

Mit 85 Prozent der möglichen Wertungspunkte schnitt der vollelektrische SUV von Volkswagen im Kapitel „Safety Assist“ sehr gut ab. Beim Schutz von Fußgängern und Radfahrern erzielte er 76 Prozent. Mit den fünf Sternen für den neuen ID.4 führt Volkswagen seine Erfolgsserie im Euro NCAP weiter – zuletzt hatte der kompakte ID.3 im Oktober 2020 die Höchstwertung erzielt.