Nachdem der neue Kia Sorento als Hybrid-Benziner und Diesel auf den Markt ist, ist jetzt mit dem Sorento Plug-in Hybrid die dritte Antriebsvariante lieferbar. Der serienmäßig allradgetriebene Sorento Plug-in Hybrid (ab 53.940 Euro) verfügt neben einem Turbobenziner über einen starkem Elektromotor – die Gesamtleistung beträgt 265 PS (195 kW) und die rein elektrische Reichweite 68 Kilometer. Der Sorento Plug-in Hybrid erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben für den Bonus: Durch Abzug der Förderprämien von insgesamt 6.081,25 Euro reduziert sich der Einstiegspreis auf 47.858,75 Euro.

 Der Sorento 1.6 T-GDI Plug-in Hybrid kombiniert den 1,6 Liter Vierzylinder-Turbobenziner mit einem 66,9 kW starken E-Motor und einer 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie, die in den Fahrzeugboden integriert ist. Als erster Kia-Plug-in verfügt der Sorento über eine unabhängige Wasserkühlung für den Akku. Das serienmäßige Sechs-Stufen-Automatikgetriebe kann die volle Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor parallel übertragen, so dass nur minimale Energieverluste auftreten Der Akku kann über den serienmäßigen Typ-2-Ladeanschluss (3,3 kW) an einer entsprechend leistungsfähigen 240-Volt-Ladestation in knapp dreieinhalb Stunden von null auf 100 Prozent geladen werden.

Der 4,81 Meter lange Sorento zeigt sich Innen dank der neuen, auf elektrifizierte Antriebe zugeschnittenen Plattform großzügig. Im Gegensatz zu anderen Plug-in-Hybriden, bei denen das Gepäckraumvolumen durch die Batterie oft deutlich reduziert wird, unterscheiden sich beim neuen Sorento die Gepäckabteile von Plug-in- und Dieselversion nur marginal. Die Batterieposition wirkt sich auch positiv auf das Fahrverhalten aus. Denn sie hat nicht nur einen tieferen Fahrzeugschwerpunkt zur Folge, sondern die Platzierung des Akkus nahe an der Fahrzeugmitte führt ebenso zu einer gleichmäßigeren Gewichtsverteilung und damit zu einem angenehmen Handling.

Die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden wächst stark. „Für Pendler, die im Speckgürtel von Großstädten wohnen und ihr Auto zu Hause aufladen können, ist ein Elektroauto schon jetzt die richtige Wahl. Und wer häufiger längere Strecken fahre, aber im städtischen Bereich dennoch sauber unterwegs sein möchte, für den sei ein Plug-in-Hybrid ideal“, sagt Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, gegenüber DIE AUTOSEITEN. Und einen kompakten Kombi suchten die Kunden bisher vergeblich. Kia macht es möglich: Mit der Stecker-Version des Ceed Sportswagon ist jetzt der erste Plug-in-Kombi in der Kompaktklasse auf dem Markt. Heute hat Kia ein komplettes Spektrum batterieelektrischer Antriebe zu bieten: vom 48-Volt-Mildhybrid über Voll- und Plug-in-Hybrid bis zum reinen Elektroantrieb beim e-Niro und e-Soul.

Kia bietet Online-Showroom

Kia liegt auf Elektrokurs. Die koreanische Marke, die vor zehn Jahren in ihrem Heimatmarkt ihren ersten Stromer einführte und seit 2014 weltweit Elektrofahrzeuge anbietet, fährt heute mit seinem E-Anteil am Gesamtabsatz an die Spitze. 2020 hatte jeder fünfte in Deutschland verkaufte Kia einen Stecker, in den ersten beiden Monaten dieses Jahres sogar schon jeder dritte.

 

Jetzt startet Kia Deutschland für Kunden, die an Fahrzeugen mit voll- oder teilelektrischen Antrieben interessiert sind, eine Online-Live-Beratung. Dazu wurde in der Kia Academy in Kronberg im Taunus ein spezieller Showroom eingerichtet, in dem die aktuelle Elektropalette der Marke versammelt ist: zwei reine Stromer, vier Plug-in-Hybride und zwei Vollhybride. Die Online-Besucher des Showrooms erhalten per Videochat eine Live-Beratung am realen Fahrzeug mithilfe einer Kamera, deren Aufhängung (Gimbal) ruhige Bewegungen und ein angenehmes Seherlebnis gewährleistet. Zugang zu dem Online-Showroom erhalten die Kunden über die Website von Kia Deutschland, indem sie auf der betreffenden Modellseite den Button „Online-Beratung“ anklicken.

DIE AUTOSEITEN im Gespräch mit Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Deutschland

Mit dem neuen Angebot will die Marke die Digitalisierung weiter vorantreiben. Im vergangenen September hat Kia Deutschland bereits den Online-Vertrieb von Neuwagen auf seiner Website gestartet. Unter „Online-Angebote“ finden Kunden dort eine breite Auswahl kurzfristig verfügbarer Neufahrzeuge, die von zu Hause aus geleast oder auch bar bezahlt werden können. Genauso bequem und ohne Einschränkungen durch Hygienevorschriften können Interessierte nun auch die Elektromodelle der Marke mit fachkundiger Beratung unter die Lupe nehmen.

„Mit dem Online-Showroom möchten wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich mit maximalem Komfort und ohne Corona-bedingte Bedenken über unsere Fahrzeuge zu informieren“, sagte Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Deutschland, im Gespräch gegenüber DIE AUTOSEITEN. „Dabei werden sie feststellen, dass alle Modelle unserer Elektropalette neben Design, Komfort und Qualität auch durch ihre praktische Seite bestechen und in jeder Hinsicht voll alltagstaugliche Autos sind. Das gilt sowohl für das Raumangebot und die Variabilität als auch für die elektrische Reichweite unserer Elektro- und Plug-in-Modelle.“

 

Der Besuch des Kia-Online-Showrooms erfolgt als Zoom-Chat per Internetbrowser und ist daher auf verschiedenen Endgeräten möglich, ob PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Dabei kann der Kunde frei wählen, ob er seine Kamera einschalten möchte oder nicht. Der Termin für die Online-Beratung wird über einen Kalender auf der Kia-Website vereinbart. Je nach Auslastung sind auch kurzfristige Terminabsprachen mit nur 15 Minuten Vorlaufzeit möglich – eine Registrierung ist nicht erforderlich. Der Kunde muss lediglich eine E-Mailadresse angeben, an die die Mail mit dem Zoom-Link verschickt wird. Durch Öffnen des Links zum vereinbarten Zeitpunkt wird dann der Videochat gestartet. Ist eine Probefahrt oder eine weitere Beratung erwünscht, kann der Online-Berater gemeinsam mit dem Kunden einen Händler auswählen und direkt prüfen, ob der Händler das gewünschte Fahrzeug als Testwagen anbietet.