Die BMW M GmbH präsentiert 35 Jahre nach dem Debüt des ersten BMW M3 die jüngste Generation. Dabei gibt sich die sportliche BMW-Tochter keinesfalls bescheiden: In der neuen BMW M3 Limousine und im neuen BMW M4 Coupé erreicht die unverwechselbare Kombination aus rennstrecken-orientierter Performance und souveräner Alltagstauglichkeit ein bislang unerreichtes Niveau. 

Ebenso wie die jeweils eigenständigen Fahrzeugkonzepte einer Limousine mit Platz für bis zu fünf Insassen und eines viersitzigen Coupés bietet auch ihr Antriebsportfolio Freiraum für Individualität. Die M3 Limousine und das M4 Coupé werden von einem 3,0-Liter Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower Turbo Technologie mit 480 PS (353 kW) angetrieben, dessen Kraft über eine im Wettbewerbsumfeld einzigartige Sechsgang-Handschaltung auf die Hinterräder übertragen wird. In den beiden Competition Modellen wird die 510 PS (375 kW) starke Ausführung des Hochdrehzahl-Triebwerks mit dem automatisierten Achtgang M Steptronic Getriebe kombiniert. In der Summe aller Komponenten ergibt sich beim Handschalter eine Gewichtseinsparung von rund 25 Kilogramm im Vergleich zum M Steptronic Getriebe. Jedoch übertrifft die Leistung der Competition Modelle gegenüber den Vorgängermodelle um 60 PS (44 kW) und beim maximalen Drehmoment um 100 Nm.

Erstmals in der Geschichte der M3 und M4 Modelle steht von Sommer 2021 an das hauseigene Allradsystem als Alternative zum traditionellen Hinterradantrieb zur Verfügung. Das System M xDrive weist eine hinterradbetonte Auslegung auf und wird mit einem Aktiven M Differenzial im Hinterachsgetriebe kombiniert. Über das Setup Menü kann der Fahrer neben der Grundeinstellung 4WD den Modus 4WD Sport anwählen, in dem ein höherer Anteil des Antriebsmoments an die Hinterräder geleitet wird. Bei deaktiviertem DSC steht der Modus 2WD zur Verfügung: Dann werden die Antriebsmomente an die Hinterräder übertragen  und der Verzicht auf stabilisierende Eingriffe der Regelsysteme soll routinierten Fahrer zu einem besonders puristischen Fahrerlebnis verhelfen.

Die Bandbreite der M Modelle vom M2 bis hin zum M8 ist groß – ob Coupé, Cabrio oder Limousine, was fehlt ist ein Kombi. Diese Karosserievariante wird von Wettbewerbern bereits seit Jahren angeboten, und wird BMW nachziehen? Auf die Frage: Wie wäre es mit einem großen und variablen Gepäckraum in einem Hochleistungssportwagen? Gibt es von BMW M eine Antwort: Was vor einiger Zeit noch eine rhetorische Frage war, wird zum konkreten Angebot. Dass im kommenden Jahr die Neuauflage des BMW M4 Cabrios folgen wird, ist kein Geheimnis und auch das es erstmals in der Geschichte der BMW M GmbH einen BMW M3 Touring geben wird, auch nicht mehr.

Neu ist das Konzept eines Kombis im M-Modellangebot nicht: Typische Performance mit dem erweiterten Raumangebot und der intelligenten Funktionalität eines Touring Modells war bisher allein dem BMW M5 vorbehalten. 1992 in der zweiten und 2007 in der vierten Generation stand dem M5 jeweils ein Touring zur Seite. Die Idee, dieses Konzept auf den BMW M3 zu übertragen, fasziniert nicht nur die die M Community sondern vielmehr die Entwickler der BMW M GmbH – dies aber nicht zum ersten Mal. Auf der Basis der dritten Generation des BMW M3 entstand vor exakt 20 Jahren bereits ein entsprechender Prototyp. Doch erst jetzt in der sechsten Generation des BMW M3 wird es nicht bei theoretischen Überlegungen und produktionstechnischen Versuchsreihen bleiben.

Noch befindet sich der erste BMW M3 Touring in der Frühphase seines etwa zweijährigen Serienentwicklungsprozesses. Wie bei anderen BMW M Modellen gilt auch für den BMW M3 Touring: Hat der Prototyp das „Go“ für Testfahren auf öffentlichen Straßen erhalten, ist dies der entscheidende Schritt auf seinem Weg zur Serienreife. Denn nicht nur dort wird er schon bald regelmäßig zu sehen sein. Wie für alle anderen BMW M Modelle findet das intensive Erprobungs- und Abstimmungsprogramm für den BMW M3 Touring ebenfalls auf der Nordschleife des Nürburgrings statt. Denn schließlich ist auch der erste BMW M3 Touring in erster Linie ein BMW M3. 

Der Sechszylinder M TwinPower Turbo Motor unter der Motorhaube ist gesetzt. Fünf Türen und ein variabler Gepäckraum sind genau das, worauf Fans dieses Modells seit langem warten. Als vierte Modellvariante neben Coupé, Cabrio und Limousine will der BMW M3 Touring die Hoffnungen all jener erfüllen, die das M typische Zusammenspiel von rennsport-orientierter Performance und Alltagstauglichkeit auf die Spitze treiben wollen. Über Motor- und Fahrleistungen darf gerne weiter spekuliert werden. Breite Achsen, große Lufteinlässe an der Front und vier Abgasendrohre am Heck lassen aber keine Zweifel aufkommen, dass die ikonische M DNA auch im neuen Karosseriekleid vollumfänglich erlebbar sein wird.

BMW M „Official Car of MotoGP“

Bei der BMW M GmbH laufen die Vorbereitungen auf die Saison 2021 in der MotoGP-Weltmeisterschaft, die am 28. März mit dem Großen Preis von Katar in Losail beginnt. Seit 1999 ist BMW M „Official Car of MotoGP“ und stellt im Rahmen dieses Engagements die Safety-Car-Flotte. In diesem Jahr präsentiert die BMW M GmbH zum Saisonstart erstmals drei Safety Cars und ein Safety Bike. So feiern in Katar das BMW M3, das BMW M4 sowie das BMW M5 CS Safety Car ihre Premieren. Dazu kommt das neue BMW M 1000 RR Safety Bike. Die BMW M 1000 RR ist das erste M Modell von BMW Motorrad und kommt in ihrer Rennversion unter anderem in der Superbike-Weltmeisterschaft zum Einsatz.

 Komplettiert wird die Safety-Car-Flotte 2021 zum ersten Europarennen der Saison, dem Grande Prémio de Portugal am 18. April in Portimão. Ab dann werden auch das BMW M8 Competition Coupé Safety Car, das BMW M8 Competition Gran Coupé Safety Car, das BMW X5 M Medical Car sowie ein weiteres BMW M 1000 RR Safety Bike im Einsatz sein.

 „Die Safety-Car-Flotte steht im Zentrum unseres Engagements in der MotoGP, und wir sind sehr stolz darauf, erstmals in unserer über 20-jährigen Geschichte als ‚Official Car of MotoGP’ gleich mit vier neuen Fahrzeugen in die Saison zu starten“, sagt Markus Flasch, Geschäftsführer der BMW M GmbH. „Unsere drei neuen Safety Cars basieren auf Serienmodellen, die durch herausragende Performance und Fahrdynamik überzeugen und damit perfekt geeignet sind für ihren Einsatz in der MotoGP. Dazu kommt die neue BMW M 1000 RR als Safety Bike. Das erste M Modell auf zwei Rädern wurde im Motorsport entwickelt und wird den höchsten Ansprüchen auf der Rennstrecke gerecht.“