Die Gläserne Manufaktur Dresden hat am 29. Januar 2021 mit der Serienproduktion des vollelektrischen ID.3 begonnen. Sie ist damit der zweite Fertigungsstandort für den ID.3 und weltweit bereits der vierte Standort, der Volkswagen Modelle auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) produziert. Parallel dazu schlägt Volkswagen in der sächsischen Landeshauptstadt ein neues Kapitel auf: Das bisherige „Center of Future Mobility“ wird sich in den kommenden Jahren kontinuierlich zum „Home of ID.“ weiterentwickeln.

Das zentrale Ziel: Als Leuchtturm der Marke Volkswagen in Deutschland den Kunden, Besuchern und Gästen ein ganzheitliches Erlebnis der ID. Familie zu bieten – beginnend von der Beratung und Probefahrten über die Besichtigung der Fertigung bis hin zur Übergabe von elektrischen Fahrzeugen. Ein weiterer Fokus der strategischen Neuausrichtung liegt auf dem Ausbau zu einem Forschungs- und Innovationsstandort, der in Kleinserie innovative Projekte für einen späteren Einsatz an großen Volumenstandorten in der Marke Volkswagen vorantreibt.

„Die Marke Volkswagen setzt ihre E-Offensive konsequent fort. Neben neuen E-Modellen gehört dazu auch die Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerkes. Mit Dresden stellen wir bereits den vierten Volkswagen Standort auf die neue ID. Familie und den MEB um. Parallel dazu fahren wir die Volumenproduktion im E-Auto-Werk Zwickau sowie in unseren beiden chinesischen MEB-Werken von Woche zu Woche nach oben. Damit untermauern wir unsere Ambitionen, bei der E-Mobilität eine weltweite Führungsrolle zu übernehmen“, sagte Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen, anlässlich des ID.3 Produktionsstarts. 

Hintergrund: Die Gläserne Manufaktur ist weltweit bereits der vierte Standort, an dem E-Autos der Marke Volkswagen auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens produziert werden. Als erster Standort hat das Werk Zwickau die MEB-Produktion aufgenommen. Außerdem haben Ende 2020 die chinesischen Standorte in Anting und Foshan mit der Fertigung von MEB-Fahrzeugen begonnen – gemeinsam verfügen diese vier Werke über eine maximale Produktionskapazität von mehr als 900.000 Fahrzeugen pro Jahr. Mit Emden, Hannover und Chattanooga (USA) bereiten sich zudem bereits die nächsten Standorte auf die MEB-Produktion vor.

Wie beim Anlauf des e-Golf in 2017 startet auch die Produktion des ID.3 mit einer Schicht und 35 Fahrzeugen von Montag bis Freitag. In der Gläsernen Manufaktur soll es künftig deutlich mehr Fahrzeuge-Übergaben an Kunden geben. Dazu wurde kürzlich ein zweiter Auslieferungsort in der Fertigung eingerichtet – in der Automobilbranche einmalig. Die Fahrzeugübergabe an Kunden soll von 1.301 (2019) über 3.296 (2020) auf mehr als 5.000 Fahrzeuge in 2021 gesteigert werden. Die Zielmarke ab 2022: rund 9.700 Auslieferungen jährlich.