„Das Autojahr 2020 war stark geprägt durch die Folgen der Covid-19-Pandemie. Renault Deutschland hat in diesem schwierigen Umfeld gemeinsam mit den Händlern erfolgreich gegengesteuert und den Marktanteil kräftig gesteigert“, sagte Uwe Hochgeschurtz, Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG, im Rahmen der digitalen Renault Jahres-Pressekonferenz. „Mit 202.500 Neuzulassungen haben wir den besten Marktanteil seit 2003 erzielt und lagen zum vierten Mal in Folge bei über 6 Prozent.“ Das gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 16,8 Prozent mit 243.300 Neuzulassungen der Marken Renault, Dacia und Alpine.  

„Besonders erfreulich ist unsere führende Position im Bereich Elektromobilität. Zum ersten Mal überhaupt war unser bestverkauftes Modell ein Elektroauto: Der Renault ZOE konnte mit 30.400 Zulassungen die Verkäufe verdreifachen. Damit haben wir 2020 mehr ZOE verkauft als in den sechs Jahren davor insgesamt. 2021 werden wir unsere Elektro-Offensive mit Nachdruck fortsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass wir, sobald sich die Corona-Situation verbessern wird, einen Run auf die Autohäuser erleben werden. Dafür ist die Renault Gruppe bestens gerüstet“, erläuterte Uwe Hochgeschurtz. 

Mit einer Verdreifachung der Zulassungszahlen war der Renault ZOE im Jahr 2020 zum sechsten Mal in Folge Deutschlands meistgekauftes Elektroauto. Mit insgesamt 30.400 Einheiten verkaufte Renault mehr ZOE als in den sechs Jahren davor – von 2013 bis 2019 waren es insgesamt 27.200 Zulassungen. Als erstes Elektroauto überhaupt schaffte es der ZOE im Oktober 2020 unter die Top Ten der meistverkauften Autos in Deutschland.

Die Zulassungen der Marke Dacia erreichten 2020 rund 52.300 Neuzulassungen ein Minus von 37,4 Prozent (2019: 83.500 Zulassungen). Der Rückgang gegenüber 2019 soll insbesondere durch den Modellwechsel beim Dacia Sandero sowie die im Privatkundenmarkt sichtbare Kaufzurückhaltung begründet sein. Die Marke Alpine erreichte 166 Zulassungen mit dem Modell Alpine A110. Ab 2021 bündelt die Renault Gruppe unter der Marke ihre motorsportlichen Aktivitäten – damit soll Alpine auch eine höhere Sichtbarkeit behalten. 

Für 2021 zeigt sich Renault vorsichtig-optimistisch: „Auch 2021 wird zumindest teilweise noch ein Corona-Jahr sein. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich die Situation in wenigen Wochen deutlich verbessern wird und wir dann einen Run auf die Autohäuser erleben werden. Und dafür sind wir mit neuen Modellen bestens gerüstet. Dabei erhöhen wir die Schlagzahl in Sachen Elektromobilität“, sagte Uwe Hochgeschurtz und erläuterte weiter, „dass in der Corona-Krise sich das Bedürfnis nach individueller Mobilität verstärkt hat. Die Mobilität wird immer mehr elektrisch. 2020 markiert einen Paradigmenwechsel. Die Elektromobilität hat die Nische endgültig verlassen. Die Renault Gruppe spielt hier ganz vorne mit und wird ihre Elektro-Offensive mit Nachdruck fortsetzen.“