Der neue Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid will das Beste aus zwei Welten verbinden: Zum 1,6 Liter-Turbo-Benziners (180 PS/132 kW) gesellt sich ein Elektromotor mit weiteren 60 PS (44,2 kW) – zusammenstellen beide Motoren eine Systemleistung von 230 PS (169 kW) und ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern bereit. Damit ist der Tucson Hybrid (ab 35.400 Euro), der mit Abstand stärksten Antrieb in der neuen Tucson-Familie – und kurze Strecken kann der 4,50 Meter lange Hyundai Tucson Hybrid auch rein elektrisch zurücklegen.

Hyundai hat sein Hybrid-Modell mit einer Sechsstufen-Automatik ausgerüstet, die nicht nur den Fahrkomfort erhöht, sondern es auch der elektronischen Antriebssteuerung des Benzin- und Elektrobetriebs effizient kombinieren soll. Außerdem ermöglicht die Automatik den Einsatz weiterer Techniken: So lässt sich für den Tucson Hybrid die neue navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage bestellen. Sie erkennt anhand der Kartendaten die Route, die gefahren wird und reduziert etwa vor einem Ortsschild, einem Kreisverkehr oder einer scharfen Kurve rechtzeitig die Geschwindigkeit. Vorteil: der Fahrer kann sicher und ohne das Tempolimit zu überschreiten, unterwegs sein. Exklusiv für das Hybridmodell ist der Parkassistent mit Fernbedienung verfügbar, ebenso wie die neuen Terrain-Modes für den Tucson Hybrid mit Allradantrieb. 

Die 1,49 Kilowattstunden Kapazität, über die der Lithium-Ionen-Polymer-Akku des Hyundai Tucson Hybrid verfügt, können im Fahrbetrieb erhalten und aufgeladen werden. Das geschieht entweder, wenn der Tucson Hybrid mit hoher Geschwindigkeit auf der Langstrecke unterwegs ist oder ­– bevorzugt – immer dann, wenn der Fahrer vom Gas geht und auf die Bremse tritt, beispielsweise beim Bergabfahren oder beim Ausrollen vor einer roten Ampel. In diesen Situationen dreht der kompakte Elektromotor seine Wirkungsrichtung um und verwandelt sich in einen Generator. So erzeugt er Strom, der im Akku gespeichert werden kann. Damit geht die Bewegungsenergie des rollenden SUVs nicht verloren, sondern kann beim nächsten Anfahren, Beschleunigen oder für kurze Strecken ganz ohne Verbrennungsmotor genutzt werden.

Mit drei elektrifizierten Antriebsvarianten, zwei reinen Verbrennungsmotoren und vier Arten der Kraftübertragung bietet der neue Tucson ein breites Angebot. Benziner und Diesel sind jeweils in einer 48-Volt-Hybridvariante erhältlich, dazu gibt es eine Vollhybridversion (HEV) und ab Frühjahr 2021 auch einen Plug-in-Hybrid (PHEV), jeweils in Verbindung mit Benzinmotoren. Zusätzlich zu den elektrifizierten Varianten wird es auch je ein Tucson-Modell mit reinem Diesel- oder Benzinantrieb geben. 

Das 48-Volt-Hybridsystem umfasst eine 48-Volt-Batterie, einen Startergenerator und einen Gleichspannungswandler, der das herkömmliche 12-Volt-Bordnetz mit dem 48-Volt-System verbindet. Der elektrische Startergenerator ist über einen Riemen mit der Kurbelwelle des Motors verbunden und unterstützt diesen bei starker Beschleunigung mit bis zu einer Leistung von 12 kW. Zudem arbeitet der Startergenerator wie ein Dynamo und gewinnt Energie beim Bergabfahren, Ausrollen und Bremsen zurück, die für das nächste Beschleunigen wieder zur Verfügung steht. 

Wahlweise in vier Ausstattungslinien gibt es den neuen Tucson: Pure, Select, Trend und Prime. Schon das Modell Pure ist – nicht nur in Sachen Sicherheit – umfangreich ausgestattet, etwa mit Leichtmetallrädern in 17 Zoll, einer Klimaanlage, Digitalradio (DAB+), einem 8-Zoll-Farbtouchscreen, einem Tempomat und einer Rückfahrkamera. Die weiteren Ausstattungslevels bauen aufeinander auf, bis das Modell Prime nahezu in Vollausstattung beim Händler steht. Wenn alle fünf Sitzplätze belegt sind, stellt der Kofferraum ein Fassungsvermögen von bis zu 616 Litern zur Verfügung – 103 Liter mehr als beim Vorgängermodell, das noch nicht als Hybrid-Modell verfügbar war. Bei komplett umgelegten Rücksitzlehnen bietet der neue Hyundai Tucson sogar bis zu 1.795 Liter Stauraum – 282 Liter mehr als das Vorgängermodell.

„Auf dem richtigen Weg“

Hyundai Motor Deutschland hat auch im schwierigen Jahr der Corona-Pandemie seine starke Position auf dem deutschen Markt verteidigt und den Rekord-Marktanteil von 3,6 Prozent des Vorjahres auch in 2020 erreicht. Damit bleibt die Marke der erfolgreichste asiatische Hersteller in Deutschland – und zum Jahresabschluss gab es Grund zur Freude: Hyundai notiert mit 4,1 Prozent Marktanteil ein Top-Ergebnis. Besonders herausragend ist dabei auch der letzte Monat des Jahres zu bewerten. Der Monat Dezember gehört zu den drei erfolgreichsten Monaten der inzwischen 30-jährigen Unternehmensgeschichte von Hyundai in Deutschland: Trotz des ‚Lockdowns‘ verzeichnet Hyundai mit über 12.730 Zulassungen so viele Zulassungen wie noch nie in einem Dezember. Insgesamt erreicht die Marke im Jahr 2020 über 105.000 Zulassungen.

Dabei ist bemerkenswert, dass die Marke im zweiten Halbjahr 2020 annähernd die gleichen Zulassungszahlen erreichte, wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Seit September konnte Hyundai bei den Zulassungen in jedem Monat das Vorjahresergebnis übertreffen. „Die Ergebnisse unterstreichen, dass sich Hyundai auf dem richtigen Weg in die automobile Zukunft befindet“, sagt Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Deutschland. „Das Produkt-Portfolio ist krisensicher ausgelegt, der Handel bestens auf die veränderten Bedingungen eingestellt. So können wir uns auch in den schwierigen Zeiten der Pandemie souverän behaupten.“

Zum Erfolg tragen die Modelle mit alternativen Antrieben einen immer höheren Anteil bei. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs Hyundai in Deutschland um 150 Prozent bei den Zulassungen von Hybrid, Plug-in-Hybrid und batterieelektrischen Modellen. Beim Hyundai Kona, dem im Jahr 2020 mit über 31.500 Zulassungen erfolgreichsten Modell, entfallen über 40 Prozent der Zulassungen auf die elektrische Variante. Geschäftsführer Keller gibt einen Ausblick: „Gemeinsam mit unserem modernisierten Modellangebot und den motivierten Händlern wird Hyundai trotz der weiterhin herausfordernden Situation das Jahr 2021 erfolgreich bestreiten.“