Die Corona-Pandemie und damit der zum Jahresende vollzogene Lockdown“ bedingt, dass nach den bisher bekannt gewordenen Bestimmungen Einrichtungen, die der Grundversorgung des täglichen Bedarfs dienen, von der Schließung ausgenommen. Zu diesen Betrieben zählen auch Auto-Werkstätten. Sie tragen ihren Teil zur Aufrechterhaltung der Mobilität in der Gesellschaft bei – gerade auch für diejenigen, die während dieser Phase auf ihr Auto angewiesen sind. Daher sind den Fach-Werkstätten auch weiterhin gestattet, Autos zu warten und zu reparieren. Egal ob Reifenservice, notwendige Inspektionen und Ölwechsel oder der Austausch von Bremsen und Batterien: Die Werkstätten beim Händler bieten weiterhin die gewohnten Leistungen an. 

Die strengen Schutzmaßnahmen nach der Hygiene-Vorschrift helfen den Autohäusern von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen dabei, trotz „Corona“ weiterhin ihren Kunden helfen zu können, um die Produktqualität weiterhin zu gewährleisten. Die Autohäuser sind sehr vorsichtig: Selbst der Autoschlüssel wird nach einem Werkstatt-Termin desinfiziert. Mit dem Auto selber kamen Monteure schon vor der Corona-Pandemie aus Sauberkeitsgründen nicht mehr direkt in Kontakt. Dafür sorgen Lenkradschoner, Sitzbezug und Co. Selbst an einen Bezug für Schalthebel ist gedacht. Auch die Abgabe des Autos zur Inspektion oder Reparatur kann kontaktlos erfolgen. Dafür können Kunden einfach auch tagsüber den Nachtbriefkasten nutzen. Die Rücknahme erfolgt auf Wunsch im Hof mit desinfiziertem Schlüssel in einer Tüte.

In den vergangenen Monaten war vor allem das steigende Kaufinteresse an Fahrzeugen mit Elektro- und Hybridantrieb zuerkennen. Beispielsweise im September 2020 war in Deutschland etwa jeder dritte verkaufte Golf ein GTE mit Plug-In Hybrid, beim Passat hatte jedes vierte verkaufte Modell einen solchen Hybrid-Antrieb. Dabei hat die Verdopplung der Umweltprämie einen positiven Einfluss auf die Nachfrage nach E-Autos genommen. Zudem registrieren die Autohäuer ein gestiegenes Interesse an Gebrauchtwagen und die neue Nachfrage bei urbanen Kundengruppen – ebenfalls eine Folge der Pandemie.

Im urbanen Ballungsräumen gilt: auf Komfort und Schnelligkeit als Vorteil des Autos gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln will man nicht verzichten. Wenn es um das gesundheitliche Risiko durch Ansteckung in vollen Bussen und Bahnen geht, denken viele offenbar um. Für solche Kundengruppen mit hohem Anspruch an Flexibilität gibt es neben Leasing-Angeboten neuerdings auch Auto-Abos. Damit können sie für eine feste Gebühr einige Monate lang mobil sein und das Auto danach problemlos zurückgegeben. „Da ist viel Bewegung drin“, versichert ein Auto-Händler.