Nachdem der neue Kia Sorento als Hybrid-Benziner und Diesel auf den Markt ist, steht mit dem Sorento Plug-in Hybrid nun die dritte Antriebsvariante des Kia-Flaggschiffs in den Startlöchern. Der serienmäßig allradgetriebene Sorento Plug-in Hybrid, der Anfang 2021 eingeführt wird, verfügt neben einem 1,6 Liter-Turbobenziner über einen vollwertigen Elektroantrieb mit 66,9 kW starkem E-Motor – die Gesamtleistung beträgt 265 PS (195 kW). 

Der neue Sorento paart Kraft mit Größe: Bis zu sieben Personen finden Platz – die dritte Sitzreihe ist optional. Sein Gepäckraum gehört zu den größten im Segment: Er fasst beim Fünfsitzer bis zu 898 Liter, beim Siebensitzer mit eingeklappter dritter Reihe bis zu 809 Liter und bei sieben Personen an Bord immer noch 175 Liter – jeweils bis Fensterunterkante. Im Gegensatz zu anderen Plug-in-Hybriden, bei denen das Gepäckraumvolumen durch die Batterie oft  reduziert wird, unterscheiden sich die Sorento-Gepäckabteile von Plug-in-Hybrid und der Diesel-Version nur marginal. Der Grund dafür ist das extrem platzsparende Layout des Elektroantriebs, das durch die neue Kia SUV-Plattform ermöglicht wurde.

Der leistungsstarke 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Akku befindet sich unterhalb der Vordersitze im Fahrzeugboden. Er ist aufgrund des Allradantriebs so geformt, dass er wie ein Sattel über der Kardanwelle liegt. Ebenfalls in den Boden integriert ist der 67 Liter fassende Benzintank, der sich unter der zweiten Sitzreihe befindet. Das 3,3-kW-On-Board-Ladegerät ist unter dem Gepäckraum platziert. Diese Anordnung der Komponenten ermöglicht neben den üppigen Dimensionen des Gepäckabteils eine komfortable Sitzposition in der dritten Reihe. Er lässt sich zudem sehr variabel konfigurieren: Beide Fondsitzreihen sind zweigeteilt (zweite Reihe 60:40, dritte 50:50) und können jeweils teilweise oder ganz umgeklappt werden. Die Batterieposition soll sich auch positiv auf das Fahrverhalten auswirken. Denn sie hat nicht nur einen tieferen Fahrzeugschwerpunkt zur Folge, sondern die Platzierung des Akkus nahe an der Fahrzeugmitte soll auch zu einer gleichmäßigeren Gewichtsverteilung und damit zu einem agileren Handling führen.

Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland: „Für Pendler, die im Speckgürtel von Großstädten wohnen und ihr Auto zu Hause aufladen können, ist ein Elektroauto schon jetzt die richtige Wahl. Und wer häufiger längere Strecken fahre, aber im städtischen Bereich dennoch sauber unterwegs sein möchte, für den sei ein Plug-in-Hybrid ideal.“

Die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden wächst stark, doch einen kompakten Kombi suchten die Kunden bei den Teilzeitstromern bisher vergeblich. Kia hat es geändert: Mit der Stecker-Version des Ceed Sportswagon ist jetzt der erste Plug-in-Kombi in der Kompaktklasse auf dem Markt. Und der Hersteller hat noch eine weitere Variante seines Bestsellers mit diesem Antrieb ausgerüstet: den neuen Crossover Kia XCeed. Heute hat Kia ein komplettes Spektrum batterieelektrischer Antriebe zu bieten, vom 48-Volt-Mildhybrid über Voll- und Plug-in-Hybrid bis zum reinen Elektroantrieb beim e-Niro und e-Soul. Die Plug-in-Varianten von Ceed Sportswagon und XCeed verfügen über ein modernes Parallelhybridsystem mit 1,6 Liter Vierzylinder-Benziner, Elektromotor und Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe – die Gesamtleistung beträgt 141 PS (104 kW). Im reinen Elektrobetrieb ermöglicht es eine Reichweite von bis zu 60 Kilometern (XCeed: 58 km) und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Beide Modelle bieten im Innenraum genauso viel Platz wie die Varianten mit reinem Verbrennungsantrieb. Der Gepäckraum des Ceed Sportswagon Plug-in Hybrid fasst 437 bis 1.506 Liter, der des XCeed Plug-in Hybrid 291 bis 1.243 Liter.