Die junge Performance-Marke CUPRA will seine Erfolgsgeschichte im Motorsport fortschreiben und wird als Hauptpartner des Rennstalls ABT Sportsline bei der neuen Rennserie „Extreme E“ antreten. Durch die Kooperation mit dem ABT Team kann CUPRA seine langjährige Erfahrung im Motorsport mit dem neuen Konzept des Elektro-Rennsports verbinden. „Für CUPRA passt die Extreme E Rennserie perfekt zum Ziel der Marke, den Beweis anzutreten, dass sich Elektromobilität und Sportlichkeit perfekt ergänzen“, sagte Wayne Griffiths, Vorstandsvorsitzender von SEAT und CEO von CUPRA gegenüber DIE AUTOSEITEN. „Mit dieser Partnerschaft treiben wir unser Engagement für Elektrifizierung weiter voran. Anfang 2021 werden wir über zwei Plug-in-Hybrid-Modelle verfügen, während wir in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres unser erstes vollelektrisches Fahrzeug ausliefern können.“

Die SUV-Rennserie Extreme E wird auf Off Road-Strecken in den extremsten und entlegensten Gegenden der Welt ausgetragen. Die erste Veranstaltung soll im März 2021 in Saudi Arabien ausgetragen werden. Das Rennprogramm der Eröffnungssaison umfasst Arktis, Wüste, Regenwald, Gletscher sowie Küstenregionen und konzentriert sich dabei auf Orte, die vom Klimawandel bereits betroffen oder bedroht sind. Hintergrund: Mit ihrer Präsenz an diesen Orten möchten Veranstalter und Teilnehmer gleichermaßen auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Dabei soll besonders auf die Herausforderungen in den jeweiligen Ökosystemen hingewiesen werden. Die Ausrüstung der Teams reist mit einem umgebauten Frachter, um so klimafreundlich wie möglich zu den Austragungsorten zu kommen.

DIE AUTOSEITEN im Gespräch mit CURPRA Deustschland Geschäftsführer Bernhard Bauer

Jedes Team besteht immer aus einer Frau und einem Mann, die sich im Cockpit abwechseln. Fest steht, dass der männliche Fahrer des Teams CUPRA  Markenbotschafter Mattias Ekström ist. Bei den fünf Events 2021 wird jeweils ein etwa acht Kilometer langer Off Road-Parcours durchfahren, auf dem mehrere Tore passiert werden müssen – Fahrer und Fahrerin legen jeweils eine Runde zurück. Jedes Event besteht aus zwei Renntagen: Samstags werden die Qualifying-Rennen ausgetragen, sonntags geht es ins Halbfinale und Finale. „Die Extreme E ist eine Mischung aus Rallye Raid und Rally-Cross und führt durch sehr unterschiedliche Umgebungen, in denen die Rennstrecke per GPS markiert ist“, erklärte Mattias Ekström im Gespräch mit DIE AUTOSEITEN. „Für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen ist dies ein sehr vielversprechendes Format: Die gesammelten Daten werden als Feedback in verschiedenen Bereichen eingesetzt.“

Die Beteiligung von CUPRA an der Extreme E kommt nicht überraschend, schließlich sucht die Marke die Herausforderung an der Grenze des Machbaren. Beispielsweise sind im CUPRA e-Racer – dem ersten vollelektrischen Tourenwagen der Welt – vier Elektromotoren verbaut, die zusammen mit einem flüssigkeitsgekühlten 65-kWh-Batteriepack eine Spitzenleistung von 500 kW (680 PS) und ein Drehmoment von 960 Nm erzielen und damit den Elektro-Motorsport völlig neu definieren. Damit konnte die Marke wertvolle Erkenntnisse gewinnen, die in die Serienmodelle der Marke wie den neuen CUPRA Leon, den CUPRA Formentor und den sich derzeit noch im Konzeptstadium befindenden CUPRA el-Born einfließen – alle Fahrzeuge bieten somit nicht nur nachhaltige Mobilität, sondern wollen auch in puncto Dynamik überzeugen.

Termine 2021

  • Saudi-Arabien (Al Ula) 20.-21. März 2021
  • Senegal (Lac Rose) 29.-30. Mai 2021
  • Grönland (Kangerlussusaq) 28.-29. August 2021
  • Brasilien (Pará) 23.-24. Oktober 2021
  • Argentinien (Patagonien) 11.-12. Dezember 2021