Der weltweite Automobilabsatz hat sich im Oktober 2020 regional sehr unterschiedlich entwickelt. Prägend für die Gesamtentwicklung sind jedoch generell weiterhin die Folgen der Corona-Krise. In China wurde im Oktober erneut ein kräftiges Plus verzeichnet, in den USA wurde das Vorjahresniveau leicht übertroffen und in Europa ging der Absatz zurück. Das Monatsergebnis in Japan und Indien war durch Sondereffekte gekennzeichnet – in Brasilien gingen die Neuzulassungen zurück.

Der europäische Pkw-Markt konnte im Oktober nicht an das positive Ergebnis des Vormonats anknüpfen. Mit 1,1 Mio. Einheiten gingen die Neuzulassungen um sieben Prozent zurück. Die fünf größten Einzelmärkte zeigten sich dabei durchweg rückläufig, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Die größten Einbußen musste Spanien mit einem Minus von 21 Prozent hinnehmen – in Frankreich (Minus neun Prozent), in Deutschland ein Minus vier Prozent und Italien erreichte nahezu das Vorjahresniveau (±0 Prozent). Der britische Markt gab um zwei Prozent nach.

In den USA erhöhten sich im abgelaufenen Monat die Light-Vehicle-Verkäufe (Pkw und Light Trucks) um ein Prozent auf rund 1,3 Millionen Fahrzeuge – der Oktober 2020 war damit der zweite Wachstumsmonat in Folge. Der chinesische Pkw-Markt lag im Oktober mit 2,1 Mio. Neufahrzeugen erneut im Plus von neun Prozent. Die Pkw-Verkäufe in Japan sind im Oktober 2020 um fast ein Drittel (Plus 31 Prozent) auf 339.900 Einheiten gestiegen. Auf dem indischen Markt haben sich die Angebote der Händler im Zuge des mehrtägigen Lichterfestes Diwali erneut deutlich positiv auf den Markt ausgewirkt. Im Oktober wurden 310.300 Pkw abgesetzt (Plus 14 Prozent).