Er war der erste Luxus-Geländewagen auf dem Markt: Heute feiert Range Rover seinen 50. Geburtstag – ist für Kunden, die ihr Leben mit Luxus bereichern wollen, aktueller denn je. Seit 1970 hängt sein Erfolg aber nicht von nach außen getragenem Prunk ab – hochwertige Luxusgüter zeichnen sich durch ihr einzigartiges Design aus. Die erste Generation des Range Rover erhielt gleich zu Beginn seinen ersten Ritterschlag: Das Pariser Kunstmuseum Louvre prämierte das Luxus-SUV als Vorbild für exzellentes Industriedesign. Das Modell Classic war das erste Automobil, was 1970 im Louvre ausgestellt wurde. Wie ist es dem Design-Team um Gordon Bashford, Charles Spencer King und David Bache nur gelungen, mit dem Range Rover auf Anhieb einen solchen Klassiker zu entwerfen? Zum einen waren es die klaren Linien, die schlicht kantigen Formen und Flächen des Modells die Aufmerksamkeit erregten. Sie sorgten für die unverwechselbare, markante Silhouette des Fahrzeugs. Zum anderen fielen die ununterbrochene Gürtellinie, die schalenförmige Motorhaube und die großen Fensterflächen auf. Durch die vielen Fenster erzielten die Ingenieure einen besonderen Effekt: Optisch schien das Autodach über ihnen „zu schweben“. Darüber hinaus schafften sie es, dem Range Rover ein schlankes Äußeres – trotz seiner massigen Größe – zu geben. Das gelang ihnen durch die äußerst harmonischen Proportionen und die vielen durchsichtigen und großen Fenster. Beide Designelemente sicherten die Eleganz des Fahrzeugs. Dazu kamen viele weitere unvergessliche Details: die runden, vorderen Scheinwerfer, die horizontal geteilte Heckklappe, das hintere Schiebefenster und die großen senkrecht angebrachten Türöffner. Auf den Punkt gebracht: Das Range Rover Design präsentierte sich minimalistisch, wohl proportioniert, zugleich ausdrucksstark und markant. Die Kunst der Designer lag im „weniger ist mehr“. Diese Philosophie sorgte dafür, dass der Range Rover zu einer Design-Ikone wurde.

Durch die vielen Fenster erzielten die Ingenieure einen besonderen Effekt: Optisch schien das Autodach über ihnen „zu schweben“. Darüber hinaus schafften sie es, dem Range Rover ein schlankes Äußeres – trotz seiner massigen Größe – zu geben. Das gelang ihnen durch die äußerst harmonischen Proportionen und die vielen durchsichtigen und großen Fenster. Beide Designelemente sicherten die Eleganz des Fahrzeugs. Dazu kamen viele weitere unvergessliche Details: die runden, vorderen Scheinwerfer, die horizontal geteilte Heckklappe, das hintere Schiebefenster und die großen senkrecht angebrachten Türöffner. Auf den Punkt gebracht: Das Range Rover Design präsentierte sich minimalistisch, wohl proportioniert, zugleich ausdrucksstark und markant. Die Kunst der Designer lag im „weniger ist mehr“. Diese Philosophie sorgte dafür, dass der Range Rover zu einer Design-Ikone wurde.

Auch der Innenraum spiegelte diese Haltung wider: reduziert und zurücknehmend. Darüber hinaus spielten praktische Lösungen und Komfort in der Kabine eine wichtige Rolle. Zum Beispiel entwickelte Land Rover ein schlichtes Armaturenbrett mit klassisch eckigen und runden Technikelementen. Das klare Design hob dabei jedes einzelne Element, wie Tachometer, Radio, Heizung oder Lüftung, deutlich hervor und lud so zu einer intuitiven Bedienung ein. Die Sitze waren weich gepolstert und abwaschbar. Das Novum hierbei war, dass die Sicherheitsgurte direkt in die Lehnen der Vordersitze integriert wurden. Ihre Erhöhung und die riesigen Fenster sorgten darüber hinaus für eine außergewöhnlich gute Rundumsicht. Ein weiterer Clou: Durch doppelt vorhandene Türöffner auf jeder Seite konnten auch die hinteren Passagiere bequem aus dem Zwei-Türer aussteigen.

Mit seiner Länge von 4,47 Metern, einer Breite und Höhe von 1,78 Metern bot der Range Rover einfach viel Platz. Nicht nur die beiden Vordersitze konnten dadurch großzügig mit viel Abstand eingebaut werden, sondern das Modell lieferte auch für die hinteren Passagiere außerordentliche Beinfreiheit. In den Kofferraum passten problemlos große Reisegepäckstücke, eine Tennis- und Golfausrüstung oder auch eine Waschmaschine. Die Rückbank ließ sich zusätzlich umklappen und erlaubte damit eine Zuladung von mehr als 600 Kilogramm – was für damalige Verhältnisse üppig war.

Mit der Zeit wurde die Range Rover Classic Ausstattung immer luxuriöser – besonders mit dem Sondermodell „Vogue“, das 1981 auf den Markt kam. Vogue Kunden genossen Klimaanlage, Ledersitze, erste Holzeinlagen, eine abschließbare Mittelkonsole und ein Automatikgetriebe und sie konnten die Fenster, Spiegel und Sitze elektrisch verstellen. 1993 präsentierte das Modell Vogue als erster Range Rover einen längeren Radstand, der den hinteren Passagieren noch mehr Platz bot. Die Vogue Sondermodelle sind über alle Modellgenerationen fortgeführt und weiterentwickelt worden und auch heute mit besonders hochwertigen Ausstattungsmerkmalen erhältlich.

Im Wandel der Generationen

Range Rover Debüt im Juni 1970

Der Range Rover gab sein Debüt vor der Weltpresse am 17. Juni 1970 – und sammelte bei den Kritikern reichlich Lob. Zu seiner schnell wachsenden Popularität bei den Kunden trug denn auch sein vielseitiger Charakter entscheidend bei. Der Range Rover ermöglicht entspanntes Dahingleiten auf der Autobahn ebenso wie Touren in rauem Gelände oder Gespannfahrten mit jeder Menge Stil und Komfort.

Die erste Range Rover Generation wurde von 1970 bis 1996 produziert – zunächst nur als Zweitürer. Im Verlauf der insgesamt 26-jährigen Modellgeschichte folgten 1981 die viertürige Variante und ein Automatikgetriebe im Jahre 1982 und ab 1986 war der Range Rover auch mit einem Dieselmotor zu haben.

Die zweite Modellgeneration des Range Rover erschien 1994 und zeigte vertraute Merkmale: die Silhouette mit „schwebendem“ Dach, die schalenförmige Motorhaube, die praktische zweigeteilte Heckklappe und die durchgehende Gürtellinie – auch der heutige Range Rover besitzt diese Designdetails. Die zweite Modellgeneration glänzte ferner mit einem noch luxusbetonteren Innenraum, der gleichwohl weiterhin Ausritte ins Gelände mitmachte. Das höhenverstellbare Fahrwerk setzte ebenso technische Highlights wie die Motorenpalette mit 2,5-Liter-Diesel sowie V8-Benziner mit 3,9- und 4,6-Liter Hubraum.

Mit der 2001 vorgestellten dritten Generation machte der Range Rover einen gewaltigen Sprung: Zu den Innovationen zählten ein festeres Monocoque anstelle des im Geländewagenbau üblichen Leiterrahmens und die unabhängige Einzelradaufhängung mit verbundenen Luftfedern – zu jener Zeit besaßen fast alle Off Rroader noch ungeteilte Achsen. Der Innenraum des Range Rover orientierte sich an Luxusjachten mit edlen Möbeln und First-Class-Flugzeugsitzen: Er war luxuriöser und zugleich großzügiger.

Das zu Beginn des Jahres 2013 debütierende, von Grund auf neu entwickelte Topmodell der vierten Generation präsentierte als weltweit erstes SUV eine leichte Vollaluminium-Monocoque-Karosserie – das neue Modell war insgesamt bis zu 420 Kilogramm leichter. Hinzu kommen moderne elektronische Helfer, wie die automatische Terrain Response 2-Steuerung oder die Geschwindigkeitsregelung. Fortschrittliche Motoren wie der elektrifizierte Antrieb „Plug-in Hybrid“, innovative Infotainment-Systeme und ein großes Paket hochentwickelter Sicherheits- und Assistenzsysteme runden das Angebot des aktuellen Range Rover ab.

2020, im Jahr des 50. Modellgeburtstags, krönen die Briten das Range Rover Modellprogramm mit gleich zwei Spitzenversionen, die unter anderem leistungsstarke V8-Triebwerke und ein besonders fein gearbeitetes Interieur bieten: der ausschließlich in der Langversion lieferbare SVAutobiography und  SVAutobiography Dynamic – mit denen man Luxus und Leistung des Range Rover in besonders dynamischer Form erleben soll.

Das traditionsreiche Erbe pflegen

Jaguar Land Rover Classic Centre in Essen-Kettwig

Das Land Rover Reborn Programm wurde in 2017 geboren und verhilft den klassischen Land Rover und Range Rover Modellen zu einem zweiten Leben. Die komplette Werksrestaurierung wird von hochqualifizierten Mitarbeitern und mit Hilfe von Land Rover Classic Teilen durchgeführt, wobei sich die Arbeitsschritte eng nach den Original-Spezifikationen aus den 70er-Jahren orientieren.

Das Expertenteam von Jaguar Land Rover Classic berät Kunden bei der Wahl ihres Wunschmodells und gibt Tipps bezüglich des Sammlerwerts, der bevorzugten Fahrwerksnummern und weiterer spezifischer Eigenschaften. Eines der Range Rover Reborn Modellen kann im Jaguar Land Rover Classic Centre in Essen-Kettwig in Augenschein genommen werden. „Range Rover Reborn ist ein weiterer Beleg für die hohe Expertise unseres Land Rover Classic-Teams. Die Initiative unterstreicht unseren Willen, das reiche Erbe von Land Rover zu pflegen und eröffnet zugleich den Kunden die einzigartige Gelegenheit, eine wertbeständige und aus Sammlersicht höchst attraktive automobile Ikone zu erwerben“, sagt Dr. Ralf Klasen, Geschäftsführer Jaguar Land Rover Classic Centre Essen und erklärt weiter, „dass wir es auf diese Weise schaffen, die heiß begehrten frühen dreitürigen Versionen des Range Rover im Originalzustand zu erhalten – von der korrekten Farbe über das Interieur bis zu speziellen Zubehörteilen. 

Mit dem Jaguar Land Rover Classic Centre in Essen-Kettwig stellen die Klassikspezialisten der beiden britischen Premiummarken erstmals eine Niederlassung außerhalb des Vereinigten Königreichs bereit – es wurde 2017 eröffnet. Auf 4500 Quadratmetern Fläche bietet das in unmittelbarer Nähe zum Ruhrstausee gelegene Classic Centre unter einem Dach alle Servicedienste rund um die klassischen Fahrzeuge beider Marken. Mit dem neuen Zentrum im Herzen des Ruhrgebiets erhalten die Kunden die Möglichkeit, im Rahmen des „Works Legends“-Programms geprüfte Klassikmodelle direkt im deutschen Classic Centre zu erwerben.

Hybrid-Antrieb für den Range Rover  

Im neuen Modelljahr hält eine moderne Motorenfamilie mit 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Dieselmotoren aus der Ingenium-Reihe Einzug im Angebotsprogramm des Range Rover – mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie und Leistungen von 249 PS (183 kW), 300 PS (221 kW) und 350 PS (258 kW). Die Ingenium-Motoren werden von Jaguar Land Rover selbst entwickelt und produziert – neben den  Vierzylinder-Triebwerken kommen zunehmend Varianten mit sechs Zylindern auf den Markt. Der Range Rover erhält insgesamt drei neue Diesel: alle mit 3,0-Liter Hubraum in sechs in Reihe angeordneten Zylindern. Die 48-Volt betriebene Mild-Hybrid-Technologie soll den Aggregaten ein Extraplus an Laufruhe und Effizienz verschaffen. Die effizienteste Alternative im Range Rover Programm bietet der P400e: ein Plug-in Hybrid (PHEV), der bis zu 40 Kilometer rein elektrisch und somit emissionsfrei dahingleiten kann. Dabei arbeitet ein 300 PS (221 kW) starker Vierzylinder-Benziner und ein 143 PS (105 kW) starker Elektromotor in einem modernen Antriebspaket zusammen. Eine 13-kWh-Lithium-Ionen-Batterie sorgt für die nötige Spannung. Mit einem Mode-3-Ladekabel soll der Akku des Range Rover PHEV an einer Ladestation oder Wallbox in weniger als drei Stunden komplett aufgeladen sein. Mit einem Mode-2-Ladekabel beträgt die Ladezeit rund siebeneinhalb Stunden.