Sommerzeit ist Wassersportzeit: Viele Sportarten wie Tauchen oder Stand-up-Paddling (SUP) erfordern spezielle Ausrüstung, die oft nicht nur viel Platz benötigt, sondern auch gefahrlos mit dem Auto transportiert werden muss. „Die Abmessungen eines SUP-Boards, das mehr als drei Meter lang sein kann, und der Platz, den eine gesamte Tauchausrüstung im Kofferraum belegt, können den Weg zum Strand problematisch gestalten“, sagt Mariona Gea, die häufig auf dem Mittelmeer mit ihrem SUP-Board unterwegs ist. Gemeinsam mit DIE AUTOSEITEN gibt Mariona Tipps für den sicheren Transport der Ausrüstung.

Ein gut organisierter Kofferraum

Hier sollten Ihre Tauchausrüstung samt Zubehör oder die SUP-Ausrüstung verstaut werden. Eine gleichmäßige Verteilung der Ladung ist bei schwerem Gepäck wichtig, damit das Fahrwerk besonders in Kurven nicht zu einseitig belastet wird. Mit 620 Litern Gepäckraumvolumen (und bis zu 1.600 Litern bei umgeklappter Rückbank) eignet sich der neue SEAT Leon Sportstourer ideal für den Transport jeglicher Art von Ausrüstung. Darüber hinaus ist „dank der Durchladeluke in der Mitte der Rückbank genug Platz, um das Paddel im Gepäckraum unterzubringen, ohne die gesamte Rückbank umklappen zu müssen“, freut sich Mariona.

Das Board auf dem Dachgepäckträger befestigen

Vielleicht würde man das Board lieber im Auto verstauen, aber das ist bei nicht aufblasbaren SUP-Boards weder sicher noch zulässig, da es bei einem Unfall nach vorne rutschen kann. Bei einer Fahrzeugkontrolle kann ein Bußgeld fällig werden. Eine ordnungsgemäße Befestigung an der Dachreling ist die sicherste Art des Transports. „Das Board muss mit der Finne nach vorn befestigt werden, damit es nicht nach hinten wegrutschen und vom Dach fallen kann“, erklärt Mariona. Am besten sei es speziell Surfbrett-Dachträger zu verwenden – wird auch von SEAT angeboten. Er kann an Fahrzeugen mit oder ohne Dachreling angebracht werden und ermöglicht den sicheren Transport des Surfbretts.

Kontrollieren Sie Ihren Reifendruck

Eine hohe Zuladung muss berücksichtigt werden: Die Fahrzeuginsassen zusammen mit dem Inhalt des Gepäckraums können eine Anpassung des Reifendrucks erfordern. Bevor man losfährt, sollte man den Reifendruck überprüfen und an das Gewicht anpassen. Zu wenig oder zu viel Druck kann Reifenschäden verursachen und die Fahrstabilität beeinflussen. Im Handbuch finden Sie konkrete Angaben über den zur Zuladung passenden Reifendruck.

Die Geschwindigkeit anpassen

Eine möglichst gleichmäßige Fahrweise ist nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch sicherer. Wer in seinem Fahrzeug schwere Gegenstände transportiert, sollte seine Fahrweise daran anpassen. Abruptes Bremsen, starkes Beschleunigen oder Lenkbewegungen können ein Verrutschen der Ladung bewirken. Besonders wenn das Dach des Fahrzeugs beladen ist, ist Vorsicht geboten, denn dadurch kann sich vor allem das Fahrverhalten in Kurven ändern. Mariona warnt: „Ein auf dem Dach transportiertes Board ist einem hohen Luftwiderstand ausgesetzt und bewegt sich meist leicht auf und ab.“ Sollte es sich, etwa bei höherer Geschwindigkeit auf der Autobahn, stärker bewegen, sollten man anhalten und es zusätzlich sichern.

Sicheren Abstand einhalten

Das zusätzliche Gewicht wirkt sich auch auf den Bremsweg des Fahrzeugs aus. Daher ist ein höherer Sicherheitsabstand nötig. Fahrerassistenzsysteme wie die automatische Distanzregelung (ACC) können dabei unterstützen. Im SEAT Leon Sportstourer und der neuen Version des SEAT Ateca 2020 wurde ACC um die Funktion „Travel Assist“ erweitert, die Verkehrszeichen erkennt und automatisch den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einhält. So sollte einer entspannten Fahrt nichts mehr im Wege stehen.