Es ist ein vertrauter Anblick für Fans der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft: Bei einem Unfall auf der Strecke oder bei schlechten Wetterbedingungen führt ein Mercedes-AMG das Feld der F1 Fahrzeuge sicher an – und das ist seit 25 Jahren so. Bernd Mayländer sitzt seit 20 Jahren am Steuer des Official FIA F1 Safety Car. Sogar das Farbschema des Wagens ist mit der silbernen Lackierung und dem schwarzen Dekor gleich geblieben. Doch in der Saison 2020 ist vieles anders: Der 585 PS (430 kW) starke Mercedes-AMG GT R rollt jetzt in einem neuen Look auf die Rennstrecke. Das Safety Car unterstützt damit prominent die Formel 1 Kampagne „WeRaceAsOne“, indem es dessen Regenbogen-Keyvisual an den Flanken und auf der Motorhaube zeigt. Das auffällige Design symbolisiert das sportliche Engagement für Vielfalt und Integration.

Die FIA Formel 1 Weltmeisterschaft ist in Österreich Anfang Juli 2020 wieder an den Start gegangen. Sie nutzt die Gelegenheit um Menschen auf der ganzen Welt für ihre Stärke und Widerstandsfähigkeit im Kampf gegen die globale COVID-19-Pandemie zu danken. Der Sport wird auch seine Einigkeit im Kampf gegen Rassismus präsentieren und seine Verpflichtung bestätigen, mehr gegen die Ungleichheit in der Formel 1 zu tun. Als Zeichen dieser Verpflichtung werden Regenbogen-Symbole und der Hashtag #WeRaceAsOne auf allen Formel 1 Fahrzeugen und rund um die Rennstrecke zu sehen sein. Der Regenbogen wurde ausgewählt, da er zu einem Symbol geworden ist, das international verwendet wird, um Gemeinschaften zusammenzubringen.

Zusätzlich zur „WeRaceAsOne“ Kampagne wird der Aufruf „Drive safely“ auf der Motorhaube des Official FIA F1 Safety Car zu sehen sein und sich an die Fans zu Hause wenden, die das Rennen im Fernsehen oder per Live-Stream verfolgen, und sie daran erinnern, stets vorsichtig und rücksichtsvoll zu fahren. Außerdem promotet der „Dienstwagen“ von Bernd Mayländer mit dem Hashtag #PurposeDriven die FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) Verpflichtung zu Sicherheit, Umwelt, Nachhaltigkeit, Gendergerechtigkeit und Diversität, unter anderem mit der FIA Action for Road Safety, auf die am Fahrzeugdach und der Heckklappe hingewiesen wird.

Soweit die Botschaften – nur gut, dass es dagegen technisch beim offiziellen Safety Car alles beim Bewährten bleibt: Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle, der  4,0 Liter-V8-Biturbomotor, das aufwändig konstruierte Fahrwerk, die ausgefeilte, aktive Aerodynamik und der intelligente Leichtbau bilden die Grundlagen für eine besonders hohe Fahrdynamik. Als optionale Ausstattung sind das AMG Track Package mit Überrollschutzsystem und die Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage an Bord.

Damit bringt der AMG GT R die optimalen Voraussetzungen für den harten Job in der Königsklasse des Motorsports mit. Das Anforderungsprofil der FIA für das Official FIA F1 Safety Car ist hoch. Es muss ein Mindest-Geschwindigkeitslevel halten können, damit die Reifen und Bremsen der Formel 1 Fahrzeuge nicht zu stark abkühlen und die Motoren nicht überhitzen. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h und dem Sprint von null auf 100 km/h in 3,6 Sekunden ist beim AMG GT R alles im grünen Bereich. Daneben steht auch das Mercedes-AMG C 63 S T-Modell als Official FIA F1 Medical Car der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft für eine schnelle Notfallversorgung parat. Es trägt nun auch das neue Design.