Ford liefert jetzt den 5,05 Meter langen Explorer in Deutschland aus. Das neue Top-Modell der europäischen SUV-Familie von Ford will mit fortschrittlicher Plug-in-Hybrid-Technologie, sieben Sitzen, luxuriöser Serienausstattung, 10-Gang-Automatikgetriebe, zahlreichen Fahrer-Assistenzsystemen und einer maximalen Anhängelast (gebremst) von 2.500 Kilogramm überzeugen. Die sechste Explorer Generation ist in den beiden Ausstattungsversionen „ ST-Line“ (ab 76.000 Euro) und „Platinum“ (ab 77.000 Euro) wählbar.

Die Kombination aus dem 3,0 Liter großen Ford EcoBoost V6-Benziner und einem Elektromotor mündet in einer Systemleistung von 457 PS (336 kW) und einem maximalen Drehmoment von 825 Newtonmetern bei 2.500 U/min. Damit ist der Explorer Ford’s stärkstes Hybridfahrzeug überhaupt. Die Motorkraft wird über ein serienmäßiges 10-Gang-Automatikgetriebe und intelligenten Allradantrieb auf die Straße gebracht. Es handelt sich um eine parallel geschaltete Hybrid-Architektur, das heißt: die Leistung und das Drehmoment des Benzin- und des Elektromotors wird simultan abgerufen und addiert sich somit zu einer fahrdynamischen Performance – auf der Straße und abseits im Gelände.

Die Höchstgeschwindigkeit des Ford Explorer beträgt 230 km/h, die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h ist bei Bedarf in 6,0 Sekunden absolviert.

Stets bietet der neue Explorer viel Platz für bis zu sieben Personen und ein Gepäckraumvolumen von 2.274 Litern. Der Innenraum ermöglicht bis zu sieben Personen komfortables Reisen, die dritte Sitzreihe für zwei Personen ist stets serienmäßig – sie ist elektrisch aus- und einfahrbar ist. Der Zugang gelingt  mithilfe der Easy Entry-Funktion: Die beiden äußeren Sitze der zweiten Reihe sind in der Neigung sowie in der Längsrichtung verstellbar und lassen sich nach vorne schieben, um einen leichten Einstieg in die dritte Sitzreihe zu ermöglichen.

Dank des Easy Fold Flat-Systems mit elektrischer Ein- und Ausklappfunktion lassen sich die zweite und dritte Sitzreihe per Tastendruck umklappen, so dass eine Ladfläche von 2.140 Millimeter Länger und 1.222 Millimeter Breite entsteht. Ein praktisches Detail ist auch die elektrische, sensorgesteuerte Heckklappe, sie erleichtert das Be- und Entladen des großen Kofferraums

Der neue Explorer ist eines von insgesamt 18 Modellen mit elektrifiziertem Antrieb, die Ford in Europa bis Ende 2021 auf den Markt bringen will. Rückblick: Die Markteinführung der ersten Explorer-Generation im Jahre 1990 war Auslöser des SUV-Trends in Nordamerika. Seitdem hat Ford weltweit insgesamt über acht Millionen Explorer verkauft, davon sind noch rund 3,5 Millionen in aller Welt unterwegs – bis heute ist die Explorer-Baureihe das meistverkaufte SUV Nordamerikas.

Vier EV-Fahrprogramme

Im Explorer liefert der EcoBoost Plug-in Hybrid-Antrieb eine rein elektrische, und damit lokal emissionsfreie, Reichweite von 42 Kilometern (WLTP). Der Fahrer entscheidet, wann und wie er die in der Lithium-Ionen-Batterie gespeicherte Energie abruft. Hierzu kann er zwischen vier verschiedenen EV-F Fahrprogrammen (EV = Electric Vehicle) wählen:

• „EV Auto(matic)“ (Standardmodus) wechselt je nach Fahrsituation und verfügbarer Batterie-Ladung automatisch zwischen rein elektrischem Fahren, der Nutzung des Benzinmotors oder dem kombinierten Antrieb. So wir d auf der Autobahn wie auch im Stadtverkehr stets die optimale Leistungs- und Effizienz-Ausbeute erzielt.

• Im „EV Jetzt“-Modus wird das Fahrzeug rein elektrisch angetrieben, bis der Akku-Ladezustand nicht mehr für Elektro-Fahrten ausreicht. Das Fahrzeug wechselt dann in den kombinierten Elektro-Batterie -Antrieb („EV Auto“). Im rein elektrischen Fahrbetrieb beschleunigt das Fahrzeug auf maximal 135 km/h.

• Im „EV Später“-Modus wird die elektrische Reichweite in der Batterie zu r späteren Nutzung geschont. Das Fahrzeug fährt überwiegend mit aktiviertem Benzinmotor („EV Auto“) und nutzt das regenerative Laden, um den Ladezustand des Akkus möglichst hoch zu halten. Dies ist von Vorteil, wenn zum Beispiel die Einfahrt in eine emissionsfreie Umweltzone absehbar ist.

• „EV Aufladen“ nutzt den Benzinmotor, um die Batterie aktiv aufzuladen, damit weitere Fahrten im rein elektrischen „EV Jetzt“-Modus möglich sind.

Das Laden

der Batterie kann auf zwei Art geschehen: per Stromkabel und damit über den Anschluss im Kotflügel auf der Fahrerseite. Das Ladekabel für die Haushaltssteckdose gehört zum Lieferumfang, darüber hinaus ist eine Wallbox-Lösung als optionales Zubehör erhältlich oder während der Fahrt durch das Rekuperieren von kinetischer Energie, die andernfalls als Reibung an den Bremsen ungenutzt verloren ginge. An der 230-Volt-Haushalts-Steckdose benötigt der Explorer Plug-in-Hybrid rund fünf Stunden 50 Minuten, bis die Batterie komplett aufgeladen ist. An einer Ford Connected-Wallbox oder an einer öffentlichen Ladestation dauert das Wiederaufladen rund 4 Stunden 20 Minuten.