Die Groupe PSA investiert in die Zukunft des Werkes Rüsselsheim: Ein neues Modell der Marke DS Automobiles wird ab Sommer 2021 in Hessen produziert. Damit wird das Werk ab Ende kommenden Jahres drei Modelle fertigen: Denn neben dem Opel Insignia, der schon heute in Rüsselsheim hergestellt wird, folgt Ende 2021 auch die nächste Generation des Opel Astra. Die Investitionen erlauben den Wandel des Werks Rüsselsheim zu einem nachhaltigen Standort der Fahrzeugfertigung inklusive elektrifizierter Modelle – dank der Lokalisierung der EMP2-Plattform des Konzerns.

„Diese strategische Entscheidung der Groupe PSA ist ein großer Vertrauensbeweis für unser Stammwerk und unsere hochqualifizierten Mitarbeiter. Die Investition wird die Fahrzeugfertigung des Standorts Rüsselsheim mit einer erweiterten Produktpalette langfristig stärken. Ich freue mich sehr über diese großartige Nachricht für unsere Rüsselsheimer Mitarbeiter, die diese Ansiedlung eines dritten Modells verdienen“, sagt Groupe PSA-Vorstandsmitglied und Opel-Chef Michael Lohscheller.

Geschäftsleitung und Sozialpartner werden nun Gespräche über den Plan führen, das Werk Rüsselsheim zu einer Fertigungsstätte für ein erweitertes Portfolio elektrifizierter Fahrzeuge zu entwickeln. Dies beinhaltet die Absicht, die rückläufige Fertigung des M1X-Getriebes im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen. Das Getriebe wird derzeit noch im aktuellen Astra verbaut, der kommendes Jahr in seiner nächsten Generation in Rüsselsheim anlaufen wird.

„Das Werk in Rüsselsheim hat die Fähigkeit unter Beweis gestellt, seine Wettbewerbsfähigkeit mit einem Fokus auf Performance und Qualität zu verbessern. Es ist ein klarer Eckpfeiler des weltweiten Fahrzeug-Fertigungsverbundes der Groupe PSA. Ich vertraue darauf, dass das Management in Rüsselsheim auch die künftigen Herausforderungen, vor denen die Automobilbranche steht, bewältigen wird“, kommentiert Yann Vincent, Executive Vice President Manufacturing & Supply Chain der Groupe PSA, die Entscheidung.