Toyota erweitert mit dem neuen Yaris Cross sein Produktportfolio. Das kleine SUV, der jetzt zunächst digital vorgestellt wurde, will den Großstadt-Dschungel mit bewährten Tugenden meistern. Der Yaris Cross, der für Europa entwickelt wurde und bei Toyota Motor Manufacturing France (TMMF) in Valenciennes produziert wird, will die Tradition im Kleinwagen-Segment mit der über 25-jährigen SUV-Erfahrung der Marke verbinden – ab 2021 läuft der Yaris Cross vom Band. 

Die neue Cross-Variante ist länger, breiter und höher als der Yaris, bleibt dabei aber weiterhin kompakt. Das bewährte „Außen klein, innen groß“-Prinzip, das den Yaris kennzeichnet, wird übernommen – so bietet er bei einem Radstand von 2,56 Metern genügend Platz im Innenraum. Hinter der gegenüber dem konventionellen Yaris breiteren Heckklappe verbirgt sich ein Kofferraum, der 390 Liter Volumen fasst und durch die im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilte Rückbank weiter vergrößert werden kann.

Die rautenförmige Karosserieform und die ausgestellten Kotflügel betonen dagegen den sportlichen Charakter. Der 4,18 Meter lange Yaris Cross ist als SUV erkennbar: Die um 30 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit und die damit verbundene höhere Sitzposition sind ein Zeichen, aber auch die markanten, quadratischen Radkästen mit bis zu 18 Zoll großen Leichtmetallrädern wollen diesen Eindruck unterstreichen. Optional bietet Toyota für den Yaris Cross den Allradantrieb an. 

Toyota bietet jetzt SUV-Modelle vom Kleinwagen-Segment bis zur Mittelklasse an. Für den Vortrieb setzt Toyota auf ein weiteres Markenzeichen: den Hybridantrieb. Nachdem der japanische Automobilhersteller bereits 2012 einen Vollhybrid ins Kleinwagen-Segment brachte, folgt nun das erste B-SUV mit Teilelektrifizierung. Wie im Yaris kommt auch im Yaris Cross die mittlerweile vierte Generation der Hybridtechnologie zum Einsatz: Der 1,5-Liter-Antriebsstrang leitet sich dabei von Hybrid-Systemen größerer Modelle ab. Der Elektromotor trifft auf einen neuen 1,5-Liter Dreizylinder-Benziner mit variabler Ventilsteuerung, der im Atkinson-Zyklus arbeitet. Der reibungsoptimierte Motor profitiert von geringeren mechanischen Verlusten und einem schnellen Verbrennungsprozess. Sein thermischer Wirkungsgrad übertrifft mit 40 Prozent, den eines typischen Dieselmotors, was hohe Kraftstoffeffizienz und geringe CO2-Emissionen bedeutet. Die Systemleistung beträgt 116 PS (85 kW).

Die Toyota Plattform mit Doppelquerlenker-Hinterachse will ein ebenso agiles wie sicheres Handling vermitteln, während der für Hybridmodelle verfügbare Allradantrieb für Stabilität und Traktion sorgen will. Im Gegensatz zu konventionellen mechanischen Vierradkonzepten ist das elektrische AWD-i System kompakter und leichter – hierdurch sollen Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen reduziert werden. Unter normalen Bedingungen werden ausschließlich die Vorderräder bedient. Beim Beschleunigen und bei niedrigem Grip schickt der AWD-i das Antriebsmoment zusätzlich an die Hinterachse. Die automatische Zuschaltung kann beispielsweise auf nassem Kopfsteinpflaster, bei starkem Regen sowie auf Schnee oder Sand hilfreich sein, um die Traktion zu verbessern.