Im Mittelpunkt der Strategie „konsequent Audi“ stehen der beschleunigte Kurs der Elektrifizierung und die konsequente Reduktion von CO2-Emissionen. So plant Audi bis 2025 rund 30 elektrische Modelle im Angebot zu haben. Der Anteil an produzierten sogenannten „New Energy Vehicles“ soll von heute 3,5 Prozent auf rund 40 Prozent im Jahr 2025 ansteigen. Allein für die Elektrifizierung des Portfolios plant Audi Vorleistungen von rund 12 Milliarden Euro bis 2024. Dabei macht der Audi Konzern keine Abstriche bei seinen Profitabilitätszielen: Audi bestätigt seinen Anspruch, mittelfristig eine Premiumrendite zwischen neun und elf Prozent und eine Kapitalrendite von mehr als 21 Prozent zu erreichen.

„Wir sind der einzige Premiumhersteller im Wettbewerb, der durch die Zusammenarbeit im Konzern Synergien in diesem Ausmaß zum Vorteil seiner Kunden nutzen kann“, sagt Dr. Arno Antlitz, der seit dem 1. März 2020 Audi-Vorstand für Finanz, China und Recht ist. „Um unsere ambitionierten Ziele zu erreichen, müssen wir Effizienzpotenziale konsequent nutzen, die Kosten- und Investitionsdisziplin weiter steigern sowie durch fortgesetzte Investitionen in die Elektrifizierung und Digitalisierung unserer Fahrzeugflotte Raum für zukünftiges Wachstum schaffen“, so Dr. Antlitz.

Für effiziente und wettbewerbsfähige Kostenstrukturen bündelt der Volkswagen Konzern sukzessive alle Aktivitäten der Softwareentwicklung rund um das Fahrzeug in der neugeschaffenen Konzerneinheit ‚Car.Software-Organisation‘. Damit wird das bewährte Baukasten- und Plattformsystem nun in die digitale Welt übertragen. Künftig profitiert Audi auch bei der Software von wettbewerbsentscheidenden Konzernsynergien und von optimierten Softwarekosten je Fahrzeug.

Im Jahr 2020 will Audi rund 20 Modelle präsentieren und setzt dabei auch seinen Elektrifizierungskurs konsequent fort: Bis Ende des Jahres führt die Kernmarke Audi fünf vollelektrische Modelle in die Märkte ein und erhöht ihr PHEV-Angebot auf insgesamt 12 Modelle. In mehr als der Hälfte der Baureihen soll dann eine PHEV-Variante (Plug-in-Hybrid) verfügbar sein. Damit bereitet sich der Audi Konzern auf eine hohe Wettbewerbsintensität und immer striktere CO2-Regulierung vor. 

„Die Zukunft ist elektrisch“: Audi folgt weiter konsequent seiner strategischen Ausrichtung, präsentiert das zweite Modell seiner e-tron-Baureihe (ab 69.100 Euro). Der Audi e-tron Sportback ist ein SUV-Coupé mit bis zu 408 PS (300 kW) Leistung und kann mit einer Batterieladung bis zu 446 Kilometer weit fahren. Der Audi e-tron Sportback (ab 71.350 Euro) will die Kraft eines geräumigen SUV mit der Eleganz eines viertürigen Coupés und dem Charakter eines Elektroautos vereinen. Er ist 4,90 Meter lang, 1,93 Meter breit und 1,61 Meter hoch. Sein Dach spannt sich flach über die bullige Karosserie, fällt wie für ein Coupé typisch nach hinten deutlich ab und mündet in stark geneigten D-Säulen. Die Unterkante des dritten Seitenfensters steigt nach hinten an – ein Audi-typisches Sportback-Merkmal.

Audi bietet das rein elektrisch angetriebene SUV-Coupé neben dem e-tron Sportback 55 quattro (408 PS/ 300 kW) mit einer zweiten Motorisierung an: der e-tron Sportback 50 quattro mobilisiert 313 PS (230 kW) Leistung und 540 Nm Drehmoment. Hier kommt die Batterie ohne den oberen „Floor“ aus, ihre 27 Module bestehen aus je zwölf prismatischen Zellen. Das System, das etwa 120 kg weniger wiegt als die Batterie des Audi e-tron Sportback 55 quattro wiegt, hält brutto 71 kWh Energie bereit. Damit legt das SUV-Coupé mit einer Vollladung bis zu 347 Kilometer zurück.

Weiterfahren nach 30 Minuten

Auf Langstrecken kann der Audi e-tron Sportback 55 quattro an einer  Schnellladesäule Gleichstrom (DC) mit bis zu 150 kW laden. In einer knappen halben Stunde erreicht die Batterie dadurch 80 Prozent ihrer Kapazität – genug für die nächste Langstrecken-Etappe. Der e-tron Sportback 50 quattro lädt mit bis zu 120 kW Leistung und erreicht in derselben Zeit einen identischen Lade-Status. 

Das Laden an öffentlichen Wechselstrom-Säulen (AC) erfolgt über ein serienmäßiges Mode-3-Kabel. Hier erreicht die Leistung bis zu 11 kW, mit einem optionalen zweiten Ladegerät im Auto, das im Sommer 2020 zur Verfügung stehen wird, steigt sie auf 22 kW.

Der Audi-eigene Ladedienst e-tron Charging Service gewährt einfachen Zugang zu knapp 120.000 öffentlichen Ladepunkten in 21 europäischen Ländern – Tendenz steigend. Ob AC- oder DC-Laden, ob 11 oder 150 kW – eine einzige Karte genügt, um den Vorgang zu starten. Mit der Funktion Plug & Charge, die ebenfalls in diesem Jahr folgen soll, wird das Laden noch komfortabler: Das Auto autorisiert sich selbst an der Säule und schaltet sie frei.

Auch für das Laden in der heimischen Garage bietet Audi verschiedene Lösungen an, je nach Leistungsfähigkeit des Hausnetzes. Das serienmäßige Ladesystem kompakt eignet sich für einen einfachen 230 Volt-Anschluss ebenso wie für eine 400 Volt-Drehstromsteckdose mit 11 kW Leistung. Optional ist Mitte 2020 das Ladesystem connect bestellbar. Dieses bietet intelligente Ladefunktionen, beispielsweise das bevorzugte Laden zu kostengünstigen Zeiten. Durch die Kombination mit einem geeigneten Heimenergie-Managementsystem kann das Fahrzeug auch bevorzugt mit selbsterzeugtem Solarstrom geladen werden – sofern das Haus über eine Photovoltaik-Anlage verfügt.