„Als ein Pionier für nachhaltige Mobilität hat Porsche in den vergangenen Jahren wichtige Weichen gestellt. 2019 war geprägt von vielen emotionalen Neuheiten. Unter anderem haben wir den Taycan präsentiert, unseren ersten vollelektrischen Sportwagen“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG: „Dank unserer attraktiven Produktpalette aus effizienten Benzinern, performanten Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen und nun auch reinen E-Sportlern sind unsere Auslieferungen im Geschäftsjahr 2019 erneut angestiegen.“ Wobei der Erfolg des abgelaufenen Jahres weit mehr als eine Momentaufnahme sei, wie Blume erklärt: „Unser zentrales Ziel ist wertschaffendes Wachstum. Unser Ergebnis haben wir in den letzten fünf Jahren um mehr als 60 Prozent gesteigert. Wir schaffen damit die Voraussetzungen, um unserer unternehmerischen Verantwortung ganzheitlich gerecht werden zu können: ökonomisch, ökologisch und sozial.“

Porsche hat 2019 neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ergebnis erreicht: Insgesamt gingen 280.800 Fahrzeuge in Kundenhand, das sind zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 28,5 Milliarden Euro, das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen legte im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. „Das Plus beim Ergebnis resultiert insbesondere aus dem starken Volumenzuwachs sowie aus der positiven Entwicklung unserer weiteren Geschäftsfelder und Sparten. Gleichzeitig belasteten die wachstumsbedingten höheren Fixkosten, hohe Zukunftsinvestitionen in die Elektrifizierung und Digitalisierung sowie Währungseffekte das Ergebnis“, erläutert Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG. „Trotz allem ist es uns gelungen, mit einer operativen Umsatzrendite von 15,4 Prozent vor Sondereinflüssen und einer Kapitalrendite von 21,2 Prozent unsere strategischen Ziele erneut zu übertreffen.“

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG

Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke

Elektromobilität ist bei Porsche ein Job-Motor: Für den Taycan sind rund 2.000 neue Arbeitsplätze entstanden, zudem wurde eine umfassende Qualifizierungsoffensive gestartet – die Produktion erfolgt CO2-neutral im Stammwerk Zuffenhausen. Seit Beginn 2020 hat Porsche die gesamte Energieversorgung des Standorts CO2-neutral gestellt: Die neuen Gebäude sind energieeffizient, der Strom stammt aus regenerativen Quellen. Die Wärme erzeugt das Unternehmen in eigenen Blockheizkraftwerken – betrieben mit Biogas, das aus Reststoffen und Abfällen gewonnen wird.

Porsche will bis 2024 rund 10 Milliarden Euro in die Hybridisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung seiner Fahrzeuge investieren und baut sein Angebot im Bereich der Elektromobilität konsequent aus: Als nächstes Modell geht das erste Derivat des Taycan an den Start, der Cross Turismo. In der Zukunft wird auch die neue Generation des Macan ebenfalls elektrisch angetrieben – damit wird der Kompakt-SUV die zweite rein batteriebetriebene Modellreihe von Porsche sein. Das Unternehmen geht davon aus, dass Mitte dieses Jahrzehnts bereits die Hälfte der gesamten Produktpalette elektrisch oder teilelektrisch als Plug-in-Hybrid verkauft wird.

„Bereits vor unserer Weltpremiere im September 2019 hatten wir für den Taycan rund 30.000 ernsthafte Kaufinteressenten“, bestätigt Blume und sagt weiter, „zwischenzeitlich haben mehr als 15.000 Kunden ihren Kaufvertrag unterschrieben. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Attraktivität des Taycan und unserer Derivate von 911, 718 und Cayenne auch in 2020 eine hohe Nachfrage erreichen können.“ Dennoch: „Die kommenden Monate erwartet uns ein wirtschaftlich und politisch herausforderndes Umfeld, nicht zuletzt mit Blick auf die Unsicherheiten in Bezug auf das Corona-Virus“, sagt Finanzvorstand Lutz Meschke.