Volkswagen zeigt mit dem neuen T-Roc Cabriolet eine liebenswerte Richtung: Als erstes Crossover-Cabriolet in der Kompaktklasse bringt es die Robustheit und die Stärken eines SUV mit dem angenehmen Fahrgefühl eines offenen Autos zusammen. Die markant-breite Frontpartie, die prägnanten Linien und die knackigen Proportionen schaffen einen ganz eigenen Mix aus Cabrio-Leichtigkeit und progressivem SUV-Look. Das Team um Volkswagen Designchef Klaus Bischoff hat eine Linienführung geschaffen, die die spezielle Position des T-Roc Cabriolet im SUV-Segment unterstreicht.

In der bewährten Tradition von Käfer und Golf Cabriolet verfügt das T-Roc Cabriolet über ein klassisches leichtes Stoffverdeck, das aus drei Lagen besteht. Der elektrohydraulische Antrieb öffnet und schließt es vollautomatisch in neun beziehungsweise elf Sekunden, auch in Fahrt bis 30 km/h Tempo. Das geöffnete Softtop liegt in Z-Faltung hinter den Rücksitzen, sein massiver Frontspriegel dient als Abdeckung. Wenn das Verdeck geschlossen ist, verhindern Halteleisten, dass es sich bei hohem Tempo aufbläht – an Bord herrscht wohltuende Ruhe, auch dank aufwändiger Tür- und Fensterdichtungen. Davon konnten sich DIE AUTOSEITEN bei einer ersten Ausfahrt bereits überzeugen. Auf Wunsch gibt es auch ein Windschott, das den Luftzug im Innenraum weiter mindert. Sicherheit wird auch beim neuen Cabriolet groß geschrieben. Bei einem drohenden Überschlag wird ein Schutzsystem aktiv: in Sekundenbruchteilen schießen zwei starke Platten hinter den Fondkopfstützen nach oben – gezielte Verstärkungen in der Karosserie des T-Roc Cabriolet kompensieren den Entfall des festen Daches.

Das 2+2-sitzige T-Roc Cabriolet nutzt die Technik des T-Roc, der auf dem vielseitigen Modularen Querbaukasten (MQB) von Volkswagen basiert. Es ist 4,27 m lang und misst einen Radstand misst 2,63 m – der Kofferraum fasst 284 Liter. Die klappbaren Rücksitzlehnen und die optionale Anhängerkupplung wollen die Vielseitigkeit der offenen Variante hervorheben. Zwei Ausstattungslinien stehen zur Auswahl: „Style“ ist Design-orientiert dagegen ist die R-Line sportlich gestaltet – hier sind ein Sportfahrwerk, die Progressivlenkung und die Fahrprofil- auswahl serienmäßig. Zur technischen Grundausstattung beider Lines gehören der „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, die Multikollisions-bremse und der Spurhalteassistent „Lane Assist“. Sowohl der Style als auch der R-Line rollen auf 17 Zoll-Leichtmetallfelgen – optional stehen Räder in den Größen 18 oder 19 Zoll bereit. Der Kunde kann zwischen zwei effiziente Benzinmotoren mit Turboaufladung und Direkteinspritzung wählen: der 1.0 TSI ist ein Dreizylinder mit 115 PS (85 kW), der Vierzylinder 1.5 TSI mobilisiert 150 PS (110 kW). Ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb sind Serie, der größere TSI lässt sich auch mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombinieren. Die Preise starten mit 27.495 Euro, der R-Line (nur 1.5 TSI) kostet ab 32.810 Euro.  

Das von Tiguan und Touareg abgeleitete „T“ kennzeichnet den T-Roc als SUV – das Wörtchen „Roc“ positioniert ihn als Crossover, der das Segment der kompakten SUVs belebt und das sehr erfolgreich, denn bis Ende 2019 wurden schon mehr als 360.000 Fahrzeuge verkauft. Als neues Familienmitglied kam Ende 2019 der T-Roc R dazu, die Hochleistungs-Variante mit 300 PS (221 kW). Jetzt rundet das T-Roc Cabriolet das Angebot ab und unterstreicht weiterhin die SUV-Offensive von Volkswagen – hier strebt das Unternehmen den Ausbau des Angebots im boomenden SUV-Segment weltweit weiterhin an. Derzeit umfasst es die großen SUVs Touareg, Atlas und Teramont, die kompakten Tiguan und T-Roc sowie den kleinen T-Cross. Das neue T-Roc Cabriolet zielt in das am schnellsten wachsende Segment der Automobilbranche – die Klasse der Kompakt-SUVs. Der offene Crossover wird im Werk Osnabrück gebaut. Dies ist ein kompetenter Standort mit langer Cabrio-Tradition, denn hier liefen schon die offenen Varianten vom Käfer und Golf vom Band.

Offen aus Tradition

Karmann in Osnabrück baute bereits von 1949 an das Käfer Cabriolet, von 1957 bis 1974 flankiert vom Karmann Ghia Cabriolet. Der offene Käfer kam auf mehr als 330.000 Exemplare und lief erst 1980 aus – im Jahr zuvor hatte Volkswagen bereits das Golf I Cabriolet vorgestellt. Es blieb bis 1993 in Produktion, gefolgt vom Golf III Cabriolet (1993 bis 1998), vom Golf IV Cabriolet (1998 – 2002) und vom Golf VI Cabriolet (2011 bis 2016). Über die vier Generationen hinweg entstanden vom Golf Cabriolet mehr als 770.000 Fahrzeuge. Alle Golf Cabriolet wurden in Osnabrück gebaut; der Eos mit seinem Stahl-Faltdach wurde von 2006 bis 2015 in Palmela (Portugal) produziert. Von 2003 bis 2010 fertigte das mexikanische Werk Puebla das New Beetle Cabriolet und von 2011 bis 2019 folgte das Beetle Cabriolet.