Der Sommer kann starten: Verdeck öffnen und dann entspannt durch die Landschaft cruisen. „Oben ohne“ – bei Volkswagen kein Problem und dies schon seit mehr als 70 Jahren. Viele von ihnen wurden in Osnabrück entwickelt und produziert, einem Standort, der auf die Herstellung von Cabrios spezialisiert ist. Auch das neue T-Roc Cabriolet, der derzeit einzige offene Volkswagen, rollt hier seit kurzem vom Band und steht damit in einer langen Tradition erfolgreicher Volkswagen Cabriolets. Rückblick: Hier liegen die Wurzeln der Volkswagen Cabriolet-Tradition. Wilhelm Karmann, Pionier der Serienfertigung von Cabriolets und Coupés, meldete 1913 ein Patent an: eine Mechanik für Klappverdecke – mit dem er die Cabrio-Produktion revolutionierte. Karmann entwickelte nicht nur das Käfer Cabriolet und baute von 1949 bis 1980 rund 332.000 Exemplare des Kultautos mit Stoffdach für Volkswagen. Der Unternehmer ließ dort auch einen „der schönsten Wagen der Welt“ produzieren: den Karmann Ghia, ein sportliches Coupé auf Basis des Käfer.

Berühmt wurde auch das „Erdbeerkörbchen“: Ein Cabriolet auf Basis des Golf 1 mit „Henkel“. Zuerst hatte Karmann den Wagen ohne feststehenden Überrollbügel entwickelt und stellte ihn so im Jahr 1976 dem damaligen Volkswagen Entwicklungsvorstand Ernst Fiala vor. Doch er befand: „Nicht ohne Bügel“ – so bekam das Golf Cabriolet aus Sicherheitsaspekten seinen markanten Bügel. Auch dank seines gefütterten, wasserdichten Verdecks setzte das Golf Cabriolet damals im aufstrebenden Cabriolet-Segment neue Maßstäbe in puncto Sicherheit und Komfort. Da wundert es nicht, dass es zum meistproduzierten Cabriolet der Welt aufstieg: Bis 1993 wurden 388.525 Exemplare gebaut. Vom direkten Nachfolger dem Golf 3, hergestellt bis 2001, wurden nochmal 200.000 Stück gefertigt.

Karmann blieb lange ein Cabrio-Hersteller von Weltrang. Trotzdem litt auch Karmann unter dem weltweiten Kaufrückgang offener Fahrzeuge und musste deshalb im April 2009 wegen der geringen Auftragslage Insolvenz anmelden. Volkswagen kaufte das Karmann Werksgelände, übernahm einzelne Bereiche und gliederte es als Volkswagen Osnabrück GmbH in das Unternehmen ein.

Die Volkswagen Osnabrück GmbH deckt von der Technischen Entwicklung über den Anlagen- und Werkzeugbau bis hin zum Fahrzeugbau die gesamte automobile Wertschöpfungskette ab. Fahrzeuge vom ersten Zeichenstrich bis hin zum fertigen Automobil können am Standort entwickelt und produziert werden. Mit dem neuen T-Roc Cabriolet produziert Volkswagen Osnabrück jetzt das derzeit einzige Cabriolet der Marke Volkswagen – knüpft damit gleichzeitig an die 70jährige Cabriolet-Tradition des Werks Osnabrück an.

Volkswagen bringt mit dem neuen T-Roc Cabriolet die offene Fahrzeugform erstmals in das stark wachsende SUV-Segment. Zeitgemäße Technikfeatures sollen dabei für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen: Ein ausfahrbarer Überschlagschutz schnellt hinter den Rücksitzen in Sekundenbruchteilen hoch, sobald das Auto eine bestimmte Querbeschleunigung oder Fahrzeugneigung überschreitet. Zusätzlich wurden der Frontscheibenrahmen verstärkt und Unterboden, Seitenteile, Querträger sowie Türen modifiziert. Ein Detail ist über die Jahre vom Käfer über Golf bis zum T-Roc Cabriolet geblieben: das klassische Stoffverdeck. Öffnen und schließen kann man es im neuesten Volkswagen Modell per Knopfdruck in nur neun oder elf Sekunden – sogar während der Fahrt, bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h.

Damit erweitert Porsche die Panamera-Familie um zwei besonders sportliche Modelle: Panamera GTS und Panamera GTS Sport Turismo. Herz der beiden neuen GTS-Modelle ist der 4,0-Liter V8-Biturbo mit 460 PS (338 kW), der mit der serienmäßigen Sportabgasanlage für ein emotionales Sound sorgen soll. Der mit Ottopartikelfilter ausgestattete Biturbo-Motor, der das Vorgängermodell um 20 PS (15 kW) übertrifft, beschleunigt den Panamera GTS in Kombination mit dem serienmäßigen Sport Chrono-Paket aus dem Stand in 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei rund 290 km/h erreicht. Die Kraftübertragung erfolgt ohne Zugkraftunterbrechung über das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe PDK an das Allradsystem Porsche Traction Management (PTM).

Dem sportlichen Charakter der Panamera GTS-Modelle folgend, sind die Fahrwerksysteme betont dynamisch ausgelegt. Die adaptive Luftfederung mit Dreikammer-Technologie ist serienmäßig und ermöglicht eine flexible Regelung und optimale Spreizung der Federraten. Der neue Panamera GTS bietet gegenüber dem Vorgängermodell eine deutlich aufgewertete Serienausstattung – die Preise starten bei 138.493 Euro.