Ford will eine Investition von insgesamt 42 Millionen Euro in seinem Produktionswerk im spanischen Valencia bereitstellen. Der Löwenanteil dieser Summe – 24 Millionen Euro – soll in den Aufbau von zwei modernen Linien für die Montage von Lithium-Ionen-Batterien fließen, die künftig in den neuen Ford-Modellen Kuga Plug-In Hybrid, Kuga Hybrid, S-MAX Hybrid und Galaxy Hybrid eingebaut werden. Diese elektrifizierten Modelle werden in Valencia – zusammen mit den Modellen mit konventionellem Antrieb – produziert werden. Die beiden neuen Batterie-Montagestraßen sollen im September 2020 in Betrieb gehen. Das Versprechen: „Bis Jahresende 2020 wird Ford in Europa insgesamt 14 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen“, so das Unternehmen.

Die Modelle Mondeo Hybrid und Mondeo Turnier Hybrid werden, wie die gesamte Mondeo-Baureihe, ebenfalls in spanischen Ford-Werk in Valencia produziert. Der Ford S-MAX Hybrid und der Ford Galaxy Hybrid sollen Anfang 2021 auf den Markt kommen. Der in diesem Segment derzeit einzigartige elektrifizierte Antriebsstrang soll eine Alternative zu den Ford EcoBlue-Dieselmodellen sein, ohne dass die Kunden dabei Einbußen in puncto Innenraum, Komfort oder Flexibilität hinnehmen müssten.

Der S-MAX Hybrid und der Ford Galaxy Hybrid teilen sich die neueste Hybrid-Architektur von Ford. Das heißt: Den Antrieb der neuen elektrifizierten Varianten von S-MAX und Galaxy übernimmt der 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, der in einer Hybrid-Architektur mit einem Elektroantrieb zusammenarbeitet – elektrische Leistung bis zu 27 kW. Für die Kraftübertragung wird das von Ford entwickelte, stufenlose automatische Getriebe sorgen. S-MAX Hybrid- und Galaxy Hybrid entwickeln eine Systemleistung von 200 PS (147 kW). Als elektrischer Energiespeicher dient eine wassergekühlte Lithium-Ionen-Batterie. Sie ist crashsicher im Bereich des Fahrzeug-Unterbodens montiert. Der S-MAX Hybrid wird wahlweise mit fünf oder sieben Sitzen erhältlich sein – das Laderaum-Volumen von bis zu 2.020 Litern bleibt unverändert.