Kraftvoll wie ein Sportwagen, lässig wie ein vielseitiges SUV – der neue T-Roc R ist jetzt der neue „Star” der T-Roc Familie. Um die sportliche Volkswagen-Tocher „R“ war es in der Vergangenheit etwas ruhig geworden – jetzt will sie neue Impulse setzen. „Das war die Ruhe vor dem Sturm: Der T-Roc R ist unser erster SUV. Die R-Modelle waren eigentlich in der Vergangenheit sehr am Golf orientiert und damit sehr erfolgreich“, sagte Jost Capito, Chef der Volkswagen R, gegenüber DIE AUTOSEIOTEN.

Rückblende: Alles fing mit dem Golf R32 an, der etwa 5.000-mal gebaut wurde.  Also eine relativ kleine Stückzahl, aber es ist das R-Modell das viele kennen. Wenn man über R-Modelle sprach, dann über den Golf R32. Das war wirklich eine Ikone, die im Prinzip die Marke gebildet und geprägt hat. Dadurch war der Golf immer das vorherrschende Modell, auch heute noch. Er ist der Kern der Marke Volkswagen. „Wir haben jetzt den Golf R der siebten Generation über 100.000-mal verkauft. Für ein Performance-Auto ist das eine hohe Anzahl. In der Zukunft werden wir dies weiterbauen. Jetzt kommt mit dem T-Roc der erste SUV um zu zeigen, dass R und Performance auch beim SUV funktioniert. Auch auf der Basis von einem erschwinglichen SUV und für ein Volumenmodell“, erläuterte  Jost Capito im Gespräch mit DIE AUTOSEITEN. „Im Moment sind wir hiermit konkurrenzlos. Es gibt kein SUV-Volumenmodell mit dieser Basis auf dem Markt. Wir glauben das ist der richtige Schritt und werden in der Richtung noch weitergehen, sodass wir die Modellpalette ausbauen können.“

Mit starken 300 PS (221 kW) beschleunigt der kompakte T-Roc R in nur 4,8 Sekunden von null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h, dann regelt die Elektronik den Vorwärtsdrang der T-Roc Top-Version ab. Das moderne 2.0 TSI Triebwerk und der intelligente Allradantrieb 4MOTION wollen dem neuen fahrdynamischen T-Roc R souveräne Fahreigenschaften verleihen – so sorgen Turboaufladung und Direkteinspritzung schon bei niedrigen Drehzahlen für ein beeindruckendes Drehmoment von 400 Nm ab bereits 2.000 Umdrehungen pro Minute. Dank des breiten Drehzahlbands bewegt sich der T-Roc R in vielen Fahrsituationen im optimalen Performancebereich – kann so bei jeder Geschwindigkeit seine ganze R Power abrufen. Dabei will die Hochleistungs-Bremsanlage eine effektive Verzögerung garantieren. Hingegen für vehemente Starts soll die serienmäßige Launch Control sorgen: Ideal für ambitionierte Fahrten im Grenzbereich, dabei kann das elektronische Stabilisierungsprogramm ESC manuell deaktiviert werden.

Das serienmäßige 7-Gang-DSG-Getriebe wurde speziell auf das sportliche Temperament des T-Roc R abgestimmt. Der bewährte Volkswagen Allradantrieb 4MOTION verteilt die serienmäßige Überdosis Kraft je nach Bedarf und Schlupf in Millisekunden zwischen den Vorder- und Hinterrädern. Ein mögliches Durchdrehen oder Blockieren der Leichtmetallräder soll dadurch wirkungsvoll verhindert werden. Das Ergebnis ist bestmögliche Traktion auch bei widrigen Wetterbedingungen wie Nässe oder Schnee und auf kniffligem Untergrund wie Schotter oder Kopfsteinpflaster.

Äußerlich macht der neue T-Roc R (ab 43.995 Euro) da weiter, wo das optionale R-Line Exterieur Paket bereits ein sportliches Ausrufezeichen setzt. Stoßfänger im R Styling und Lufteinlässe mit Lamellen in Schwarz sind typische Insignien der leistungsstarken und exklusiven Volkswagen R Familie. Gleiches gilt für das R Logo im schwarzen Kühlergrill und auf der Heckklappe. Für eine tageslicht-ähnliche Ausleuchtung der Straße und vorbildliche Sichtbarkeit des Fahrzeugs sorgen LED-Scheinwerfer. Das prägnante Tagfahrlicht ist senkrecht in den eigens für den T-Roc R entworfenen Frontstoßfänger integriert. Das will die Top-Version innerhalb der Baureihe schon von weitem unverwechselbar machen. Die LED-Rückleuchten sind R typisch dunkelrot verglast. Die beiden Abgas-Doppelendrohre links und rechts am Heck sind verchromt. Die optionale R-„Performance”-Titanabgasanlage von Abgas-anlagen-Spezialist Akrapovič zeichnet sich durch einen markanten Sound, ein eigenständiges Endrohrdesign und ein um rund sieben Kilogramm geringeres Gewicht aus. Die Seitenscheiben hinten sowie die Heckscheibe sind natürlich abgedunkelt – und die Türunterteile sind in Wagenfarbe, die Außenspiegelgehäuse passend in Chrom matt gehalten.