Die niedrige Dachlinie geht in flach geneigte D-Säulen über und endet in einem Dachkantenspoiler. So erscheint der 4,50 Meter lange Q3 Sportback deutlich länger als sein Schwestermodell Q3. Zugleich ist das SUV-Coupé fast drei Zentimeter flacher und steht damit muskulöser auf der Straße. Über den Rädern weisen starke Konturen auf den hauseigenen „quattro“ Allradantrieb hin, der in Kombination mit den meisten Motorisierungen serienmäßig geliefert wird. Das niedrige Fenster, flankiert von Aeroblenden, und der sportliche Stoßfänger, der den Look der Lufteinlässe aufgreift, betonen die Breite des Audi Q3 Sportback. Dazu tragen auch die Rückleuchten bei, die wie die flachen Scheinwerfer keilförmig nach innen verlaufen. Audi liefert sie in drei Ausführungen bis zur Matrix LED-Technologie, bei der das adaptive Fernlicht die Straße angepasst auf die Fahrsituation intelligent geregelt ausleuchtet.

Zwei Ziffern setzen Zeichen 

Audi vereinheitlicht die Leistungskennzeichnung für sein weltweites Automobil-Angebot. Die Namen für die Baureihen von Audi A1 bis Audi Q7 bleiben unverändert, allerdings ersetzen innerhalb der Modellfamilien zweistellige Ziffernkombinationen die bisher unterschiedlichen Typbezeichnungen. Die neue Kennzeichnung spiegelt die spezifische Antriebsleistung wider und gilt für Automobile mit Verbrennungsmotor ebenso wie für e-tron-Modelle mit Hybrid- und Elektroantrieb. Bezugsgröße für die neuen Typbezeichnungen ist die Antriebsleistung des jeweiligen Modells in Kilowatt (kW). Audi unterteilt dabei seine Modellpalette in Leistungsstufen mit zweistelligen Ziffernkombinationen. So steht die Ziffernkombination „30“ künftig am Heck jener Modelle, die zwischen 110 PS (81 kW) und 131 PS (96 kW) Leistung mobilisieren. „45“ steht für den Leistungsbereich von 230 PS (169 kW) bis 252 PS (185 kW). Die Spitze des Audi-Modellprogramms bildet die Leistungsklasse oberhalb von 544 PS (400 kW) – für sie steht die Ziffernkombination „70“. Ergänzt werden die Ziffern jeweils von der Motorentechnologie – also TFSI, TDI, g-tron oder e-tron. Eine Sonderstellung im Programm nehmen die sportlichen S- und RS-Topmodelle sowie der Audi R8 ein: Sie behalten ihre klassische Namensgebung und verweisen damit auf die Spitzenposition im Modellangebot.

Zum Marktstart stehen für den Audi Q3 Sportback ein Benzin- (TFSI) und ein Diesel- Motor (TDI) zur Wahl – bis zu 230 PS (169 kW) stark. Der Q3 Sportback 45 TFSI quattro ist serienmäßig mit der automatisierten Siebengang S tronic ausgestattet, hier mobilisiert der 2,0-Liter Turbo-Benziner 230 PS (169 kW).  Der 2.0 TDI mit 150 PS (110 kW) im Q3 Sportback 35 TDI will mit seinem satten Drehmoment und hohe Laufruhe begeistern. 

Der Q3 Sportback 35 TFSI leistet als Einstiegs-Benziner mit seinem 1,5-Liter Vierzylinder 150 PS (110 kW), ist mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltung ausgerüstet. Der 1.5 TFSI nutzt die Technologie „Cylinder on demand“, die bei niedrigen und mittleren Lasten zwei Zylinder abschaltet. Später folgt dieses Aggregat auch mit Doppelkupplungsgetriebe „S tronic“ und dem effizienten 48 Volt-Mild-Hybrid-System. Hier gewinnt die Technik beim Verzögern Energie zurück und beim Gasgeben aus niedrigen Drehzahlen unterstützt es den Motor. Im realen Fahrbetrieb kann es pro 100 Kilometer bis zu 0,4 Liter Kraftstoff einsparen, verspricht Audi. Im fahrdynamischen Grenzbereich arbeitet der quattro-Antrieb eng mit dem Mild-Hybrid-System zusammen. Die Softwarefunktion macht das Handling durch leichte Bremseingriffe an den entlasteten kurveninneren Rädern noch dynamischer und stabiler, denn damit wird das Antriebsmoment auf die Kurvenaußenseite verlagert – hingegen beim Q3 Sportback mit Frontantrieb sie nur auf das kurveninnere Vorderrad zu.