Familienzuwachs bei der Kia-Modellreihe Ceed: als XCeed erweitert der neue Crossover das Angebot. Hier werden die praktischen Vorzüge eines SUVs mit dem dynamischen Handling eines Kompaktwagens verbunden. Nach dem Start der neuen Generation von Ceed und Ceed Sportswagon hatte Kia im Januar 2019 den ProCeed in den Handel gebracht – der erste kompakte Shooting Brake eines Volumenherstellers sorgte für Aufsehen. Nun folgt mit dem XCeed eine vierte, ebenfalls neuartige Karosserievariante. „Damit ist die Ceed-Familie die vielseitigste und innovativste Modellfamilie in der Kompaktwagenklasse“, sagt Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, gegenüber DIE AUTOSEITEN. „Der XCeed zeigt unsere konzeptuelle Bandbreite und unsere Ambitionen in diesem größten Segment des deutschen Marktes, das durch die wachsende Vielfalt an Karosserietypen in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird.“ Auf dem deutschen Markt konnte Kia in den ersten sieben Monaten 2019 ein Plus von 31 Prozent verbuchen – dabei ist die Ceed-Familie der Wachstumstreiber auf den deutschen Markt, „insbesondere der ProCeed kann die Kunden begeistern“, sagt Kia-Chef Cost.  

Jetzt will Kia das Segment der Kompakt-SUV weiterbeleben und bietet neben dem Klassiker Sportage, dem Einstiegs-Crossover Stonic und dem Niro mit seinen alternativen Antrieben, den neuen XCeed an. „Was für die Kunden wichtig ist, basiert auf einer klaren Differenzierung auf den Bedarf und den jeweiligen Präferenzen“, erläuterte Steffen Cost gegenüber DIE AUTOSEITEN. „So ist das  Design beim Crossover sehr entscheiden, hingegen beim SUV die Praktikabilität und die Off Road-Eigenschaften ganz oben stehen.“ 

DIE AUTOSEITEN im Gespräch mit Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland

Der 4,40 Meter lange XCeed will mit seiner coupéartigen Dachlinie, der bulligen Heckansicht und der erhöhten Bodenfreiheit (18,4 cm) punkten – hebt sich so deutlich von seinen Schwestermodellen ab. Während der Radstand von 2,65 Meter dem des Ceed entspricht, wurden die Karosserieüberhänge vorn und hinten verlängert. Die erhöhte Sitzposition macht das Ein- und Aussteigen zudem bequem – plus 42 mm gegenüber dem Ceed. Der über 420 Liter fassende Gepäckraum des XCeed hat einen in der Höhe verstellbaren Boden und lässt sich durch die dreigeteilte Rücksitzbank variabel auf bis zu 1.378 Liter erweitern. 

Sowohl die Assistenz- und Infotainmentsysteme als auch die Antriebspalette mit fünf effizienten, turboaufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren sollen für Attraktivität sorgen. Sie leisten von 115 PS bis 204 PS (84 bis 150 kW) – alle entsprechen der Abgasnorm Euro 6d-Temp. Der Kia XCeed 1.0 T-GDI (120 PS/88 kW) startet in der Basisversion bei 21.390 Euro – hier gibt es serienmäßig LED-Scheinwerfer, Frontkollisionswarner, aktiven Spurhalteassistenten, Müdigkeitswarner, Fernlichtassistent und 16 Zoll-Leichtmetallfelgen.