Interesse an Hybrid- und Elektroautos nimmt zu

Die aktuelle Aral Studie „Trends beim Autokauf“, die mittlerweile seit 2003 in der neunten Auflage vorliegt und das private Pkw-Kaufverhalten beleuchtet, zeigt auch, dass das Kaufinteresse für Hybrid- und Elektrofahrzeuge wächst. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung an die Reichweite und die Ladedauer von Elektroautos. Und obwohl immer mehr Fahrerassistenzsysteme als Vorboten autonomer Fahrzeuge zum Alltag gehören, können sich immer weniger Befragte vorstellen, das Lenkrad vollständig aus der Hand zu geben. Die Studie belegt, dass die Benziner vorn bleiben und der Hybrid den Diesel verdrängt: 55 Prozent der angehenden Autokäufer wollen sich ein Auto mit Benzinmotor zulegen. Das entspricht einem Plus von drei Prozentpunkten gegenüber 2017. Im Gegensatz dazu sinkt der Diesel in der Käufergunst weiter – 12 Prozent wollen sich für einen Selbstzünder entscheiden. Damit belegt der Diesel nur noch den dritten Platz in der Favoritenliste.

Dagegen interessieren sich 17 Prozent der Kaufinteressenten für ein Hybridfahrzeug. Der Elektroantrieb legt um zwei Prozentpunkte auf sieben Prozent zu. Die Akzeptanz für Elektromobilität ist vorhanden, so können sich 55 Prozent der Studienteilnehmer vorstellen, beim nächsten Autokauf auf ein E-Modell zu setzen. Neue Höhen erreicht die Erwartungshaltung an Reichweite und Ladedauer: Potenzielle Käufer von Elektroautos erwarten im Mittel eine Reichweite von 531 Kilometern – 68 Kilometer mehr als noch vor zwei Jahren. 58 Prozent der Befragten hoffen außerdem auf eine Ladedauer von 30 Minuten oder weniger.