Opel Corsa-e soll Elektromobilität vorantreiben

Opel setzt auf die Elektromobilität: Erstmals startet eine komplett neue Corsa-Generation mit einer rein batterie-elektrischen Variante – der Corsa-e bietet eine Leistung von 136 PS (100 kW) und eine Reichweite von bis zu 330 Kilometer. „Der Corsa‑e ist das Elektroauto für alle und jetzt bereits ab 29.900 Euro bestellbar“, freut sich Ulrich Selzer, Executive Director Sales, Marketing & Aftersales und bestätigt gegenüber DIE AUTOSEITEN, „dass Opel heute ein profitables Unternehmen ist, das deutsche Autos baut.“ Der Corsa ist für die Marke ein wichtiges Modell, so hatte der Corsa im ersten Halbjahr 2019 im B-Segment einen Anteil von 13 Prozent. „Innerhalb der Top 5 unseres Modellangebots liegt der Corsa an der Spitze vor dem Astra“, sagt Selzer.   

Der neue Corsa (ab 13.990 Euro) mit klassischem Verbrenner soll nahtlos an die positive Resonanz auf den vollelektrischen Corsa-e anknüpfen. Verbrenner oder Elektroantrieb? Das soll bei Opel keine dogmatische Richtungsentscheidung sein, denn mit der Multi-Energy-Plattform geht beides in einer Modellreihe. Opel glaubt, dass die Kunden entscheiden, welcher Corsa für ihren jeweiligen Einsatzzweck der richtige ist. Opel hat bewusst mit dem Corsa die populärste Baureihe der Marke gewählt, um die Elektromobilität endgültig von ihrem Nischendasein zu befreien. Der Opel Corsa ist ein absoluter Bestseller: Über 13,6 Million Kleinwagen sind seit der Premiere 1982 vom Band gelaufen. Der Corsa hat Millionen Menschen mobil gemacht – jetzt will er ihnen den attraktiven Einstieg in das emissionsfreie Fahren bieten.

Für viele Kunden könnte der attraktive Kaufpreis eine Rolle spielen, der sich auch noch jeweils um die gültigen Zuschüsse für Elektroautos reduziert. Der Corsa-e bietet bereits in der Ausstattung „Selection“ eine Klimaautomatik mit Fernsteuerung, elektrische Parkbremse, das schlüssellose Startsystem sowie das Apple CarPlay und Android Auto kompatible Multimedia Radio mit 7‑Zoll-Farb-Touchscreen – zudem gibt es den Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung sowie den Spurhalte-Assistenten ohne Aufpreis. Die nächsthöhere Ausstattung „Edition“ (ab 30.650 Euro) lässt kaum noch Kundenwünsche offen und der ebenfalls ab sofort reservierbare Corsa-e „First Edition“ für 32.900 Euro. Hier sind LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-Aluräder, Zweifarblackierung und ein volldigitales Cockpit serienmäßig. Auch die aktuelle Top-of-the-Line-Variante soll mit attraktiven Leasingkonditionen die Käufer locken: Den Corsa-e „First Edition“ gibt es schon zu einer monatlichen Leasingrate ab 299 Euro.

Der neue Corsa-e will nun Elektromobilität populärer gestalten: Mit seiner Reichweite von bis zu 330 km nach dem WLTP-Zyklus will der Fünfsitzer uneingeschränkt alltagstauglich sein. Opel verspricht, dass innerhalb von 30 Minuten per Schnellladung die 50 kWh-Batterien zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden kann. Egal ob Kabellösung für die Haushaltssteckdose, Wallbox oder High-Speed-Charging – der Corsa-e ist auf alle Ladeoptionen vorbereitet und überzeugt zudem mit einer 8-Jahres-Garantie für die Batterie. In der Theorie lässt sich mit der myOpel-App von überall der Ladestatus kontrollieren, sodass der Reisende stets Ladezeit und -Kosten optimieren kann – das macht auf den Praxistest neugierig. Darüber hinaus soll der Fahrer wesentlich Einfluss auf die Reichweite nehmen. Er hat die Wahl zwischen den drei angebotenen Fahrstufen Normal, Eco und Sport. Der Sport-Modus verändert das Ansprechverhalten und steigert die Fahrdynamik – da sollte ein Reichweitenminus nicht überraschen. In der Fahrstufe „Eco“ soll dann der Corsa-e zum Kilometerfresser werden: ohne nennenswerten Komfort-Verlust lässt sich die Reichweite so steigern.

Für die unterschiedlichen Märkte und Kundenbedürfnisse gibt es Angebote an Ladezubehör. Sie beinhalten neben Wallboxen auch alle benötigten Kabel. Sie sind perfekt auf den neuen Corsa-e abgestimmt – sie sollen so die Voraussetzungen für möglichst kurze Ladezeiten und ein langes Leben der Batterie schaffen. Den Einstieg in die Elektromobilität ermöglicht das serienmäßige „Mode-2-Ladekabel“, mit dem der Corsa-e an jede normale Haushaltssteckdose angeschlossen werden kann. Damit wird sichergestellt, dass Kunden praktisch überall eine „Stromtankstelle“ finden und nie in die Verlegenheit geraten, die Batterie nicht laden zu können.

Um schneller Zuhause laden zu können, ist eine Wallbox die leistungsstärkere Alternative. In etwas mehr als fünf Stunden kann damit die Batterie im Corsa-e wieder vollständig aufgeladen werden. Unterwegs ist ein „Mode-3-Ladekabel“ erste Wahl, mit dem der Newcomer an regulären öffentlichen AC-Ladepunkten-angeschlossen (AC = Wechselstrom) werden kann. Diese technische Lösung ist vor allem in Städten weit verbreitet und damit kann in etwas mehr als einer Stunde eine Reichweite von rund 100 Kilometer ergänzt werden.

Noch schneller geht es an DC-Schnellladesäulen (DC = Gleichstrom), wie sie vielfach an Autobahnen installiert sind. Der Corsa-e kann auch an diesen Ladepunkten mit bis zu 100 kW geladen werden, die es ermöglichen, die Batterie in weniger als 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität zu füllen. Für Kunden, die mit ihrem Corsa-e oft im Ausland unterwegs sind und für diejenigen, die auch ohne Wallbox schneller Zuhause laden wollen, hält Opel mit dem „Universal-Ladekabel“ die ideale Lösung bereit. Mit verschiedensten Adaptern ist es das „Schweizer Taschenmesser“ unter den Ladeoptionen und soll auch die Reise von Moskau bis Lissabon problemlos möglich machen, so der Hersteller.