📸DIE AUTOSEITEN Bildergalerie: Impressionen vom ID. BUGGY beim Concours D’Elegance in Chantilly

Volkswagen: „Die Vision der Elektromobilität ist längst angekommen“

Der ID. BUGGY hatte beim „Chantilly Arts & Elegance, Richard Mille“ Ende Juni seinen ersten großen Auftritt nach seiner Weltpremiere beim Genfer Autosalon im März 2019. Hintergrund: Zusammen mit einer Haute-Couture-Kreation der belgischen Modedesignerin Ann Demeulemeester wagte er sich auf den Laufsteg und erhielt gleich den Publikumspreis beim Concours D’Elegance. Am Steuer während der Parade saß Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff, dem man die Begeisterung deutlich ansah und er stolz gegenüber DIE AUTOSEITEN sagte: „Wenn internationale Automobilenthusiasten bei einem so hochkarätigen Event den ID. Buggy zum Publikumsliebling küren, ist das eine sensationelle Auszeichnung für unser Designteam. Unsere Vision von Elektromobilität ist bei den Menschen emotional angekommen.“

Schon bei seiner Weltpremiere hatte der ID. BUGGY durch sein puristisches Design überzeugt – zeitbeständig und unverwechselbar zugleich. Rückblick: Die Parallelen zwischen den kalifornischen Dune-Buggys der 1960er-Jahre und dem neuen ID. BUGGY sind offensichtlich. Alle Strand-Buggys von einst zeigten eine hohe modulare Variabilität – die Basis dafür bildete das Chassis des legendären Käfer, so arbeitete im Heck ein Vierzylinder-Boxermotor. Über das Chassis und den Motor des Käfer spannten Kleinserienhersteller eine Hülle aus Glasfaserkunststoff (GFK) und schrieben damit Automobilgeschichte. Ausblick: An dieses Kultkonzept knüpft der ID. BUGGY mit den technischen Möglichkeiten der Moderne an. Die Basis bildet hier das progressive Chassis des MEB. In den Fahrzeugboden ist eine Hochvoltbatterie integriert. Dieser Lithium-Ionen-Akku versorgt im Fall des ID. BUGGY den 204 PS (150 kW) starken Elektromotor im Heck mit Strom – denkbar wäre auch ein zusätzlicher E-Motor in der Vorderachse, um so einen Allradantrieb mit „elektrischer Kardanwelle“ zu realisieren.

Schon heute gewann der ID. Buggy bei einem der prestigeträchtigsten Schönheitswettbewerbe der Welt die Herzen des Publikums. Das „Chantilly Arts & Elegance, Richard Mille“ unweit der französischen Metropole Paris gehört neben den Design-Wettbewerben in der italienischen Villa d’Este und im kalifornischen Pebble Beach zu den wichtigsten in der Automobilbranche. Die Schlossanlage aus der Zeit der Renaissance in der 50 km nördlich von Paris gelegenen Kleinstadt ist weltberühmt und verleiht dem Concours d’Elegance eine einzigartige Atmosphäre. Einzigartig ist auch das Konzept: Weltberühmte Modedesigner schneidern Haute-Couture-Kleider passend zu den Fahrzeugen. Bei der Parade läuft dann ein Model neben dem Auto auf dem Laufsteg.

„Chantilly ist ein Branchenhighlight, bei dem die exquisitesten Automobile auf ein interessiertes und versiertes Publikum treffen. Ein schöneres Umfeld kann ich mir für das zukünftige Design unserer Marke nicht vorstellen“, erklärte Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff im Gespräch.

Der ID. BUGGY zeigt, dass Elektromobilität Spaß machen kann. Die klare Designsprache bringt ein einzigartiges Fahrgefühl zum Ausdruck. Der Innenraum ist unverwüstlich und minimalistisch konzipiert, bewusst wurde auf ein festes Dach und Türen verzichtet. Er knüpft damit an das Kultkonzept der kalifornischen Dune-Buggys der 1960er-Jahre an und ist die moderne Interpretation einer Ikone. Der ID. BUGGY basiert auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) und verdeutlicht, welch großes Spektrum der emissionsfreien Mobilität damit realisiert werden kann.