Hyundai bietet den i30 N Performance als viertüriges Coupé

Hyundai legt nach: Mit dem neuen i30 Fastback N geht das zweite Modell mit dem hauseigenen Sportabzeichen „N“ an den Start. Der i30 Fastback N Performance folgt dem i30 N Fünftürer, der seit seiner Markteinführung eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat: über 4.730 i30 N Fünftürer wurden seit Markteinführung im Oktober 2017 in Deutschland bestellt. Die 100 Exemplare der First Edition waren in weniger als 48 Stunden ausverkauft. Jetzt folgt das einzige fünftürige Coupé im sportlichen Kompaktsegment, es liegt mit 33.700 Euro nur 600 Euro über dem i30 N Fünftürer. Unter der Motorhaube arbeitet ausschließlich der 2.0 T-GDI mit 275 PS (202 kW). Während der i30 N den kraftvollen Charakter der Marke N verkörpert, will der knapp zwölf Zentimeter längere und zugleich drei Zentimeter niedrigere i30 Fastback N Performance auf Eleganz und Sportlichkeit setzen – spricht diejenigen Fahrer an, die die dynamischen Gene in einem eleganten Design erleben wollen.

Schon der optische Auftritt zeigt die Richtung: bis zu 19 Zoll große Leichtmetallfelgen Felgen und der markentypische Kaskaden-Kühlergrill mit dem N-Logo in Form einer Rennstreckenschikane unterstreichen schon beim ersten Anblick den sportlichen Anspruch des Coupés. Voll LED-Scheinwerfer in schwarz eingefärbten Blenden verschärfen ebenso den Eindruck wie die seitlichen Lufteinlässe an der Front, die den Bremsenkühlung und die Aerodynamik optimieren. In Rot scheinen die mit dem N-Logo versehenen Bremssättel der Hochleistungs-Bremsanlage hinter den Reifen hervor. Am Heck dominieren ein mächtiger Diffusor, ein in der Heckklappe integrierter Spoiler sowie eine Sportabgasanlage mit zwei Endrohren, die den dynamischen Anspruch auch akustisch auf die Umgebung übertragen wollen. Besonders die Zwischengas-Funktion macht auf den in Shadow Grey lackierten i30 Fastback N Performance aufmerksam – die Farbe bleibt exklusiv dem fünftürigen Coupé vorbehalten.

Ein schwarzer Dachhimmel im Innenraum und die Pedalerie in Alu bilden eine Einheit mit den verstellbaren Sportsitzen sowie den in Rot gehaltenen Ziernähten an Sportlenkrad und Sportschaltknauf, die beide auch das N-Logo tragen. Die Instrumente verfügen über eine eigene Skalierung mit roten Zeigern. Eine LED-Schaltanzeige fordert unter sportlichen Aspekten den richtigen Zeitpunkt für einen Gangwechsel, da der Grenzbereich des Drehzahlmessers sich je nach Motoröltemperatur verändert. Auch das maximale Drehmoment kann per Overboost von 353 Newtonmeter kurzzeitig auf 378 Newtonmeter angehoben werden.

Damit die Kraft des Vierzylinder-Turbomotors auf der Straße oder auch der Rennstrecke souverän zum Einsatz kommt, haben die Ingenieure dem N Performance -Modell ein Sportfahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern, einer Launch Control sowie einer elektronisch geregelten Differenzialsperre versehen. Mit dem „N Grin Control System“ lassen sich die verschiedenen Parameter über den acht Zoll großen Monitor oder über zwei Tasten am Lenkrad individuell einstellen. Drückt der Fahrer gleich die N-Taste, um dem i30 Fastback auf die maximale Sportlichkeit einzustellen, vermittelt das viertürige Coupé Fahrfreude.

Der Unterschied

Das Design-Merkmal des i30 Fastback ist seine schwungvolle Dachlinie, die bogenförmig bis in den integrierten Heckspoiler übergeht. Im Fokus des markanten Coupé-Designs stehen die ausgewogenen Proportionen, die für einen dynamischen Auftritt sorgen sollen. Verantwortlich dafür sind die gegenüber dem i30 Bruder mit Steilheck um 30 Millimeter niedrigere Fahrzeughöhe und die um 110 Millimeter auf 4,45 Meter gestreckte Karosserie – die drei Zentimeter niedrigerer Höhe des Dachs gegenüber dem i30 Steilheck unterstreicht die dynamisch Form.