Technik-Update für den Audi A3 g-tron

 Der Audi A3 Sportback g-tron startet jetzt mit einem Technik-Update: das Kompaktmodell fährt dank eines vergrößerten Tankvolumens rund 400 Kilometer (WLTP-Zyklus) im Gasbetrieb. Der Audi A3 Sportback g-tron (30.600 Euro) ist Teil eines ganzheitlichen und nachhaltigen Mobilitätskonzepts der Marke. Mit seinem neuen Motor 1.5 TFSI, der 131 PS (96 kW) leistet, will der A3 Sportback g-tron Maßstäbe in puncto Effizienz und Ökonomie setzen. Den Zylinderkopf, die Turboaufladung, die Einspritzanlage und den Katalysator des Vierzylinders haben die Audi-Ingenieure hierfür modifiziert. Hintergrund: Im Vergleich zu Benzin entsteht bei der Verbrennung von Erdgas wegen des geringsten Kohlenstoffanteils aller Kohlenwasserstoffe rund 25 Prozent weniger CO2. Zudem bleiben die Partikelemissionen sehr niedrig.

 Unter dem Gepäckraumboden des Fünftürers befinden sich wie bisher zwei Tanks aus glasfaser-verstärktem Kunststoff (GFK/CFK), die je rund sieben Kilogramm Gas speichern. Sie verringern das Ladevolumen nur geringfügig und sind durch ihre Verbundwerkstoff-Bauweise besonders leicht. Im neuen Audi A3 Sportback g-tron erweitert eine zusätzliche Stahlflasche mit vier Kilogramm CNG-Füllung die Gasreichweite. Die Verkleinerung des Benzintanks schafft nicht nur den notwendigen Platz für diesen weiteren Gasspeicher, sondern macht den neuen Audi A3 Sportback g-tron zu einem quasi monovalenten Fahrzeug. Die intelligente Kombination von GFK-Tanks und Stahlflasche nutzt den vorhandenen Bauraum durch die jeweils spezifischen Vorteile und Dimensionen der beiden Speicher-Technologien optimal aus. Für die „konventionelle Mobilitätsreserve“ sorgt der 9 Liter fassende Benzintank.

 Die zwei Kunststoff-Tanks, die das Gas mit bis zu 200 bar Betriebsdruck speichern, folgen der Leichtbauphilosophie von Audi – dank ihres Layouts wiegen sie 66 Prozent weniger als vergleichbare Stahlflaschen. Eine Blase aus gasdichtem Polyamid bildet die innere Lage. Das lasttragende Faserverbund-Laminat besteht aus einer inneren Schicht mit kohlenstoff-faserverstärktem Kunststoff (CFK) und einer darüber liegenden Schicht aus glasfaser-verstärktem Kunststoff (GFK). Diese Kombination sorgt für höchste Festigkeit. Der Einsatz von GFK verbessert nicht nur die Stabilität – der Verbundstoff ist auch ein zuverlässiger optischer Indikator für Beschädigungen. Nach einer Krafteinwirkung von außen, beispielsweise durch einen Unfall, färbt sich die Schicht milchig-weiß. Bei der Herstellung wird jeder Behälter mit 300 bar hydraulisch geprüft, bevor er ins Auto kommt.