Der Passat GTE will Zero-Emission- und Langstrecken-Fahrzeug in einem sein. Im „GTE“-Modus möchte die Mittelklasse-Limousine zudem eine besonders sportliche Seite zeigen – lieferbar als Limousine und Variant. Plug-In-Hybrid, das steht in diesem Fall für die Kombination eines Turbobenzindirekteinspritzers (TSI) mit einer E-Maschine, die von einer extern ladbaren Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt wird. Die Allianz aus Elektro- und Benzinmotor birgt große Vorteile: Einerseits bieten die GTE Modelle mit ihrer Kombination aus E-Maschine und effizientem Turbobenziner (218 PS/160 kW Systemleistung) die Vorteile eines Langstrecken-fahrzeugs. Anderseits sind sie in der urbanen Welt als Zero-Emission-Vehicle einsetzbar. Und das klappt nun noch besser. Denn der neue Passat GTE ist mit einer größeren Batterie ausgestattet. Ihr Energiegehalt stieg von 9,9 kWh auf 13,0 kWh – ein Plus von rund 30 Prozent. Vorteil: Die reine elektrische Reichweite konnte vergrößert werden. Sie beträgt im neuen, praxisnahen WLTP-Zyklus bis etwa 55 km – im alten Zyklus (NEFZ) ergibt sich eine Reichweite von rund 70 km.

 Darüber hinaus wurde durch eine Neukonfiguration der Betriebsmodi das Nutzen der Reichweite signifikant vereinfacht, eine ausreichende Batteriekapazität für das Zielgebiet in einer Stadt zu reservieren. Damit empfiehlt sich der Plug-In- Hybridantrieb für die meisten Pendler noch klarer als ideale Motorisierung, da der Passat GTE in urbanen Regionen gezielt als Zero-Emission-Vehicle eingesetzt werden kann – um dabei in Städten rein elektrisch zu fahren. 

Der Passat GTE startet mit ausreichend geladener Lithium-Ionen-Batterie stets im „E-Mode“. Geladen werden kann die Hochvolt- Batterie der Passat GTE Modelle wie gehabt über das externe Stromnetz oder während der Fahrt via internem TSI-Motor und Rekuperation. Um am Ende einer längeren Fahrt in der Stadt gezielt im „E-Mode“ unterwegs sein zu können, hat Volkswagen die Betriebsmodi des Hybridsystems neu konfiguriert und damit das Nachladen der Batterie während der Fahrt vereinfacht. Statt wie bisher fünf Betriebsmodi, gibt es nur noch drei: „E-Mode“ (rein elektrisches Fahren), „GTE“ (sportliches Fahren mit voller Systemleistung) und „Hybrid“ (automatischer Wechsel zwischen E- und TSI-Motor). Praktisch: Der Fahrer kann den rein elektrischen Modus (E-Mode) über eine Taste neben dem Schaltknauf auch gezielt manuell ansteuern – etwa am Ende einer langen Fahrt, wenn das Ziel im urbanen Umfeld liegt. Vorteil: Wer innerstädtisch mit einem Plug-In-Hybrid wie dem neuen Passat GTE oder Golf GTE in die Stadt fährt, ist von einem etwaigen Fahrverbot befreit.

 Das Kontrastprogramm zum „E-Mode“ bietet der ebenfalls per Tastendruck abrufbare „GTE-Mode“, in dem der Passat die maximale Systemleistung von 218 PS (160 kW) zur Verfügung stellt – verschiedenste Parameter wie die Gaspedal- und Lenkungskennlinien sind in diesem Modus zudem sportlicher ausgelegt. Der 1,4 Liter Vierzylinder-TSI-Motor entwickelt eine Leistung von 156 PS (115 kW), die E-Maschine liefert 115 PS (85 kW) – das maximale Drehmoment des Plug-In-Hybridantriebs beträgt jetzt 420 Newtonmeter. Fakt: Leistung und Kraft wollen umweltschonend und effizient genutzt werden. Der Passat GTE ist stets serienmäßig mit einem eigens für den Hybridantrieb entwickelten 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet.