SEAT bietet sein drittes SUV-Modell an 

SEAT hat seinen neuen SUV (Sport Utility Vehicles) an den Start gebracht: „Mit dem neuen Tarraco startet SEAT in den Markt der großen SUV und rundet neben dem Arona und  Ateca sein Angebot nach oben ab. Damit erschließt die Marke eine völlig neue Käuferschicht. Wir setzen für die Zukunft von SEAT große Hoffnungen in den Tarraco – gerade für den so wichtigen deutschen Markt als Zugpferd“, sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von SEAT Deutschland. „Und dabei sind wir zuversichtlich, denn der Tarraco punktet nicht nur mit seinem selbst für große SUV üppigen Platzangebot, sondern auch mit topmoderner, dem neuesten Stand entsprechender Technik und mit seinem überaus ansprechenden Design, das die neue Ära der SEAT Designsprache einläutet.“

Mit seiner Markteinführung soll der SEAT Tarraco (ab 29.980 Euro) eine wichtige Rolle für das Unternehmen spielen. Wir hatten bereits die Gelegenheit mit dem neuen Tarraco auf winterlichen Straßen unterwegs zu sein. Hier konnte der permanente Allradantrieb „4Drive“ in Verbindung mit dem 2,0-Liter Vierzylinder-Turbodiesel (150 PS/110 kW) und dem automatisierten Doppelkupplungsgetriebe (DSG) seine Vorteile zeigen – wahlweise gibt es den 2.0 TDI auch mit 190 PS (140 kW). Zudem stehen der  Frontantrieb und das manuelle Sechsganggetriebe für die 150 PS-Variante zur Verfügung. Unser erster Eindruck: solide, komfortable, praktisch und sehr geräumig.

In Kombination mit der Adaptiven Fahrwerksregelung DCC (Dynamic Chassis Control) vermittelt der Tarraco eine Balance zwischen einem sportlichen Fahrgefühl und einem komfortablen Fahrerlebnis auf längeren Strecken. Der Fahrer kann die bevorzugten Einstellungen selbst wählen – hier stehen Normal, Eco und Sport zur Verfügung. Alternativ kann der Tarraco das Fahrverhalten und die Abstimmung auch automatisch an Straßenverhältnisse und Fahrweise anpassen. Das intelligente DCC-System ist mit einer elektrisch verstellbaren Dämpfung und Lenkung ausgestattet, wobei jeder Stoßdämpfer mit einer Regelung ausgestattet ist, die konstant die Räder überwacht und die optimale Einstellung berechnet – es kann innerhalb von Millisekunden auf Bodenunebenheiten reagieren und so das Fahrverhalten anpassen.

SEAT bietet den 4,74 Meter langen Tarraco wahlweise auch mit 1,5-Liter Vierzylinder-Benziner (150 PS/110 kW) oder dem 2,0-Liter Vierzylinder-Benziner mit 190 PS (140 kW) an. Den Tarraco gibt es in den Ausstattungen Style und XCELLENCE, etwas später im Jahr soll die sportliche FR Variante folgen. Im Gegensatz zum kleinen Bruder Arona wird es den Tarraco nicht mit CNG-Antrieb (Erdgas) geben. Hier will  SEAT ganz auf einen Plug-In Hybrid setzen, „so bietet der große Tarraco für die Technik eines Plug-In Hybrid Antrieb beste Voraussetzungen“, sagt der Hersteller und kündigt diesen Antrieb für 2020 an.

Fakt ist, dass im vergangenen Jahr eines von drei verkauften SEAT Modellen ein SUV war. „Von der dadurch erzielten Rentabilitätssteigerung profitieren sowohl die Marke als auch unser Händlernetz. 2018 feierten wir weitere Erfolge durch die Einführung der Marke CUPRA, die ein Absatzwachstum von 40 Prozent verzeichnen konnte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir eine umfangreiche und aktuelle Produktpalette in den wichtigsten Segmenten anbieten und 2019 durch die Einführung des neuen Tarraco einen weiteren Wachstumsschub erwarten“, sagt Wayne Griffiths, SEAT Vorstand für Vertrieb und Marketing.

 

Die goldene Regel

Stets Ruhe bewahren und vorausschauend fahren 

Widrige Wetterbedingungen und schlechte Sichtverhältnisse fordern in der kalten Jahreszeit die Fähigkeiten aller Autofahrer heraus. Rennfahrer und Autoexperte Jordi Gené gibt den DIE AUTOSEITEN Lesern Tipps – für ein souveränes Verhalten bei winterlichen Verhältnissen.

Vor uns erstreckt sich eine prächtige Schneefläche, die teilweise zwei Meter hoch ist. Es ist früh am Morgen und die Sonne kommt gerade hinter den Berggipfeln hervor. SEAT Markenbotschafter Gené ist begeistert und sagt: „Fahren Sie vorausschauend und bewahren Sie einen kühlen Kopf – dies ist die Grundregel beim Fahren bei widrigen Bedingungen.“ Zuerst einmal, wie fährt man einen Gebirgspass hinunter? „Am wichtigsten ist die Verwendung der Motorbremse. Schalten Sie beim Bergabfahren in einen niedrigen Gang, denn so lässt sich das Fahrzeug besser manövrieren und der Verschleiß der Bremse reduziert“, sagt Gené, während er den Berg hinunterfährt. Diese Empfehlung gilt sowohl im Winter als auch im Sommer, sollte aber insbesondere in der kalten Jahreszeit berücksichtigt werden, da die Reifen bei niedrigen Temperaturen ihre Haftung auf Asphalt verlieren. „Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren und ruckartige Manöver zu vermeiden“, erläutert der Fahrexperte. „Sie dürfen das Lenkrad nur sanft bewegen und die Bremse nur vorsichtig betätigen, bis Sie die vereiste Stelle passiert haben und die Reifen wieder greifen.“