Insignia GSi als automobiles Florett unterwegs 

 Der Opel Insignia GSi will ein Präzisionsinstrument sein: Zehn Millimeter dichter an der Straße als ein normaler Insignia und mindestens 160 Kilogramm leichter als ein Insignia OPC der Vorgängergeneration. Mit intelligentem Allradantrieb, bei dem dank Torque Vectoring jedes einzelne Rad perfekt dosiert mit Kraft versorgt wird. Vorteil: Das Handling verbessert sich dadurch weiter, lästiges Untersteuern entfällt; und Michelin Pilot Sport 4 S-Reifen auf großen 20-Zoll-Rädern sorgen für besten Grip – die zupackenden Brembo-Bremsen für kurze Bremswege. Dazu sind die direkte Lenkung, die regelbaren Stoßdämpfer sowie die Motor- und Getriebesteuerung miteinander vernetzt und reagieren beim Aktivieren des Sport-Modus „bissig“. Kurz: Der GSi ist eine Art automobiles Florett für Liebhaber von sportlichen Limousinen oder Kombis – schließlich gibt es diesen GSi auch als Sports Tourer.

Die Opel-Ingenieure haben dem GSi gegenüber dem normalen Insignia ein komplett neues Fahrwerk spendiert. Kürzere Federn legen die Limousine um zehn Millimeter tiefer, spezielle Sportdämpfer reduzieren Karosseriebewegungen auch auf schnellen Runden auf ein Minimum – die Brembo-Vierkolbenbremsen und die Lenkung wurden dazu passend neu abgestimmt. Der Insignia GSi kommt serienmäßig mit dem elektromechanischen FlexRide-Fahrwerk. Es adaptiert in Sekundenbruchteilen die Stoßdämpfer. Der Fahrer kann dabei zwischen den Modi Standard, Tour und Sport wählen. Je nach Modus reagieren Lenkung, Gasannahme sowie die Schaltpunkte der serienmäßigen Achtstufen-Automatik dann noch direkter – exklusiv für den GSi gibt es zusätzlich den Competition-Modus, der über den ESP-Knopf aktiviert wird. Wird dieser zweimal gedrückt, erlaubt das ESP dem versierten Fahrer nun größere Gierwinkel bei ausgeschalteter Traktionskontrolle – beispielsweise für eine Runde Fahrspaß pur auf der Nürburgring-Nordschleife.

Einen nicht unwesentlichen Anteil am dynamischen Vorwärtsdrang hat zudem der serienmäßige Allradantrieb mit Torque Vectoring. Bei diesem Hightech-System ersetzen zwei Kupplungen an der Hinterachse ein konventionelles Differenzial und können die Räder individuell, je nach Fahrsituation, in Sekundenbruchteilen beschleunigen. „Das Alllradsystem mit Torque Vectoring ist im Insignia-Segment wirklich einzigartig. Denn es unterbindet die Neigung zum Untersteuern, was man sonst von herkömmlichen Systemen kennt, immens“, erklärt Volker Strycek, Opel-Direktor Performance Cars.