Neben dem Taycan kommt der Cross Turismo

Der zweite Elektrosportler von Porsche: Der Aufsichtsrat der Porsche AG hat sich für die Serienfertigung der Konzeptstudie Mission E Cross Turismo entschieden – er ist ein Derivat des Taycan. Für die Produktion des Fahrzeugs baut der Sportwagenhersteller 300 zusätzliche Arbeitsplätze am Stammsitz in Zuffenhausen auf. Die bereits fahrbare Konzeptstudie Mission E Cross Turismo war ein Höhepunkt in Genf und hatte von Messebesuchern und Medien viel Zuspruch erhalten. Der viertürige Cross Turismo verfügt über eine 800-Volt-Architektur und ist für das Laden am Schnellladenetz vorbereitet. Er hat 600 PS (441 kW) und eine Reichweite von 500 km. Voraussetzung für das schnelle Laden sind hochleistungsfähige Ladesysteme. Porsche E-Performance schließt deshalb die Infrastruktur mit Lösungen für zuhause und unterwegs mit ein. Mit dem „Porsche Mobile Charger Connect“ kann man den Taycan mit bis zu 22 kW schnell und bequem über Nacht zuhause laden. Zudem baut Porsche bis Ende 2019 über das Joint-Venture Ionity – gemeinsam mit Audi, BMW, Daimler und Ford – europaweit an 400 Standorten Schnellladestationen mit bis zu 350 kW pro Ladepunkt. Der erste rein elektrisch betriebene Porsche kommt 2019. „Wir gehen davon aus, dass 2025 mehr als 50 Prozent der ausgelieferten Porsche-Modelle elektrifiziert sein werden“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Porsche. „Dies bedeutet erhebliche Investitionen unter anderem in Entwicklung und Infrastruktur, aber auch in die Qualifizierung der Belegschaft.“