In der dunklen Jahreszeit zum Licht-Check

Nässe, Nebel, Wildwechsel – im Herbst und Winter sind Autofahrer besonders gefordert. Heute erweisen sich als hilfreich neueste Lichtsysteme, die die Fahrbahn perfekt ausleuchten. Modernste LED-Lichtsysteme sorgen dafür, dass das Autofahren bei Dunkelheit im Herbst und Winter deutlich sicherer wird. Die neuste Technik: der LED-Matrixscheinwerfer bietet unter anderem ein Schlechtwetterlicht, das die Eigen- und Fremdblendung auf nasser Fahrbahn reduzieren kann. Dabei werden störende Reflexionen des Scheinwerferlichts auf der spiegelnden Fahrbahnoberfläche direkt vor dem Auto verringert, indem die Technik die Beleuchtungsstärke in diesem Bereich reduziert. Dennoch müssen alle Scheinwerfer, ob mit modernster oder älterer Technik ausgerüstet, regelmäßig überprüft werden.

Ein Check, den die Autohäuser und Kfz-Betriebe jedes Jahr im Herbst umsetzen. Doch der traditionelle Licht-Test stößt heute an seine technische Grenze. Hintergrund: immer mehr Fahrzeuge sind mit intelligenten Scheinwerfern ausgerüstet, die in die Kurve leuchten, bei Gegenverkehr automatisch abblenden oder aus einer Vielzahl von LEDs einen Lichtkegel erzeugen, der sich jeder erdenklichen Fahrsituation anpasst. Hier muss sich die klassische Werkstatt beim kostenlosen Licht-Test auf eine reine Funktionsprüfung und die Kontrolle der Signalleuchten beschränken. Die vollständige Überprüfung eines intelligenten Lichtsystems hingegen erfordert einen speziellen Termin und kann bis zu zwei Stunden dauern. Handelt es sich um Scheinwerfer mit Kamera-basierter Steuerung, muss das Fahrzeug auf einen Achsmessstand, um die so genannte Fahrachse zu ermitteln. Klar, dass hier der traditionelle Schraubendreher ist nicht gefragt ist, sondern der Diagnosetester. Der fachgerechte Check seiner Scheinwerfer sollte jedem Autofahrer im Sinne der eigenen Sicherheit und der anderer Verkehrsteilnehmer wichtig sein.