Ost-West-Gipfel

Das ist doch typisch! Jeder Opel, natürlich auch der neue Corsa GSi, ist sofort an seiner charakteristischen Bügelfalte zu erkennen. Diese teilt die Motorhaube ganz akkurat in eine linke und eine rechte Hälfte. Auf die Geografie übertragen wären dies eine westliche sowie eine östliche Seite. Genauso wie die Route des Crêtes eine Linie druch die Vogesen zieht. Dabei verbindet die Vogesenkammstraße keine Ortschaften, sondern schlängelt sich 80 Kilometer lang immer leicht unterhalb der Gipfel westlich durch die Berge.

Der berühmteste davon ist der Grand Ballon. Die mit 1.424 Metern höchste Erhebung der Vogesen heißt auf Deutsch Großer Belchen. An dieser Zweisprachigkeit mögen historisch Interessierte bereits den Grund für die ungewöhnliche Streckenführung der Route des Crêtes ableiten.Tatsächlich war die Grenze zwischen Lothringen und dem Elsass vor dem Ersten Weltkrieg die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland. Daher verlief die als Militärstraße angelegte Route des Crêtes westlich der Gipfel, um sich den Blicken aus dem Osten zu entziehen. Diese kriegerischen Zeiten sind längst Geschichte, geblieben ist eine Traumstraße für sportliche Fahrzeuge quer durch den Parc naturel régional des Ballons des Vosges.

Hier kann der Corsa GSi Kurve für Kurve seine Dynamik ausspielen – ohne beim Lenkradslalom immer wieder von Ortsdurchfahrten aus dem Rhythmus gebracht zu werden. Auf den Geraden dürfen die Fahrer zudem die großartige Aussicht genießen – entweder nach links oder rechts. Je nachdem in welcher Richtung sie die Route des  Crêtes unter die Reifen nehmen, denn freie Sicht gibt es ja meistens nur nach Westen.