Mit dem Amarok unterwegs in der Wüste des Oman

Temperaturen bis zu 47 Grad, unwegsames Gelände und steile Dünen: Kaum ein Ort auf der Welt fordert Mensch und Material so viel ab wie die Wüste. Schon so mancher Abenteurer musste feststellen, dass nicht jeder fahrbarer Untersatz als Wüstenschiff taugt. Hier Widerstandsfähigkeit gefragt, nur wenige schaffen es unter solchen extremen Bedingungen zu bestehen. Die Wüste des Oman bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Die unwirkliche Landschaft des arabischen Staates bot die perfekten Grundvoraussetzungen: Volkswagen wollte beweisen, dass der Amarok V6 nicht nur technisch auf dem neusten Stand ist, sondern auch in der anspruchsvollen Umgebung dieses landschaftlich markanten Landes  bestehen kann. 

Auf einer insgesamt 850 Kilometer langen Strecke wurde der 2,2 Tonnen schwere Volkswagen Pickup auf die Probe gestellt. Gleichzeitig wählte man eine Route, die es den Teilnehmern der „Amarok Adventure Tour 2018“ erlaubte das Land besser kennenzulernen – Startpunkt war Maskat, die Hauptstadt des Oman. Von da aus fuhr man 120 Kilometer, entlang der Küste bis zum Bimmah Sinkhole: ein einzigartiges Erlebnis, so verbindet sich in dieser Höhle das Meerwasser mit Grundwasser. Nach der kurzen Abkühlung wurde es ernst: Off Road durchquerte man das benachbarte Naturreservat. Trotz des sandigen Untergrunds und der steilen Dünen hatte der Amarok V6 dank seines hohen Drehmoments und des modernen Allradantriebs keine Probleme seine 258 PS (190 kW) einzusetzen. Allerdings war eine Vorbereitung nach der Fahrt auf der Autobahn notwendig: Die Teilnehmer mussten ihren Reifendruck von 2,7 auf 1,2 bar absenken. Vorteil: Im Reservat konnte man so ganz entspannt die Landschaft und die heimische Tierwelt genießen.
Nach einem kurzen Abstecher ans Meer führte die Strecke direkt ins Hadjar-Gebirge. Hier wurde sandiger und lockerer Untergrund schon bald von schroffen Steinwegen abgelöst. Auch die felsige Straße stellte den Volkswagen Pickup vor keine große Herausforderung. Nach einigen Kilometern wurden auf circa 1.700 Metern Höhe die Zelte aufgeschlagen. Hen, Einige der Teilnehmer entschieden sich auf der Ladefläche des Amarok zu ruhen, die mit einer Länge von 5,32 Meter dafür mehr als genug Platz bot. Unmittelbar in der Nähe des Camps konnten die Jahrtausende alten Bienenstockgräber besichtigt werden. Diese sind stellenweise älter als die ägyptischen Pyramiden und hüten ein Geheimnis: Ihre ursprüngliche Funktion ist bis heute ungeklärt.
Schon bald wartete die nächste Herausforderung auf die Fahrer: Die Route führte sie auf engen Serpentinen die Rückseite des Gebirges hinab, vorbei an einigen alten Bergdörfern bis ins Tal – wieder zurück auf der befestigten Straße erreichten die „Amarok Adventure Tour“ die Wadi Oase, ein Ort mitten in einem ausgetrockneten Flussbett, der eine weite Landschaft aus warmen Naturpools bot. Hier bot sich für die Amarok-Teams die letzte Möglichkeit sich zu erfrischen, bevor es in die Wahiba-Wüste ging. 
Einige Fahrer schafften es auf diesem sandigen Weg mit ihren Pick-ups stecken zu bleiben; auch die modernste Technik half hier manchmal nicht. Es musste Hilfestellung geleistet werden, so wie es sich für ein echtes Wüstenabenteuer eben gehört. Nach einer Nacht im Wüstencamp, das vor allem mit einem malerischen Sternenhimmel beeindruckte, wurde am nächsten Morgen weiterhin die Wüste durchquert, bis schließlich auf einer befestigten Straße, die Route zur Stadt Izki führte, wo ein traditionelles Essen mit einer arabischen Familie auf die „Amarok Adventure Tour“ wartete. Im Anschluss daran ging die Strecke zurück in die Oman Metropole Maskat. Die abwechslungsreiche Tour zeigte und da waren sich alle Teilnehmer einig, wie zuverlässig sich der Amarok V6 auch unter Extrembedingungen seinen Weg bahnte. Da wundert es nicht, das alleine im vergangenen Jahr knapp 79.000 Exemplare des Volkswagen Pickups verkauft wurden.