Bugatti Divo: limitierte Kleinstserie von 40 Sportwagen bereits ausverkauft

Mit der Monterey Car Week 2018 stimmte Bugatti auf das kommende Jahr ein, in dem die Marke das 110. Jahr ihres Bestehens feiern wird. 1909 hatte Ettore Bugatti das Unternehmen im elsässischen Molsheim gegründet. „Bugatti kann wie keine andere Supersportwagenmarke auf eine so langjährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken“, sagte Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti Automobiles S.A.S. anlässlich der Traditionsveranstaltung. „Die Verbindung dieses einzigartigen Erbes, das die wertvollsten Automobile der Geschichte umfasst, mit den ultimativen Supersportwagen der Neuzeit, Veyron und Chiron, macht Bugatti zu einer Ikone der automobilen Welt.“

Zu den Neuheiten, die im Zeichen des Jubiläumslogos präsentiert wurden, gehört der Divo. Das auf Agilität und optimale Handling-Performance auf kurvenreichen Straßen getrimmte neueste Modell der Luxusmarke wurde auf der exklusiven Automobilveranstaltung „The Quail: A Motorsports Gathering“ als Weltpremiere enthüllt. Er wird vom ikonischen 1.500 PS starken 8,0-Liter W16-Motor Bugattis angetrieben – zudem haben die Ingenieure an den aerodynamischen Eigenschaften gearbeitet und die Fahrwerkeinstellungen verändert.

Im Ergebnis ist der Divo, verglichen mit dem Serienmodell Chiron, 35 kg leichter und hat 90 kg mehr Abtrieb. Bei der Querbeschleunigung hat der Divo auf 1,6 g zugelegt. Seine Höchstgeschwindigkeit ist auf 380 km/h limitiert. Den Handlingkurs auf dem Test- und Prüfgelände von Nardò in Süditalien umrundet der Divo bereits 8,0 Sekunden schneller. „Nur 40 Fahrzeuge wird es geben“, versichert der Hersteller. Die streng limitierte Kleinstserie war bei Start der Präsentationen vor ausgewählten Kunden bei einem Preis von 5 Millionen Euro sofort ausverkauft –  „eine tolle Bestätigung für das Bugatti-Team, das mit viel Herzblut und Leidenschaft gearbeitet hat“, freute sich Winkelmann.

„Als ich Anfang dieses Jahres mein Amt bei Bugatti antrat, lernte ich schnell, dass unsere Kunden und Fans auf ein spezielles Fahrzeug warten, das parallel zum Chiron eine weitere Geschichte für die Marke erzählt“, sagte Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti Automobiles S.A.S. „Auch das Bugatti-Team brannte darauf, solch ein Projekt umzusetzen.“ So wurde entschieden, einen Supersportwagen zu bauen, der einen anderen Charakter haben soll als der Chiron, aber dennoch auf den ersten Blick als ein Bugatti erkennbar bleibt.

Mit dem Divo lässt Bugatti seine Tradition im Karosseriebau, Coachbuilding genannt, wieder aufleben. Die französische Luxusmarke hatte in den frühen Jahrzehnten ihres Bestehens großen Erfolg darin, Karosserien nach eigenem Design selbst zu bauen und auf bestehende Chassis zu setzen. „Während ein moderner Bugatti bislang für die perfekte Balance von Hochleistungs-Performance, Längsdynamik und luxuriösem Komfort steht, sollte der Divo im Rahmen der Möglichkeiten deutlich performanter in Sachen Querbeschleunigung, Agilität und Kurvenverhalten gehen“, erläuterte Stephan Winkelmann und machte deutlich, „das der Divo für Kurven gemacht ist.“

Benannt ist der Bolide nach Albert Divo, französischer Rennfahrer, der in den späten 1920er Jahren für Bugatti zweimal das berühmte Bergstraßenrennen Targa Florio auf Sizilien gewann.

Unter der kalifornischen Sonne zeigte Bugatti auch erstmals einen Chiron mit der neuen Glasdach-Option „Sky View“ und den neuen Chiron Sport. Alle drei Fahrzeuge befanden sich auf dem Pebble Beach Concours D’Elegance in bester Gesellschaft eines glanzvollen Typ 57C Atalante aus dem Jahr 1939 – und Produkten von Lifestyle-Kooperationspartnern der Marke in der neuen „Le Domaine Bugatti“. Sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart will die Marke im Jahr 2019 mit zahlreichen Aktivitäten feiern – geplant ist unter anderem eine Sternfahrt von Mailand über Paris nach Molsheim und eine Festveranstaltung in Molsheim.