Klimafreundlicher CNG-Antrieb für drei Audi-Modelle

Audi bietet mit dem A4 Avant g-tron und A5 Sportback g-tron weitere umweltfreundliche Modelle an – der A3 Sportback g-tron ist bereits seit 2014 erhältlich. „Mit unserer g-tron-Flotte schließen wir die Lücke zur klimafreundlichen Langstreckenmobilität“, sagt Martin Sander, Audi Vertriebschef Deutschland. „Die große Reichweite, kurze Tankzeiten und ein geringer Verbrauch sind gerade für Vielfahrer von großem Vorteil.“ Mit rund vier Euro pro 100 Kilometer haben g-tron-Kunden deutlich niedrigere Kraftstoffausgaben als bei einem Benzinmotor der gleichen Leistungsklasse – und zudem ist die Kfz-Steuer dank der geringeren CO2-Emissionen günstiger.
Das Tankmodul in A4 Avant g-tron und A5 g-tron besteht jeweils aus vier Gasflaschen mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 19 kg und einem 25 Liter Benzintank. Damit haben die Modelle eine Reichweite von jeweils bis zu 500 Kilometern im reinen CNG-Betrieb. Die Gesamtreichweite beträgt bis zu 950 Kilometer. Als Antrieb dient der 2.0 TFSI-Motor mit dem von Audi weiterentwickelten, hocheffizienten Brennverfahren. Der Vierzylinder-Turbomotor leistet 170 PS (125 kW). Insgesamt haben die Ingenieure bei der Entwicklung 29 neue Bauteile und Materialien verwendet und das Aggregat auf den zusätzlichen Betrieb mit Gas optimiert. Die speziell angepassten Kolben und Ventile ermöglichen dabei eine optimale Verdichtung. Audi sieht die CNG angetriebene Modelle auch in Zukunft als festen Bestandteil im Audi-Portfolio – und die Technik g-tron mit e-gas soll mehr als eine Brückentechnologie sein, sie soll einen festen Bestandteil der zukünftigen Strategie zu alternativen Antrieben bilden. Besonders ökologisch fahren die g-tron-Modelle mit Audi e-gas. So verursachen sie im Vergleich zu einem Benziner in der gleichen Leistungsklasse 80 Prozent weniger CO2-Emissionen. Hintergrund: Audi stellt das synthetische e-gas mithilfe erneuerbarer Energien her, aus Wasser und CO2 oder aus Reststoffen, wie Stroh und Grünschnitt. Dies geschieht unter anderem in der eigenen Power-to-Gas-Anlage im niedersächsischen Werlte.