Der puristische Porsche 911 Speedster kommt 2019

Jetzt ist es beschlossen: Der puristische Porsche 911 Speedster wird gebaut. Die Studie zum 70. Geburtstag des traditionsreichen Sportwagenherstellers steigt zum streng limitierten exklusiven 911er auf. Der Serienstart erfolgt in der ersten Jahreshälfte 2019. Der offene Zweisitzer kommt in einer auf 1.948 Exemplare begrenzten Auflage auf den Markt. Die Stückzahl erinnert an den Porsche 356 „Nr. 1“ Roadster, der am 8. Juni 1948 seine Betriebserlaubnis erhielt. Die zweite weiterentwickelte Speedster-Konzeptstudie wurde jetzt vorgestellt: Ihre indisch-rote Lackierung erinnert an den 911 Speedster der G-Modell-Baureihe (ab 1988).

Zu den charakteristischen Details des 911 Speedster gehören neben der auffälligen Lackierung auch die 21 Zoll großen Räder mit Zentralverschluss – ihr Kreuzspeichen-Design erinnert optisch an die aktuellen Rennwagen des Sportwagenherstellers wie den 911 RSR oder den GT3 R. Auch die farbigen Tagfahrlichter werden im modernen Rennsport eingesetzt. Passend zur Aussenfarbe sind sie hier in Rot ausgeführt. Die beiden „Talbot“-Außenspiegel und der mittig in der Fronthaube platzierte Tankverschluss präsentieren sich in Schwarzchrom und Platinum. Das Interieur unterscheidet sich durch die Verwendung von schwarzem Leder, das mit roten Akzentnähten und einer Teilperforation zusätzlich aufgewertet wurde von der zuvor gezeigten „Heritage“-Version der Konzeptstudie.

Sämtliche Karosseriebauteile und auch die Technik sind bei beiden Versionen des 911 Speedster Concept identisch. Dazu gehören der verkürzte Scheibenrahmen mit abgesenktem Windlauf und die entsprechend verkleinerten Seitenscheiben sowie die Heckabdeckung aus Kohlefaser mit einer Doppelhutze hinter den Vordersitzen. Beide Fahrzeuge verzichten zugunsten eines leichten Tonneau-Covers mit Befestigungsknöpfen auf ein Verdeck.

Die breite Karosserie der Konzeptfahrzeuge ist dem 911 Carrera 4 Cabriolet entlehnt. Kotflügel, Fronthaube und Heckabdeckung bestehen aus leichtem Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Das Fahrwerk kommt aus dem Porsche 911 GT3. Die Auspuffanlage mit Titan-Endrohren und den Antriebsstrang inklusive manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe haben ebenfalls die GT-Entwickler beigesteuert. Gleiches gilt für das Herzstück des streng limitierten Sondermodells: Der Sechszylinder-Boxermotor des Speedster Concept leistet über 500 PS.

Der zukünftige 911 Speedster auf Basis der Baureihe 991 ist das erste Modell, für das Porsche die neu kreierten Heritage Design Pakete anbieten wird. Diese exklusive Ausstattungslinie der Porsche Exclusive Manufaktur erlaubt einen nochmals gesteigerten Individualisierungsgrad beim 911. Entwickelt wurde der 911 Speedster im Porsche Motorsportzentrum in Weissach; Porsche Style und die Porsche Exclusive Manufaktur waren ebenso wesentlich beteiligt.