Subaru beendet die Produktion des WRX STI

Ein Seriensieger erreicht die Zielgerade: Jetzt endet die Produktion des Subaru WRX STI für den deutschen Markt. „Sayonara“ für eine automobile Ikone, die in vier Generationen und fast 25 Jahren Sportgeschichte geschrieben hat – sogar  Kinder kennen dieses Auto, die mit Konsolen-Rennspielen aufgewachsen sind. Schließlich hat Subaru mit dem WRX STI als leistungsstärkster Variante des Impreza gleich sechs Rallye-Weltmeister-Titel errungen. Und natürlich sind die spektakulären Rekordzeiten nicht zu vergessen, die dieser rasante Impreza auf Rennstrecken in den Asphalt gebrannt hat. Die Sportlimousine mit ihrem klassischen Boxermotor und permanentem symmetrischem Allradantrieb erfreute aber auch durch ihre Alltagstauglichkeit. Schon das Typenkürzel WRX STI weist auf Herkunft und Mission des talentierten Hochleistungsathleten hin – WRX steht für World Rally Cross und World Rally eXperimental und STI für die Motorsport-Division Subaru Tecnica International.

Sein Debüt feierte er im Januar 1994 in Japan als Topmodell des kompakten Subaru Impreza, nachdem er sich ein Jahr zuvor im Sportdress erste Sporen bei der Rallye-Weltmeisterschaft verdient hatte und Kurs auf den WM-Titel nahm. Auch für den Alltag präsentierte sich der zivile WRX STI mit Allradantrieb und einem 2,0-Liter Vierzylinder-Turbo-Boxermotor, der anfangs 250 PS (184 kW) leistete. Motorsport in Serie, das macht auch den Reiz der vierten und vorerst letzten Generation des Subaru WRX STI aus, die 2014 eingeführt wurde. Unter der markanten Haube der Straßenversion arbeitet ein 300 PS (221 kW) starker 2,5-Liter Vierzylinder-Boxermotor. An Selbstbewusstsein mangelt es dem 255 km/h schnellen Subaru WRX STI nicht. Dafür sorgt bereits die markante Optik des Sportlers: So wurde der Heckflügel ab dem Modelljahr 2018 wieder Standard und die neuen 19 statt 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen im Farbton „Dark gun-metal“ bringen die leuchtend gelb lackierten Bremssättel der überarbeiten Brembo-Bremsanlage noch besser zur Geltung.