SsangYong bietet Musso als neuen Pick-up an

SsangYong (koreanisch für „Zwillingsdrache“) ist alles andere als ein Newcomer auf dem Markt: Schon seit 60 Jahren baut der viertgrößte südkoreanische Automobilkonzern 4×4-Fahrzeuge. Die SsangYong Motors Deutschland GmbH ist seit Januar 2011 Importeur der koreanischen Marke SsangYon – aus dem rheinischen Köln wird der Vertrieb gesteuert und über 100 Handelspartner auf dem deutschen Markt unterstützt.

Jetzt startet SsangYong mit dem Musso, der als Pick-up die Nachfolge des Actyon Sports antritt. Der neue Pick-up wird in den drei Ausstattungslinien Crystal, Quartz und Sapphire angeboten. Die Preise beginnen bei 23.990 Euro für die Version mit 2WD-Antrieb; mit zuschaltbarem Allradantrieb ist der Musso ab 25.990 Euro erhältlich. Wie bei einem vielseitigen fünfsitzigen Pick-up üblich ist das Design robust und unterstreicht damit den vielseitigen Charakter des Fahrzeugs. Auf der 1,30 Meter langen Ladefläche können 850 Kilogramm Nutzlast transportiert werden, die Ladekapazität stieg gegenüber dem Vorgänger um 112 Liter auf 1.011 Liter. Eine stabile Kunststoffwanne schützt die Pritsche vor Beschädigungen, für die Ladungssicherung sind Ösen zur Verzurrung vorhanden.

Den Antrieb übernimmt der 2,2-Liter Vierzylinder-Turbodiesel, der 181 PS (133 kW) und ein maximales Drehmoment von 400 Nm entwickelt. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein 6-Gang-Schaltgetriebe, auf Wunsch gibt es eine 6-Stufen-Automatik. SsangYong bietet den Musso wahlweise mit Hinterradantrieb als auch mit zuschaltbarem Allradantrieb (4WD) inklusive Getriebeuntersetzung und optionalem Sperrdifferenzial an. Stabilität und Sicherheit im Gelände will der zu großen Teilen aus ultra-hochfestem Stahl bestehende Quad-Frame-Leiterrahmen garantieren, während die Radaufhängung mit Doppelquerlenkern vorne und Fünflenker-Hinterachse für Fahrkomfort sorgen soll. Je nach Ausstattung ist der Musso mit einem Spurwechselassistenten, einem Querverkehrswarner und einem Totwinkelassistenten ausgerüstet.