Klassischer US-Sportwagen: die Corvette

Die Corvette Grand Sport verkörpert mit ‚Corvette Racing‘ in ihrer DNA den Motorsport-Stammbaum des amerikanischen Sportwagens: Ganz in der Tradition der 1963 zum ersten Mal vorgestellten Grand Sport, ergänzt heute die dritte Corvette-Modellreihe das Angebot in Deutschland – daneben gibt es die Stingray und die Z06 mit dem V8-Kompressor. Wie die Corvette C7.R GTE Pro, die 2015 als Sieger über die Ziellinie in Le Mans fuhr, verbindet die neue Grand Sport den Leichtbau, ein für den Rennstreckeneinsatz optimiertes Aerodynamikpaket, die Performance-Fahrwerkskomponenten der Z06, Michelin-Performance-Reifen und einen leistungsstarken Saugmotor. Mit dem erstmals für die aktuelle Grand Sport angebotenen optionalen Z07-Paket erreicht diese Corvette-Modellreihe Querbeschleunigungswerte von bis zu 1,2 g.
Von den Vorgängern inspirierte Designmerkmale und exklusive Extras sollen dem historischen Erbe der Grand Sport den Respekt vermitteln, die in den frühen 60er Jahren entwickelt wurde, um gegen die besten Sportwagen der Welt anzutreten. „Der Rennsport ist seit 50 Jahren Teil der Essenz der Corvette. Mit den aus dem Racing gewonnenen Erfahrungen können wir bessere, leistungsfähigere Autos bauen“, sagt Mark Reuss, GM Executive Vice President of Product Development. „Die weltweit positive Resonanz auf die siebte Generation der Corvette ist ein Ergebnis dieser direkten Verbindung und die neue Grand Sport setzt mit ihrer Rennsport-Technologie neue, aufregende Maßstäbe.“ Die Corvette-Ingenieure haben die Fahrwerksabstimmung, das leistungsfähigere Kühlsystem und die Hochleistungstechnologien der 659 PS (485 kW) starken Z06 für den Einsatz in der Grand Sport angepasst, die sie zu Fahreigenschaften befähigen, die ihrer Abstammung würdig sind. „Wir sind bei der neuen Grand Sport keine Kompromisse eingegangen“, erläutert Corvette-Chefingenieur Tadge Juechter. Zum ersten Mal kann die Grand Sport (ab 95.900 Euro) mit einem Z07-Performance-Paket ausgestattet werden

Name aus dem Wörterbuch

Klangvolle Namen haben meist eine Geschichte, so auch beim amerikanischen Sportwagen Corvette. Hintergrund: Benannt wurde die Corvette nach einem kleinen, wendigen Kriegsschiff – gemäß einer Legende wurde für den neuen Sportwagen von General Motors (GM) ein Name gesucht, bis ein Mitarbeiter auf diesen Namen kam, während er in einem Wörterbuch suchte. Der erste Entwurf des Corvette-Logos von Robert Bartholomew enthielt noch die US-amerikanische Flagge auf der linken Seite und die karierte Flagge auf der rechten Seite. Dieses Logo sollte auf der ersten Corvette 1953 erscheinen, wurde aber vier Tage vor der Präsentation wieder verworfen, da die Darstellung der amerikanischen Flagge auf einem kommerziellen Produkt nicht erlaubt war. Daher wurde stattdessen eine Flagge mit dem Chevrolet-Logo und der Fleur-de-Lis verwendet. Die stilisierte Schwertlilie (Fleur-de-Lis) wurde gewählt, da sie unter anderem für Reinheit steht und die GM-Automarke Chevrolet französischsprachigen Ursprungs ist.