Mit dem VW California durch den Sonnenstaat Kalifornien

Vor 30 Jahren kam der erste California auf den Markt. Es war der Start einer einzigartigen Erfolgsgeschichte – die Geschichte eines Reisemobils, dass zur Ikone wurde. Mehr als 157.500 Exemplare des California verließen bislang die Werke. Allesamt Allrounder. Camper für die kleinen und großen Reisen im Leben und gleichzeitig Vans für die Abenteuer des Alltags. Anlässlich des runden Geburtstages des California’s haben sich DIE AUTOSEITEN auf gemacht in das Land, dessen Namen der Kultbus trägt: Kalifornien. Denn hier wollen wir den ultimativen Traum von Freiheit und Abenteuerlust erleben – ein Roadtrip zu den schönsten Zielen im Golden State und weiteren Staaten der Westküste. Einfach dem Ruf der Straße folgen, hinfahren, wohin auch immer man möchte, anhalten, wenn einem danach ist, heute hier, morgen da. Surfen in Santa Barbara, Sightseeing in San Francisco, wandern im Yosemite Nationalpark, zocken in Las Vegas, weiter über die Route 66 bis nach Los Angeles – und das alles mit einem Begleiter dem VW California, der uns zeigen will, was in ihm steckt.

Unser Kalifornien Roadtrip startet in der Stadt der Engel, Los Angeles. L.A. ist nicht nur das Zuhause von fast vier Millionen Menschen, sondern auch die Wahlheimat vieler Hollywoodstars. Namen wie Beverly Hills, Walk of Fame und Hollywood lassen uns direkt an die glitzernde Promiwelt denken, die wir aus dem Fernsehen kennen. Doch Los Angeles kann noch mehr. Hippes Streetfood in Downtown essen, schlendern und chillen am Venice Beach, die Aussichten von Griffith Park genießen und das legendäre Nachtleben in West-Hollywood erleben, sind nur einige der Aktivitäten, die auf der Agenda stehen. Ausflüge in die 25 Kilometer entfernte Stadt Santa Monica, die durch die Serie Baywatch bekannt wurde und in die circa 50 Kilometer entfernte Stadt Malibu, die jedem Two and Half Men-Fan ein Begriff sein dürfte. Wir haben viel vor und starten mit den klassischen Touri-Spots wie die Hollywood Hills, den Rodeo Drive und den Walk of Fame. Einen schönen Ausblick über L.A. genießen und zudem noch einen guten Spot für ein Foto, mit der berühmten Hollywood Schrift im Hintergrund, gibt es beim Griffith Observatory.

Sonnige Oase direkt bei Los Angeles

Nur etwa zwanzig Minuten braucht man von hier aus und der weltberühmte Strand liegt quasi direkt nebenan. Man hat schon viel davon gehört, aus verschiedenen Filmszenen bereits einige Bilder im Kopf und auf einmal befindet man sich selbst dort: am Venice Beach! Mit dem Beach Cruiser Bike gemütlich die Promenade entlang cruisen und man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Rollerskate Tänzer jeglichen Alters, die Skater an dem gigantischen Skatepark, Musiker, Jongleure und Künstler lassen einen vor Begeisterung sprachlos werden. Die Darstellung des legendären Muscle Beach in sämtlichen Filmen in keiner Weise übertrieben. Der Venice Beach ist regelrecht eine einzige Zirkusvorstellung – hier kann man Stunden verbringen ohne sich zu langweilen. Da wir neben dem Venice Beach noch mehr von L.A. sehen wollte, lassen wir unseren VW California auf einem Parkplatz direkt am Strand stehen und fahren mit unserem Bike 15 Minuten weiter nördlich an den Santa Monica Beach. Auf dem Weg dort hin treffen wir Martin. Martin ist Surflehrer und führt eine Surf-Schule direkt am Venice Beach. Er ist dort bekannt für seine Bullis. Die „Hippi-Vans“ sind sehr beliebt und verkörpern das kalifornische Lebensgefühl. Bei unserem Besuch zeigt er uns seine Sammlung, doch unser California stiehlt ihm an diesem Tag die Show. Das aktuelle Modell wurde eigens für unsere Reise von Deutschland in die USA transportiert. Unser Bulli aus der Neuzeit scheint eine Sensation im Ur-Land der Hippi-Van zu sein. Mit dem Fahrrad geht es für uns weiter Richtung Santa Monica.

Die Kulisse am Santa Monica Pier ist einmalig

Ohne Frage, dieser Pier ist der Grund, warum viele Urlauber einen Abstecher in die schöne Küstenstadt machen. Doch wer kann ihnen das schon verübeln, denn der lange Steg mit all seinen Imbissbuden und dem solarbetriebenen Riesenrad inmitten der atemberaubenden Strandkulisse am Santa Monica Pier ist einfach einmalig. Hier ist ist übrigens der Ort wo die berühmte Route 66 ihr Ende findet. Genau wie der Pier trägt auch der kilometerweite Strand zu dem besonderen Feeling der Stadt bei. Hier findet man Surfer, Badenixen und Sonnenanbeter, die allesamt das gute kalifornische Wetter genießen möchten.  Vier Generationen entstanden bisher von unserem VW California. Ein wichtiges Detail zieht sich dabei als gemeinsamer Nenner durch alle Zeiten: das Aufstelldach. Ein Zelt in fast zwei Metern Höhe. Mehr braucht es nicht, um als California-Reisender zu sagen: „Home is where we park our camper“. Obwohl sich die Technik von Generation zu Generation mitunter revolutionär weiterentwickelte, blieb Volkswagen Nutzfahrzeuge der konstruktiven DNA des ersten California bis heute treu.

Zu dieser DNA gehört die generelle Eigenschaft, dass der California auf einer vergleichsweise kompakten und damit alltagstauglichen Grundfläche eine höchst clevere Raumnutzung bietet, die wir bei unseren Übernachtungen praktikabel nutzen können. Für uns geht es weiter Richtung Norden. Die meisten Touristen lassen die Ausfahrt nach Ojai einfach links liegen, wenn sie die kalifornische Küste entlangfahren. Sie rollen über den Freeway 101 und ahnen nichts von dem versteckten Paradies 20 Minuten landeinwärts. Es ist ein gelassenes Tal, in dem die Menschen ein wenig glücklicher zu sein scheinen, ein wenig netter zueinander sind und ein wenig bewusster leben als anderswo im Land.  In Ojai treffen wir auf Grace. Sie hat zusammen mit ihrem Mann eine kleine Farm, die täglich die Türen für Schüler und Kinder öffnet. Sie ist erschrocken, wenn die Prösslinge ihr von Tomatenbäumen und Orangensträuchern erzählen. Die Bildung in Sachen Natur, Nahrung und Ernährung hat sehr viel Aufholpotenzial. Aus diesem Grund hat die 32-jährige sich dazu entschieden eine Education-Farm zu eröffnen und zeigt Kindern und Jugendlichen wissenswertes aus der Natur.

Santa Barbara – Entlang der Amerikanischen Riviera

Für uns geht es wieder Richtung Pazifik nach Santa Barbara. Auf geht es mit echtem Roadtrip Feeling an der Küste entlang, bis man schließlich in der Küstenstadt Santa Barbara angekommt, die sich optimal eignet, um ein bis zwei Tage auszuspannen und den Urlaub einzuläuten. Wir entscheiden uns für einen Strandausritt mit einem echten Cowboy – Graham. In der 6. Generation führt er eine Pferde-Farm und begeistern täglich seine Gäste, wenn sie auf den Rücken unsere Pferde die Natur am Meer oder in den Bergen genießen.

San Francisco – Golden Gate Bridge & Alcatraz

Wir nähern uns San Francisco, der Stadt des Silicon Valleys, der Cable Cars und der zerrissenen Jeans. Ob auf einer Sightseeing-Tour zu Fuß oder mit dem Fahrrad – es gibt einige Sehenswürdigkeiten in der viertgrößten Stadt Kaliforniens, die man einfach gesehen haben muss. Zu diesen zählen die Lombard Street, die zu den spektakulärsten Straßen der Welt gehört, die Gefängnisinsel Alcatraz, die Golden Gate Bridge und Fisherman’s Wharf, die mit ihren zahlreichen Restaurants und Bars ein echtes Mekka für Nachtschwärmer ist. Interessiert man sich für Google und Co., kann man dem legendären Silicon Valley, der Geburtstätte vieler berühmter Global Player, einen Besuch abstatten und echte Start Up Luft schnuppern.

Las Vegas – Nicht nur für Zocker

Nun steht uns eine etwas weitere Strecke auf unserem Kalifornien Roadtrip bevor. Genauer gesagt wird der Kalifornien Roadtrip nun sogar zum kleinen Nevada Roadtrip ergänzt, denn das Ziel unserer Reise lautet Las Vegas, die Sin City, die auf einer solchen Reise irgendwie nicht fehlen darf. Der lange Weg lohnt sich! Wer meint, Las Vegas wäre nur etwas für Zocker, irrt, denn hier kann man nahezu jedem Vergnügen nachgehen, das einem in den Sinn kommt: der Besuch einer Magiershow, ein Ritt auf der Achterbahn hoch oben auf den Stratosphere Towers, eine Fahrt mit dem größten Riesenrad der Welt, oder, oder, oder… Las Vegas bietet Attraktionen für viele Geschmäcker.

Bevor wir wieder nach Los Angeles fahren, schlagen wir ein letztes Mal unser Lager auf. Die elementare Camping-Features wie drehbare Vordersitze und integrierte Rollos zur Verdunklung machen den Aufenthalt im California sehr angenehm. Nicht zu vergessen ist der unverkennbare Camping-Clou: Mit dem herausnehmbaren Campingtisch in der Schiebetür und den in der Heckklappe integrierten Klappstühlen. Diese sind schnell aufgestellt und ebenso schnell wieder verstaut. Somit ist man jederzeit für den spontanen kleinen oder großen Ausflug gerüstet. Der VW California war für uns ein treuer Begleiter und eine gemütliche Heimat in der Ferne.