Kia hat sich etwas vorgenommen

Der neue Kia steht am Start: Aus der eher unverständlichen Schreibweise cee’d wird Ceed. Die dritte Generation des Kompaktwagens feiert jetzt ihre Premiere. An der Bedeutung des Modellnamens hat sich nichts geändert: Ceed heißt „Community of Europe, with European Design“, in Deutschland designt und entwickelt, im slowakischen Kia-Werk Zilina produziert. „In der besonders hart umkämpften Kompaktklasse sind wir mit dem neuen Ceed stark positioniert. Denn dieser moderne Kompaktwagen ist in jeder Hinsicht auf die Bedürfnisse europäischer Kunden zugeschnitten“, sagt Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland. Der Ceed ist bis heute der meistverkaufte Kia in Deutschland, auch wenn er in der aktuellen Kia-Bestsellerliste inzwischen vom Kompakt-SUV Sportage überholt wurde.

Aber: „Wir sind überzeugt, dass sich der Ceed wieder zu unserem Topseller entwickeln wird, sobald die Modellfamilie komplett ist“, glaubt Cost. Hintergrund: Der Ceed Sportswagon (Kombi) kommt im Herbst auf den Markt. 2019 wird der Ceed zudem mit einem 48-Volt-Mildhybridsystem erhältlich sein. Der 4,31 Meter lange Kompaktwagen zeigt sportlichere Proportionen als sein Vorgänger. Er ist breiter und flacher, und die Fahrgastzelle ist weiter hinten positioniert. Ein neuer 1,4-Liter Turbo mit 140 PS (103 kW) ist ebenso lieferbar wie der 1,0-Liter Dreizylinder-Turbo und zwei neue 1,6-Liter Dieselmotoren – alle Triebwerke sind mit Abgasreinigungssystemen ausgestattet und entsprechen der Abgasnorm Euro 6d-Temp. Der neue Ceed kostet ab 15.990 Euro.