Anlässlich „70 Jahre Porsche Sportwagen“ bekannt gegeben: Erster Elektro-Sportwagen heißt Taycan

Das Jubiläumsjahr von Porsche hat seinem Höhepunkt erreicht: das Porsche Museum eröffnete gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, dem Stuttgarter Oberbürgermeister, Fritz Kuhn, dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, sowie zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Sonderausstellung mit dem Titel „70 Jahre Porsche Sportwagen“. Am 8. Juni erhielt 1948 der Porsche 356 „Nr. 1” Roadster seine allgemeine Betriebserlaubnis. Seither produziert das Unternehmen weit mehr als nur Sportwagen: Porsche ist zum Synonym geworden – für sportliches Fahren und Denken genauso wie für automobile Innovation, Design und Funktionalität. Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche AG, Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, und Uwe Hück, Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG, haben anlässlich der feierlichen Eröffnung gemeinsam auf die Geburtsstunde der Marke zurück geblickt.

In der Sonderausstellung präsentiert das Unternehmen zahlreiche Geschichten und Meilensteine, mit denen Porsche die Entwicklung des Sportwagens seit 1948 bis heute maßgeblich prägt und fortschreibt. Im Mittelpunkt stehen dabei herausragende Porsche-Entwicklungen der vergangenen sieben Jahrzehnte. Mehr als 75 Exponate – vom legendären Porsche 356 „Nr. 1” Roadster von 1948 bis hin zum rein elektrischen Porsche Mission E – geben Einblicke in Historie und Zukunft der Marke. „Mit dieser Ausstellung zum Jubiläum unserer Marke schlagen wir einen komplett neuen Weg ein”, sagt Achim Stejskal, Leiter Porsche Museum. „Erstmals haben wir dazu unsere gesamte Ausstellungsfläche von über 5.600 Quadratmetern neu konzipiert.“ Als „Ursprung des Sportwagens” empfängt der Jubilar, 356 „Nr. 1“ Roadster, den Besucher in der Ausstellung. Mit diesem Einzelstück besitzt Porsche als einer der wenigen Automobilhersteller der Welt das erste jemals gebaute Fahrzeug der eigenen Marke im Original.

Zentralen Raum nimmt in jeder Dekade der Motorsport ein. Bis heute entwickelt und erprobt Porsche neue Technologien in Rennwagen, die zu Legenden geworden sind. Dieses Prinzip prägt auch die „Zukunft des Sportwagens” – und die Zukunft rückt näher: Der erste rein elektrisch betriebene Porsche geht nächstes Jahr in Serie. Der Mission E profitiert von den Erfahrungen mit dem Le-Mans-Gewinner 919 Hybrid. Jetzt hat er seinen Namen bekommen: Aus der Konzeptstudie „Mission E“ – dieser Titel steht inzwischen für die gesamte Elektro-Offensive von Porsche – wird Taycan. Der Name bedeutet sinngemäß „lebhaftes, junges Pferd“ und greift damit den Mittelpunkt des Porsche-Wappens auf: Seit 1952 ist hier ein springendes Ross zu sehen.

„Unser neuer Elektro-Sportler ist stark und leistungswillig; ein Fahrzeug, das ausdauernd weite Strecken zurücklegt und für Freiheit steht“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Zugleich signalisiert der aus dem orientalischen Sprachraum stammende Name: Hier kommt der erste Elektro-Sportwagen mit der Seele eines Porsche. Den Namen für die erste rein elektrisch angetriebene Baureihe hat der Stuttgarter Sportwagenhersteller im Rahmen des Festakts „70 Jahre Porsche Sportwagen“ bekannt gegeben.

Ihre Faszination bezieht die Sonderausstellung durch die Kombination von Epochen mit den Werten der Porsche-Kultur: Pioniergeist, Herzblut, Sportlichkeit und Familie. Ein besonderes Augenmerk gilt den Menschen hinter dem Unternehmen, die Porsche als Mitarbeiter, Rennfahrer oder Freunde des Hauses bis heute großgemacht haben. Ohne die legendäre Leidenschaft der „Porscheaner” und den Enthusiasmus der weltweiten Porsche-Gemeinde wäre die Erfolgsgeschichte des Sportwagenherstellers undenkbar. Die Sonderausstellung „70 Jahre Porsche Sportwagen“ wird bis zum 6. Januar 2019 zu sehen sein.